“Mit dem Fahrrad in und um Köln” ist eine private Website. Sie sieht sich als lebensfrohes, aber auch durchaus kritisches Blog, das sich mit dem Fahrradverkehr in und um die Stadt Köln auseinandersetzt. Diese Website ist zu erreichen unter den Domains:
http://www.radfahren-in-koeln.de
http://www.radfahrer-absteigen.de
Impressum:
Marco Laufenberg
Steinkopfstr. 26
51065 Köln
Tel: 0221-2225699
e-mail: laufi_AT_netcologne.de
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8 Antworten bis jetzt ↓
1 Kerstin Rump // Mrz 5, 2009 at 17:25
Hallo Radfahrer,
ich freue mich, daß ich zumindest schon mal diese private Website gefunden habe, und möchte mal ganz allgemein zu den Radfahrbedingen in dieser Stadt etwas schreiben. Das Radfahren in dieser Stadt ist wirklich eine Katastrophe. Ich komme ursprünglich aus Hannover, welches eine sehr Radfahr-freundliche Stadt ist. Seit drei Monaten lebe ich hier und frage mich wo hier die Lobby der Radfahrer ist! Mein Eindruck ist, daß die Stadtplaner die Radfahrer aus der Stadt verbannen wollen. Deswegen bekommen Radfahrer die Wege mit den schlimmsten Schlaglöchern zugeordnet über die man ein Auto gar nicht schicken würde. Ein Bußgeld habe ich auch schon bekommen, und fühle mich damit sehr ungerecht behandelt, weil mir dieses Fehlverhalten nur auf Grund loser Pflastersteine auf dem Radweg am Ring unterlaufen ist.
Gruss Kerstin
2 Holger Müller // Apr 28, 2009 at 13:12
Hallo Kerstin,
war das in der nähe des Rudolfplatz?
Zitat aus http://www.ksta.de/html/artikel/1231945349002.shtml
Einige Radwege verstoßen schlicht gegen bauliche Vorschriften, etwa die Strecke zwischen Rudolfplatz und Zülpicher Platz: Sie ist zu schmal, die Hinweisschilder sind zu klein. „Streng genommen dürften wir da gar nicht ahnden, weil das gar kein ordnungsgemäßer Radweg ist“, verrät ein Polizist.
Widerspruch hätte da gute Aussichten auf erfolg.
ciao
Holger
3 horst rütgers // Sep 8, 2009 at 18:56
Meine Testfahrt mit dem Fahrrad ,von Lövenich nach Mülheim,führte auch über ,Aachenerstr.
Ringe,Mülheimer Brücke und Clevischer Ring.
Zugeparkte Radwege,aufgerissene Autotüren,Wurzelbewuchs und dann noch Androhung einer Verwarnung weil ich wegen der Behinderung Aachenerstr.in Gegenrichtung fuhr.Zurück binn ich dann am Rhein entlang bis Rodenkirchen und dann durch den Grüngürtel,das war erträglich.Doch hin 50 Minuten zurück 90 Minuten.Da habe ich das Rad fahren in der Stadt wegen der schlimmen Zustände eingestellt.Schade Aber die Rad Fahrer sollten mehr Initiative zeigen und schon mal die Falschparker anzeigen.Die aussagen im Blog ermuntern vielleicht den ein oder anderen.Wehrt Euch.
4 Highner // Dez 27, 2009 at 15:20
Einem jeden RadfahrerIn in Köln ist klar, dass er/sie vielleicht nicht heile zum Ziel kommt. Ich selber bin um jeden Autofahrer froh, der auf dem Radweg parkt; ermöglicht er mir doch das fahren auf der sicheren Straße.
Leider habe ich den Eindruck dass die Verkehrsplaner in Köln nicht mitbekommen, dass immer mehr Leute vom Auto auf das Radl umsteigen. Ein ziemlich peinlicher Zustand wie ich finde. Und wenn dann noch der Radbeauftragte der Stadt Köln nicht einmal zur 2. Sternfahrt der Radfahrer auftaucht, da er ja Urlaub hat, kann man auf einiges schließen.
Umso wichtiger sind Leute wie Marco, der mit dieser Seite wirklich einen gelungenen Auftritt hinlegt. Bleibt nur zu hoffen, dass er (du Marco) bald den Zusatz (ein Versuch) von dieser Seite entfernst.
Danke Marco, für Deinen Einsatz
LG
Highner
5 Colognebiker // Apr 26, 2010 at 13:18
Ja Radfahren in Köln ist echt nicht schön – wohne selbst in Lövenich (Kölner Westen) und vermeide die Aachener Str. nun ganz. Schöner sind die Schleichwege im Grüngürtel und am Stadion entlang – da fährt man meist ohne störende Autos; hat natürlich mit Joggern und Hundebesitzern zu kämpfen, aber das geht ganz gut. Ich war kürzlich auf ner Messe in Bonn, wo mir ein Fahrradstadtplan der Stadt Köln in die Hand gedrückt wurde – gar nicht so schlecht das Ding – mal sehen, ob ich mal danach fahren werde. Dazu gab´s noch so nen Faltblatt über RadregionRheinland – zumindest die Ambitionen des Projekts sind sehr hoch und die Internetseite dazu vielversprechend – ich bin gespannt.
http://www.radregionrheinland.de zum ausprobieren.
Radfahren in Köln sollte auch mal etwas familienfreundlicher sein ! Wenn ich mit meinen Jungs unterwegs bin, weiß ich immer nicht, wo ich zu erst auf die beiden achten soll – Straße/Bordstein/Auto/Fußgänger…wenn dazu noch jemand hier einen Tipp hat – gerne gerne.
Auch von mir ein Dank an Marco für dessen Einsatz.
Colognebiker
6 Wolfgang // Jun 29, 2010 at 10:04
Hallo, Marco.
Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und zurück (Nippes – Sülz) und versuche dabe, schnall voranzukommen. Dabei werde ich praktisch täglich von Autofahrern und Fußgängern zu Vollbremsungen und von Verkehrsplanern (…) zu übermäßiger Geduld gezwungen. Da ist es doch schön, wenn man mal so ein Blog eines Leidensgenossen findet. Weiter so. Dankeschön.
Habe heute – von Dir inspiriert – gleich mal ne Mail an den Beauftragten geschickt…
7 Wolfgang // Jun 29, 2010 at 10:05
Ach ja:
Liebe Grüße
Wolfgang
8 Martin // Jul 2, 2010 at 11:43
Hallo Marco,
großartig, Du sprichst mir aus der Seele! Wenn ich lese, dass es hier doch eine ganze Reihe ähnlichdenkender Menschen gibt, verliere ich für diese Autostadt noch nicht ganz die Hoffnung. Ich bin für Tempo 30 auf den Ringen und finde es total abstrus, dass man in der Nacht teilweise einen asphaltierten Fahrstreifen auf den Ringen zum Parken freigibt, während man daneben mit’m Rad auf dem buckeligen, viel zu schmalen Radweg daherrumpeln soll.
Ich werde wieder auf dieser Seite vorbeischauen und radpolitisch am Ball bleiben.
Danke und Gruß,
Martin
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