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	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln</title>
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	<description>Ein Versuch!</description>
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		<title>Critical Mass in Köln am 30.7.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der schönen Tour Ende Juni wird es am letzten Freitag im Juli auch wieder eine Critical Mass geben. Merkt Euch also bitte den 30. Juli 2010 und erscheint zahlreich! Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Aachener Weiher, auf dem Hügel am bunten Fahrradreifen &#8211; wird (hoffentlich) nicht zu übersehen sein. Generelle Infos darüber, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a title="CM Juni 2010" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/06/26/critical-mass-in-koln/" target="_self">schönen Tour Ende Juni</a> wird es am letzten Freitag im Juli auch wieder eine Critical Mass geben. <strong>Merkt Euch also bitte den 30. Juli 2010</strong> und erscheint zahlreich! <strong>Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Aachener Weiher</strong>, auf dem Hügel am bunten Fahrradreifen &#8211; wird (hoffentlich) nicht zu übersehen sein.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_743" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/07/flyer-critical-mass.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-743 " title="Flyer Critical Mass Köln" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/07/flyer-critical-mass-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer Critical Mass Köln</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Generelle Infos darüber, was eine Critical Mass eigentlich ist, gibt der <a title="Critical Mass bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29" target="_blank">Wikipedia-Artikel</a>. Folgende Punkte sollten aber noch einmal gesondert hervorgehoben werden:</p>
<p style="text-align: left;">
<ul>
<li>Die Gruppe fährt <strong>auf der Fahrbahn</strong> auf einer Spur und hält sich an die  Verkehrsregeln, besondere <strong>Berücksichtigung des §27 StVO</strong> (geschlossener  Verband), auch in Bezug auf Lichtzeichenanlagen und Einmündungen (Wenn  die ersten Fahrzeuge eines Verbandes in eine Kreuzung eingefahren sind,  müssen die restlichen Fahrzeuge folgen, auch wenn die Ampel  zwischendurch auf &#8220;Rot&#8221; umspringt)</li>
<li>Die Gruppe bleibt kompakt und beisammen um durch den motorisierten  Verkehr nicht zerrissen zu werden.</li>
<li><strong>Alles bleibt friedlich</strong> und lässt sich durch aggressive Autofahrer  nicht provozieren. Der <strong>Verkehr wird nicht absichtlich gestört</strong>, es geht  nicht um Verkehrsbehinderung anderer, sondern darum, sich als  unmotorisierter Verkehrsteilnehmer ein Stück öffentlichen Lebensraumes,  die Straße, zumindest zeitweilig zurückzuerobern.</li>
<li>Das Motto lautet: <strong>Wir behindern nicht den Verkehr, sondern sind Verkehr</strong>!</li>
<li>In diesem Sinne auch: <strong>keine Angst vor der Polizei</strong>! Unsere Freunde und Helfer kennen -wie wir- die Verkehrsregeln und Gesetze genau <strong>und werden sich entsprechend kooperativ verhalten</strong>!</li>
<li>Es gibt keinen Organisator oder Anführer.</li>
<li>Die Geschwindigkeit bleibt moderat (ca.15 km/h).</li>
<li>Jeder der mitfährt ist natürlich für sich selbst verantwortlich.</li>
<li>Jeder Mitfahrer sollte insbesondere <strong>ein verkehrssicheres Fahrzeug  führen</strong> (intakte Beleuchtungsanlage, Bremsen, etc.</li>
</ul>
<p>Also: <strong>möglichst bunt, zahlreich, laut und gut gelaunt mitradeln</strong>!</p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		<title>Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Ich bin ja auch nur ein Mensch</strong> &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: Schulterblick, Rückspiegel). Lustigerweise hielt er 20 Meter hinter meinem Haus.</p>
<p>Schön, die Gewissheit zu haben, daß ein Polizist auch nur ein Mensch ist. Schade, daß eine Person mit Vorbildfunktion die gleichen Statements von sich gibt, wie jeder andere Verkehrsrüpel auch, &#8220;&#8230; <strong>aber es ist ja nichts passiert!</strong>&#8220;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Critical Mass in Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine Critical Mass in Köln stattfinden solle. Treffpunkt war die Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse und ein Aufruf fand sich im Weblog der Fahrrad-Guerilla. Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine <strong>Critical Mass in Köln</strong> stattfinden solle. Treffpunkt war die <strong>Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse</strong> und ein Aufruf fand sich im <a title="Cycle or die!" href="http://cycle-ordie.blog.de/2010/06/11/naechster-termin-8784884/" target="_blank">Weblog der Fahrrad-Guerilla</a>.</p>
<p>Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert erläutern, es gibt im Netz genügend Erklärungen, beispielhaft verweise ich auf den <a title="Critical Mass (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29" target="_blank">Wikipedia -Artikel</a>. Ich hatte die Idee für eine Critical Mass in Köln schon länger im Kopf (habe beispielsweise die Domains www.critical-mass-koeln.de und www.critical-mass-cologne.de registriert) und war in diesem Sinne sehr erfreut, daß es Gleichgesinnte gibt, die mir nun zuvor gekommen waren!</p>
<p>Ein Grüppchen am Treffpunkt war (ob einiger eindeutiger Plakate) schnell ausgemacht und nach einer kleinen Vorstellung ging es dann <strong>mit ca. 20 Radlern</strong> los. Viel Wohlwollen und Gejohle lösten wir bei unser kleinen Runde über die Wiese am Aachener Weiher bei Grillern und Fußballfans aus und letztlich schlossen sich noch ein paar Leute der Aufforderung &#8220;fahrt mit&#8221; an. <strong></strong></p>
<p><strong>Etwas über 30 Fahrräder rollten somit straßenverkehrsordnungskonform</strong> Richtung Kölner Ringe. Eine Route war nicht festgelegt worden, schließlich handelte es sich ja um eine Fahrradtour und nicht etwa um eine organisierte Demonstration, somit ergab sich der Fahrtweg von selbst. Wir hatten lediglich vereinbart, <strong>uns selbstverständlich an die Straßenverkehrsordnung zu halten</strong>, insbesondere in Bezug auf <a title="§27 StVO" href="http://bundesrecht.juris.de/stvo/__27.html" target="_blank">§27 StVO</a>. Dies gelang auch -bis auf ein unumsichtiges Wendemanöver- mit Bravour.</p>
<p>Einige Teilnehmer der Critical Mass machten mit Sprechchören durchaus auf ihre Gesinnung (&#8220;<strong>ob mit oder ohne Hut, Fahrrad fahren ist gut!</strong>&#8220;) aufmerksam. Auch dies darf man keinesfalls als etwa organisierte Demonstration werten. Ich hab übrigens auch -in Honoration der uns zujohlenden Fußballfans und Nachtschwärmer- &#8220;Go Spanien, go!&#8221; und &#8220;England verrecke&#8221;, sowie &#8220;<strong>Jogi Löw ins Amt für Straßen- und Verkehrstechnik!</strong>&#8221; gerufen! &#8220;Mann, was für tolles Wetter!&#8221; habe ich von Mitfahrern ebenso vernommen.</p>
<p>Die Critical Mass dauerte ca. eine Stunde und relativ <strong>schnell eskortierte uns ein Motorrad der Kölner Polizei</strong>, indem es uns brav (übrigens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 km/h) überall hin folgte.</p>
<p>Tatsächlich 100 Meter vor Ende unserer Tour wurden wir auf der Aachener Straße dann doch noch <strong>von einem Einsatzwagen der Polizei auf der Fahrbahn gestoppt</strong>. Zwei sehr <strong>freundliche Polizisten</strong> (der &#8220;Chef&#8221; hatte 4 Sterne) mutmaßten, daß wir ja sicherlich nur eine &#8220;unorganisierte Fahrradtour&#8221; unternommen hätten und wiesen uns -mit absoluter Berechtigung- darauf hin, <strong>daß bei einigen Teilnehmern der Tour die Beleuchtungsanlagen nicht in Ordnung wären</strong> und das das nächste mal 15.- Euro kosten würde. <strong>Dann wünschten sie uns eine gute Fahrt</strong> und wir ihnen einen schönen und ruhigen Abend, nicht ohne <strong>ausdrücklichen Gruß an den freundlichen Motorradpolizisten</strong> für die nette Begleitung.</p>
<p>Fazit: ein netter Abend und eine schöne Aktion mit freundlichen Menschen. Die anderen Verkehrsteilnehmer haben sich fast ausschließlich kooperativ verhalten, die meisten hupten, johlten und winkten uns freundlich zu, nur ein paar Taxen mußten Hektik verbreiten und die freitagabendlichen Vollgasproleten, die ihr Urlaubsgeld in Super bleifrei investieren, konnten wir wahrscheinlich zum Nutzen für die Allgemeinheit mal für ne Stunde vom Rasen über die Kölner Ringe abhalten <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die <strong>Critical Mass soll in Köln zukünftig jeden letzten Freitag im Monat stattfinden</strong>. Bleibt zu hoffen, daß das wächst und gut funktioniert &#8211; auch wenn es regnet und wieder Winter wird. Vielen Dank also an die Iniatoren und <strong>einen besonderen Dank an die Kölner Polizei für das besonnene Verhalten</strong>. Und übrigens: genügend Critical Masses haben mit weitaus weniger als 30 Teilnehmern begonnen &#8211; insofern <strong>war der gestrige Abend ein voller Erfolg</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eingeschränkter Winterdienst!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/05/24/eingeschrankter-winterdienst/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 14:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Hm! Mir sind bei meinen ausgedehnten Radtouren übers Pfingstwochenende, also am 23. und 24. Mai (!) etliche &#8220;Radwege&#8221; aufgefallen, die noch nicht vom Streusplit des Winters befreit sind! Worauf wartet man da? Kälteeinbruch? Hat aber auch ein Gutes: wegen der Verschmutzung darf ich offiziell die Fahrbahn benutzen, schön!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hm! Mir sind bei meinen ausgedehnten Radtouren übers Pfingstwochenende, also <strong>am 23. und 24. Mai (!)</strong> etliche &#8220;Radwege&#8221; aufgefallen, die <strong>noch nicht vom Streusplit des Winters befreit</strong> sind! Worauf wartet man da? Kälteeinbruch?</p>
<p>Hat aber auch ein Gutes: wegen der Verschmutzung darf ich offiziell die Fahrbahn benutzen, schön!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ein Phantom bekommt ein Gesicht</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/05/23/ein-phantom-bekommt-ein-gesicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 08:50:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeauftragter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte die Ehre, vor ein paar Tagen zu einer fahrradverkehrspolitischen Veranstaltung eingeladen worden zu sein, bei der auch der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; der Stadt Köln anwesend war und sogar einen Vortrag hielt. Es gibt ihn  also wirklich! Obwohl ich -da es sich um eine interne Veranstaltung handelte- nicht konkret über die Inhalte berichten möchte, kann ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte die Ehre, vor ein paar Tagen zu einer fahrradverkehrspolitischen Veranstaltung eingeladen worden zu sein, bei der auch der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; der Stadt Köln anwesend war und sogar einen Vortrag hielt.</p>
<p><strong>Es gibt ihn  also wirklich!</strong></p>
<p>Obwohl ich -da es sich um eine interne Veranstaltung handelte- nicht konkret über die Inhalte berichten möchte, kann ich attestieren, daß Herr Jürgen Möllers freundlich und als Sympathieträger aufzutreten versucht. Er ist rhetorisch sehr versiert und es gelang ihm geschickt, in seinem Vortrag (es ging im weitesten Sinne um seine Arbeit und die &#8220;Förderung&#8221; des Radverkehrs in Köln) ausführlich auf Errungenschaften hinzuweisen und diese stolz zu präsentieren. Leider waren dies für mich eher unwichtige Dinge, wie die Einrichtung von Fahrradparkplätzen, etc. &#8211; im Vergleich zu den wirklich wichtigen Themen wie die generelle Radverkehrsführung über gefährliche &#8220;Radwege&#8221;, das Chaos bei Baustellen oder die Einhaltung von Mindestmaßen, etc.</p>
<p>Kritischen Anmerkungen und Fragen (diese waren erlaubt und wurden auch zahlreich gestellt) ging Herr Möllers geschickt aus dem Weg, in dem er erstmal &#8230;. redete. Er suchte sich die nicht zu unangenehmen Punkte heraus, um die wichtigen Fragen gar nicht oder nur im Nebensatz zu beantworten. &#8220;Redet viel und sagt nichts&#8221; habe ich mir irgendwann notiert. In diesem Sinne kam mir der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; leider nicht wie ein Lobbyist der Fahrradfahrer, sondern wie ein Pressesprecher vor, der alles gutreden muß.</p>
<p>Allerdings: es gab tatsächlich ein paar nette Ansätze, die zumindest hoffen lassen, daß Radverkehr in Köln irgendwann wirklich beginnt vernünftig und sicher gefördert zu werden. Die Gedanken daran sind zumindest da. Diese (Neben)Sätze habe ich mir notiert und gemerkt und bin gespannt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bitte melde Dich!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/24/bitte-melde-dich/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 10:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, lieber &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;, liebe Kölner Straßenverkehrsbehörde: Am 9. März schrieb ich Dir einen Brief per elektronischer Post, darin wies ich Dich auf die Mißstände auf einigen Baustellen auf Kölner &#8220;Radwegen&#8221; hin. So lieb, wie Du uns Radfahrer hast, antwortetest Du -für Deine Verhältnisse gar zügig- mit freundlichen Worten. Du danktest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, lieber &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;, liebe Kölner Straßenverkehrsbehörde:</p>
<p><strong>Am 9. März</strong> schrieb ich Dir einen Brief per elektronischer Post, darin wies ich Dich auf die Mißstände auf einigen <a title="Baustellen auf Radwegen" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/" target="_self">Baustellen auf Kölner &#8220;Radwegen&#8221;</a> hin. So lieb, wie Du uns Radfahrer hast, antwortetest Du -für Deine Verhältnisse gar zügig- mit freundlichen Worten. Du danktest mir für meine Hinweise und die gute Dokumentation. Du versprachst mir die &#8220;Weiterleitung an die Kollegen&#8221; und daß Du mich &#8220;in Kenntnis setzen&#8221; würdest. Ich hab mich ganz arg gefreut! Leider vergaßest Du, meine kleine, unbedeutende Frage am Ende meines Briefes zu beantworten, sie lautete:</p>
<p><strong>&#8220;Ich würde gerne wissen ob und wie eine Abnahme dieser  Baustellen stattgefunden hat und wenn ja, wer diese vornimmt. &#8220;</strong></p>
<p>Da überall dort, wo Menschen am Werke sind, Dinge vergessen werden, fand ich das zunächst gar nicht so schlimm und somit machte ich Dich <strong>am 15. März</strong> nochmal auf diese einfache Frage aufmerksam. Und nochmal <strong>am 18. März</strong>. Und nochmal heute morgen, <strong>am 24. März</strong>.</p>
<p>Aber außer von Deinem Sekretär, der mir den Eingang meiner Briefe bestätigte, hörte ich leider nichts mehr von Dir. So langsam habe ich das Gefühl, Du magst mich nicht mehr und das macht mir Sorgen. Deswegen bitte ich Dich:</p>
<p><strong>Bitte melde Dich! Wir können über alles reden!</strong></p>
<p>Ach so, wenn Du schon dabei bist, könntest Du Dir das hier auch noch mal angucken:</p>
<div id="attachment_704" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-704 " title="deutz-severinsbruecke01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Perfekte Umleitung an Baustelle auf &quot;Radweg&quot; in Deutz</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ganz schön verrückt, was sich die Männer vom Bau da mal wieder haben einfallen lassen! Und in Gegenrichtung (wo der Radweg nicht benutzungspflichtig ist, also gar nicht befahren werden darf) gibt es natürlich auch wieder eine schöne Stilblüte:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_707" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-707 " title="deutz-severinsbruecke02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Zweifelsfall &quot;Radfahrer absteigen&quot; ausschildern, paßt schon irgendwie!</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Du darfst Dich also gerne nochmal kümmern, liebe Straßenverkehrsbehörde, aber natürlich nur, wenn Du Zeit und Lust hast! Und solltest Du tatsächlich die Muße haben: <strong>meine obige Frage gilt auch für diese Baustelle</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprachlos!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstock]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich! Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich!</p>
<p>Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, die ich &#8220;im Vorbeifahren&#8221; gesehen habe, möchte ich hier erwähnen. Ich hatte es übrigens so verstanden, daß das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik Baustellen durchaus abnimmt und oftmals sogar mit den ausführenden Firmen &#8220;in Kontakt&#8221; steht. Hier wohl nicht:</p>
<p><strong>Butzweiler Straße in Köln-Longerich (Richtung MMC/IKEA)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><strong><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-672  " title="Butzweiler Strasse2" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Jungs von der Butzweiler Straße</p></div>
<p><strong> </strong><strong> </strong><br />
Diese Männer haben in der letzten Woche an mehreren Tagen Bohrungen oder ähnliches vorgenommen. Selbstverständlich haben sie ihre Fahrzeuge dort abgestellt, wo es den &#8220;Verkehr&#8221; am wenigsten stört: auf dem (benutzungspflichtigen) &#8220;Radweg&#8221;. Und selbstverständlich haben sie es nicht für nötig gehalten, den versperrten Weg ordnungsgemäß zu sichern und zu beschildern oder den Radverkehr gar umzuleiten. Nicht falsch verstehen, ich freue mich über jede Gelegenheit, einen &#8220;Radweg&#8221; nicht benutzen zu müssen, leider ist der Bordstein mir da zu hoch, um einfach auf die Fahrbahn zu wechseln. Nur eines von vielen Beispielen, das aufzeigt, welche Bedeutung Radverkehr in Köln üblicherweise hat.</p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-671 " title="Butzweiler Strasse" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Baustellenfahrzeuge Butzweiler Strasse</p></div>
<p><strong><br />
Siegburger Straße in Köln-Deutz aus Poll in Richtung Deutzer Bahnhof</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 213px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-676 " title="siegburger01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Siegburger Strasse</p></div>
<p>Das ist eine typische Kölner &#8220;Radweg&#8221;-Baustelle ohne Schild, Umleitung oder ähnliches. Darüber würde ich sonst eigentlich kaum noch ein Wort verlieren. Der eigentliche Horror kommt erst hinter der Baustelle, denn aus der Gegenrichtung (die nicht für den Radverkehr freigegeben ist) sieht man folgende Verkehrslegasthenie:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-677 " title="siegburger02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle in Gegenrichtung</p></div>
<p><strong><br />
Zollstockgürtel aus Klettenberg kommend in Richtung Raderthal</strong><br />
Diese Baustelle und ihre Beschilderung ist das wahnwitzigste, das ich seit langem gesehen habe. Der &#8220;Radweg&#8221; ist in Fahrtrichtung benutzungspflichtig (nicht linksseitig freigegeben) und damit das niemand vergisst, haben die <span style="text-decoration: line-through;">Verkehrsplaner</span> Bauarbeiter das nochmal ausgeschildert:</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-686 " title="zollstock01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Beschilderung Zollstockgürtel</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Nun weiß ich also, daß ich den &#8220;Radweg&#8221; weiter benutzen muß, was allerdings wohl in einen Slalom um Baugruben, Bauarbeiter und diverse Fahrzeuge und Gerätschaften ausarten wird:</p>
<div id="attachment_687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-687 " title="zollstock02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Zollstockgürtel</p></div>
<p>Der Wahnsinn endet dann so, wie er angefangen hat, denn die Bauarbeiter haben mal eben den &#8220;Radweg&#8221; mit ihrer abstrusen Schilderkombination in Gegenrichtung freigegeben:</p>
<div id="attachment_689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-689 " title="zollstock03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Desaströse Beschilderung in Gegenrichtung</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Ich war tatsächlich mal so frei, die Bauarbeiter nach ihrem Vorarbeiter zu fragen. Nach einigen verwirrten Blicken deutete man mit den Worten &#8220;Cheffe da!&#8221; auf einen Herren in einem PKW. Freundlich fragte ich ihn, ob er, bzw. wer denn für den Schilderwald verantwortlich wäre. Irgendwie war derjenige &#8220;gerade nicht da&#8221; und der Herr wußte -gelinde gesagt- überhaupt nicht, wovon ich sprach und schaute mich fast bemitleidenswert verwirrt an, als ich versuchte, ihm die Groteske der Beschilderung zu erläutern. Mein konstruktiver Vorschlag: demnächst die Verkehrsschilder einfach von den Kids des Kindergartens in der Nähe aufstellen lassen &#8211; die haben wenigstens (hoffentlich) mehr Phantasie!</p>
<p>Ich habe Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; über die beiden sinnlos beschilderten Baustellen informiert, mit der Bitte um umgehende Klärung. Ich bin gespannt auf Antworten und werde berichten. Sollte einer meiner Leser die erwähnten Stellen passieren, bin ich um kurze Mitteilung dankbar, ich werde die Strecken in den nächsten Tagen vermutlich nicht befahren.</p>
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		<title>Kölner Strassenverkehrsbehörde reagiert in Rekordzeit!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sagt eigentlich, daß die Mühlen einer Behörde ausschließlich langsam mahlen? In Köln ist man richtig schnell, wenn es um die Belange wichtiger Verkehrsteilnehmer geht! Es geht konkret um ein widrig aufgestelltes Zeichen 254 (Verbot für Radfahrer), welches mir im Juni 2009 auffiel. Das Schild verbietet es mir, von der Zoobrücke aus über den Pfälzischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt eigentlich, daß die Mühlen einer Behörde ausschließlich langsam mahlen? In Köln ist man richtig schnell, wenn es um die Belange wichtiger Verkehrsteilnehmer geht!</p>
<p>Es geht konkret um ein widrig aufgestelltes Zeichen 254 (Verbot für Radfahrer), welches mir im Juni 2009 auffiel. Das Schild verbietet es mir, von der Zoobrücke aus über den Pfälzischen Ring nach Hause zu fahren, was ich seitdem selbstverständlich auch nicht tue, sondern stattdessen einen Umweg in Kauf nehme. Details gibt es in <a title="Du kommst hier nicht durch!" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/07/02/du-kommst-hier-nicht-durch/" target="_self">meinem Artikel vom 2. Juli 2009</a>. Danach passierte folgendes:</p>
<p><strong>3. Juli 2009</strong><br />
Ich frage jeweils per e-mail beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und beim &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln an, mit der Bitte, die Verkehrssituation zu (er)klären, das Schild zu entfernen oder mir ggf. einen adäquaten Umweg aufzuzeigen. Ich erhalte innerhalb weniger Minuten Eingangsbestätigungen für meine beiden e-mails.</p>
<p><strong>6. August 2009</strong><br />
Ich frage freundlich per e-mail an, wann ich mit einer Antwort auf meine vor gut einem Monat gestellte Anfrage rechnen kann.</p>
<p><strong>10. August 2009</strong><br />
Ich erhalte eine Antwort, in der ausgesagt wird, daß meine Anfrage &#8220;aufgrund von <strong>Urlaubs-und Krankheitsvertretungen</strong> bislang noch nicht bearbeitet werden&#8221; konnte. Der Sachbearbeiter hatte sich die Situation an der Siegburger Straße, die ich ebenfalls monierte, aber in seiner Freizeit (!) angeschaut und versicherte, daß das Z254 dort überflüssig sei und entfernt werden würde. Für den Pfälzischen Ring erläuterte er, daß eine Ortsbesichtigung vorgenommen werden würde und es Sinn mache &#8220;im Rahmen der Überprüfung die Beschilderung des Radweges im gesamten Teilstück&#8221; zu überprüfen. Über eine Entscheidung wolle er mich informieren.</p>
<p><strong>17. August 2009</strong><br />
Ich bedanke mich für die Entfernung des &#8220;überflüssigen&#8221; Z254 an der Siegburger Straße und frage an, wie es sein kann, daß dennoch weiterhin solche Beschilderungen -wie ein paar Tage zuvor an der Mülheimer Brücke- vorgenommen werden. Eine Antwort erhalte ich nicht.</p>
<p><strong>12. November 2009</strong><br />
Ich nehme nochmals Kontakt zu dem Sachbearbeiter auf: &#8220;<em>Ich hoffe, daß sich der Krankheits- und Urlaubsstand in den letzten 4  Monaten etwas gebessert hat und erlaube mir noch einmal nachzufragen,  wann ich mit der Ortsbesichtigung, bzw. der Klärung bzgl. des Z254 am  Pfälzischen Ring rechnen kann</em>&#8221;</p>
<p><strong>17. November 2009</strong><br />
In einer wirklich längeren e-mail erhalte ich recht detailliert Auskunft. Zunächst wird festgestellt, daß das Zeichen VZ 254  wohl lediglich dazu dienen sollte, &#8220;Fahrradfahrer, die aus dem dortigen &#8211; aus der Siedlung kommenden &#8211; Weg auf den Radweg auffahren, <strong>zu verdeutlichen, dass der Radweg nicht in Richtung Grünstr. genutzt werden darf</strong>.&#8221; Es werden nun 2 Möglichkeiten aufgezeigt:</p>
<p>1. &#8220;Das VZ 254 wird entfernt und der Bereich zwischen dem alten VZ 254 und der Grünstraße wird als gemeinsamer (benutzungspflichtiger) Geh- und Radweg in beide Richtungen ausgeschildert.&#8221;, was allerdings bauliche Änderungen erfordern würde.</p>
<p>2. &#8220;Das VZ 254 wird entfernt und auf dem Brückenbauwerk an der Karlsruher Str. die Weiterfahrt durch ein VZ 237 mit Zusatz &#8220;Ende&#8221; unterbunden&#8221;.</p>
<p><strong>4. Januar 2010:</strong><br />
Ich schicke eine weitere e-mail:</p>
<p>&#8220;Nachdem wir nun gestern das halbjährige Jubiläum meiner Anfrage gefeiert  haben und es leider immernoch zu keiner Klärung der Situation gekommen  ist, wage ich es nochmals, freundlichst nachzufragen:</p>
<p>WANN kann ich mit einer StVO-konformen Beschilderung des Weges rechnen?&#8221;</p>
<p><strong>12. Januar 2010:</strong><br />
Ich bekomme eine Antwort, die Verzögerung <strong>wird mit &#8220;Urlaub&#8221; erläutert</strong>. Wenigstens wird es dann konkret, denn &#8220;eine verkehrsrechtliche Anordnung zum Abbau des VZ 254 und zur Abänderung bzw. Ergänzung der Beschilderung im Bereich Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße&#8221; würde noch &#8220;<strong>diese Woche gefertigt</strong> und mit der Polizei abgestimmt.&#8221;</p>
<p>Meiner nächsten Frage kommt der Herr von der Behörde direkt zuvor: &#8220;Wann mit einer Umsetzung durch den Bauhof zu rechnen ist, kann ich Ihnen nicht mitteilen. Der Erfahrung nach <strong>beträgt der Zeitraum von einem bis zu drei Monaten</strong>, je nach Personalsituation und vorrangiger Aufgaben(z.B. Winterdienst).&#8221;</p>
<p>Wenn es denn also tatsächlich drei Monate werden sollte, dann wäre das irgendwann Anfang April, also <strong>nur gut ein dreiviertel Jahr</strong> nachdem ich meine Anfrage gestellt habe und <strong>währenddessen ich den Pfälzischen Ring -der StVO folgend- nicht befahren</strong> habe. Das ginge dann ja &#8230; äh, fix!</p>
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		</item>
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		<title>Mir weeden immer mieh &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/01/25/mir-weeden-immer-mieh/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 10:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; denn nur so hahlen mir se op! Als ich dieses Webblog gestartet habe, was im Prinzip eine spontane Impulshandlung war, war mir eigentlich nur die Seite der Mülheimer Fahrrad-Gruppe bekannt. Wenig später entdeckte ich Arnes Blog radgefahren.de &#8211; und habe mittlerweile auch den Betreiber dieser Seite kennen und schätzen gelernt.  Anscheinend steckt Initiative in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; denn nur so hahlen mir se op!</p>
<p>Als ich dieses Webblog gestartet habe, was im Prinzip eine spontane Impulshandlung war, war mir eigentlich nur die Seite der <a title="Mülheimer Fahrrad-Gruppe" href="http://www.muelheimer-freiheit.net/mfg/" target="_blank">Mülheimer Fahrrad-Gruppe</a> bekannt. Wenig später entdeckte ich Arnes Blog <a title="radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de" target="_blank">radgefahren.de</a> &#8211; und habe mittlerweile auch den Betreiber dieser Seite kennen und schätzen gelernt.  Anscheinend steckt Initiative in Köln durchaus an, denn wir Kölner Fahrrad-Blogger werden tatsächlich immer mehr! Einige erwähnenswerte Blogs möchte ich hier noch einmal kurz vorstellen:</p>
<p>Da wäre zunächst einmal Holger, der sich in <a title="Holgers Blog" href="http://www.kati-und-holger.de/holgersblog.php" target="_blank">seinem Blog</a> hauptsächlich um die Fahrradbelange in Bergisch-Gladbach kümmert.</p>
<p>Dann bloggt auch <a title="Highners Blog" href="http://highner-and-bikes.blogspot.com/" target="_blank">Highner</a> über seine Räder, Technik und  aberwitzige Radverkehrsführungen in Köln.</p>
<p>Einen weiteren -ausführlichen- Blog betreibt <a title="Alltag eines Radfahrers" href="http://radfahreralltag.wordpress.com/" target="_blank">Roland als Alltagsradfahrer</a> in der Großstadt. Sehr nett zu lesen, auch wenn ich keinen Hehl daraus mache, daß ich Rolands Einstellung in manchen Details, insbesondere der Benutzung, bzw. Notwendigkeit von &#8220;Radwegen&#8221;, ganz und gar nicht teilen kann &#8211; aber, bildet Euch selbst ein Urteil!</p>
<p>[Nachtrag am 26.1.2010] Einen Blog hätte ich dann fast vergessen: Elmar hat in seinem (excellenten) Blog &#8220;Medienecken und wasmirindensinnkommt&#8221; auch eine <a title="Medienecken und wasmirindensinnkommt" href="http://blog.medienecken.de/category/fahrrad/" target="_blank">kompetente Fahrradrubrik</a>. Lesenswert!</p>
<p>Schön, daß wir Fahrradaktivisten in Köln jetzt also mehr als eine Handvoll sind &#8211; nun müssen wir was draus machen und am Ball, pardon, Rad bleiben!</p>
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		<title>Auf ein Neues &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/01/11/auf-ein-neues/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ein paar Tagen Verspätung wünsche ich allen Lesern, Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern in Köln, Umgebung und natürlich auch ganz anderswo ein frohes neues Jahr. Hoffen wir, daß wir mit Initiative 2010 ein wenig sicherer und sinnvoller für die Radfahrer und somit auch alle anderen Verkehrsteilnehmer gestalten können. Das letzte &#8220;große Thema&#8221; dieses Blogs war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ein paar Tagen Verspätung wünsche ich allen Lesern, Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern in Köln, Umgebung und natürlich auch ganz anderswo ein frohes neues Jahr. Hoffen wir, daß wir mit Initiative 2010 ein wenig sicherer und sinnvoller für die Radfahrer und somit auch alle anderen Verkehrsteilnehmer gestalten können.</p>
<p>Das letzte &#8220;große Thema&#8221; dieses Blogs war ja die Posse um die <a title="Artikel über die Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a>, bzw. deren Sanierung, die in der ersten Dezember Woche abgeschlossen wurde. Seitdem geht also alles wieder seinen gewohnten Gang, d.h. Geisterfahrer und somit lebensgefährliche Situationen sind jetzt wieder illegal und können (und werden das hoffentlich auch) von der Polizei kontrolliert und abkassiert werden.</p>
<p>Die Kommentare zu meinem letzten Beitrag geben mir die Möglichkeit, die Sache fürs Erste abzuschließen, wurden doch einige Aspekte genannt, die es auf den Punkt treffen:</p>
<p>&#8220;<strong>Der_UB&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Behörden können anscheinend niemals zugegeben (wie allerdings auch viele “Normalsterbliche” auch), dass sie Fehler machen. Grundsätzlich wird, auch wenn die Maßnahme oder die Folgen ein Schildbürgerstreich sind, festgestellt, dass alles korrekt und geprüft sei. Es entsteht nicht nur der Eindruck, dass da willentlich gelogen wird, um seine eigene Inkompetenz zu kaschieren.</p></blockquote>
<p>Ja, so ähnlich habe ich das auch erfahren und das gilt nicht nur für die StVB in diesem Fall, sondern auch für die Polizei, die ja ganz am Anfang auch aus Hü ein Hott gemacht hat und das in meinen Augen, um nicht sagen zu müssen, &#8220;oops, da hat jemand gepennt.&#8221;. Es würde eine Behörde tatsächlich sympathisch machen, könnte sie zum Ausdruck bringen, daß da &#8220;auch nur Menschen arbeiten&#8221; oder gar die &#8220;Spezialisten&#8221;, in diesem Fall Verkehrsteilnehmer, die die Gefahrenstellen täglich mehrmals passieren, einfach ins Boot holen.</p>
<blockquote><p>Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie, gerade in Köln, der motorisierte Verkehr bevorzugt wird. Auch wenn ich aktuell nicht mehr in Köln wohne, bin ich dort noch sehr viel mit dem Rad unterwegs. An Baustellen herrscht allerorten das Chaos. Anscheinend geben sich schlecht ausschildernde Baufirmen und schlecht organisierte und träge Behörden die Hand – oder eben nicht.</p></blockquote>
<p>Ja, Verkehr ist in Köln motorisiert &#8211; was anderes kommt überhaupt nicht in Frage. Ein Fahrrad wird von den Behörden als Spielzeug, bestenfalls noch als Sportgerät angesehen, aber in keinem Fall als ernsthaftes Fortbewegungsmittel. Anders sind die Wege, die man uns anbietet (nein, es muß leider heißen: auf die man uns zwingt) nicht zu erklären. Würde es in der Behörde Menschen geben, die sich ernsthaft mit dem Fahrrad fortbewegen, würden auch 3/4 aller Kölner Baustellen anders, nämlich richtig und sicher, ausgeschildert sein.</p>
<p><strong>&#8220;Hans&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Bei der Gelegenheit: War eigentlich zu irgendeinem Zeitpunkt der Fahrradbeauftragte als unermüdlicher Streiter für die Radfahrerinteressen in die Sache involviert? Oder hat er drei Monate lang unter seinem Schreibtisch gehockt und sich feste die Ohren zugehalten?</p></blockquote>
<p>Das traurige an diesem Statement ist eigentlich, daß der Sarkasmus darin die Realität wohl genauestens trifft. Ich habe lange Zeit tatsächlich gedacht, der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; sei ein Phantom und eher ein Symbol, bis man mir versicherte, daß er wirklich existiert. Leider hat man als Spezialisten, der ein &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221; meinem Verständnis nach sein sollte, jemanden ausgesucht, der ein Fahrrad augenscheinlich ebenfalls nicht als Verkehrsmittel ansieht, sondern nur als etwas, was dem motorisierten Verkehr im Wege ist. Sowas nennt man in Köln &#8220;Pöstchen verteilen&#8221;.  Anders kann ich mir den Fokus des &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; nicht erklären, der hauptsächlich aus &#8220;Schutzstreifen aufmalen&#8221; und &#8220;Fahrradständer aufstellen&#8221; besteht.</p>
<p>Die peinliche Tatsache, daß der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; am Tag der Fahrrad-Sternfahrt, deren Termin ein Jahr vorher feststand und deren Mitveranstalter er ist, Urlaub hat, spricht eigentlich Bände und sagt viel darüber aus, wie wichtig dem &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; die Radfahrer seiner Stadt sind.</p>
<p>Ich drücke das klar und deutlich aus: ich fühle mich als Radfahrer vom &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln nicht vertreten und halte sein Amt für eine Alibi-Funktion, bis man mich eines besseren belehrt.</p>
<p><strong>&#8220;cohn structa&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Meine These ist: Köln ist KEINE fahrradfreundliche Stadt. Radwege sind mehr dazu da, die Strasse von dem Gesocks zu befreien. Beschleunigung von Radverkehr oder gar richtige Rad-Verkehrs-Konzepte gibt es nicht.</p></blockquote>
<p>Dem ist eigentlich so gut wie nichts hinzuzufügen &#8211; leider.</p>
<p>Fakt ist, daß vieles alibimäßig abläuft, egal, ob es den &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; betrifft oder auch Velo2010 oder die Politik generell (vgl. den Beschluß der BV bzgl. der Mülheimer Brücke, der von der StVB einfach ignoriert wurde &#8211; übrigens nach Voraussehenvon Fraktionspolitikern, mit denen ich Kontakt hatte).</p>
<p>Wir müssen uns im klaren darüber sein, daß wir keine, bzw. keine große Lobby haben und mit Rückschlägen leben. Kritiker in den Gremien werden entweder mundtot gemacht oder nicht mehr eingeladen &#8211; bestenfalls wird ihnen Honig ums Maul geschmiert. Ich hatte z.B. eine konkrete Anfrage einer TV-Produktion, bei der ich als Radfahrer und Experte auftreten sollte. Man sagte mir dann ab, weil der Beitrag doch nicht erstellt werden würde. Er wurde erstellt und auch gesendet, nur ohne mich. Ach ja, es ging um die (Rad)Verkehrsüberwachung der Polizei und wer nun 1 und 1 zusammenzählen kann &#8230;</p>
<p>Ich glaube allerdings fest daran, daß es -auch in unserer Stadt- genügend aktive Menschen gibt, die sich dem Klüngel stellen und auch den Mut haben, sich mit Kritik auseinander zu setzen. Es gibt in diesem Zusammenhang viel zu tun und auch ich werde wieder versuchen, meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten.</p>
<p>In diesem Sinne: ein gutes Jahr 2010!</p>
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