<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Verkehrsrüpel</title>
	<atom:link href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/verkehrsrupel/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.radfahren-in-koeln.de</link>
	<description>Ein Versuch!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Jul 2010 09:17:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/13/ich-bin-ja-auch-nur-ein-mensch/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/13/ich-bin-ja-auch-nur-ein-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=735</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Ich bin ja auch nur ein Mensch</strong> &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: Schulterblick, Rückspiegel). Lustigerweise hielt er 20 Meter hinter meinem Haus.</p>
<p>Schön, die Gewissheit zu haben, daß ein Polizist auch nur ein Mensch ist. Schade, daß eine Person mit Vorbildfunktion die gleichen Statements von sich gibt, wie jeder andere Verkehrsrüpel auch, &#8220;&#8230; <strong>aber es ist ja nichts passiert!</strong>&#8220;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/13/ich-bin-ja-auch-nur-ein-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sanierung rechtfertigt Gefährdung! [Nachtrag]</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/26/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung-update/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/26/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung-update/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=497</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mir heute dann noch die Mühe gemacht und einen kleinen Clip gedreht, der die derzeitige Situation an der Mülheimer Brücke in bewegten Bildern schildert: Und auch der im ersten Artikel noch nicht im Bild gezeigte rechtsrheinische Zugang zur Brücke auf der Südseite gehört noch erwähnt. Vermutlich beschildert man hier nach dem Motto &#8220;doppelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute dann noch die Mühe gemacht und einen kleinen Clip gedreht, der die derzeitige Situation an der Mülheimer Brücke in bewegten Bildern schildert:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TjsF31pfzsg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/TjsF31pfzsg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und auch der im ersten Artikel noch nicht im Bild gezeigte rechtsrheinische Zugang zur Brücke auf der Südseite gehört noch erwähnt. Vermutlich beschildert man hier nach dem Motto &#8220;doppelt falsch ist richtig&#8221;, oder? Dem(n) Schild(ern) nach zu urteilen darf man die Brücke nämlich überhaupt nicht mit dem Fahrrad befahren, weder links noch rechtsseitig!</p>
<div id="attachment_501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim06.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-501" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zugang rechtsrheinisch Südseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim06-225x300.jpg" alt="Doppelt falsch = einmal richtig?" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Doppelt falsch = einmal richtig?</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Eine Anfrage beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, sowie beim &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln ist gestellt, ich bin <strong>sehr gespannt</strong> auf die Antwort.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/26/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung-update/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sanierung rechtfertigt Gefährdung?</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/25/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/25/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 11:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=458</guid>
		<description><![CDATA[Seit gestern, Montag, den 24. August 2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 in einer Pressemitteilung mit. Soweit, so gut. Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den Radverkehr in Köln, es kam in der Vergangenheit öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern, die in der falschen Richtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern, Montag, den 24. August 2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 <a title="Pressemitteilung Sanierung Mülheimer Brücke" href="http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03623/" target="_blank">in einer Pressemitteilung</a> mit.</p>
<p>Soweit, so gut. Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den Radverkehr in Köln, es kam in der Vergangenheit öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern, die in der falschen Richtung als &#8220;Geisterradler&#8221; unterwegs waren. An der Nord- und Südseite der Mülheimer Brücke sind Rad- und Gehweg jeweils mit Zeichen 241 beschildert. Trotzdem befahren täglich Dutzende, wenn nicht Hunderte Radfahrer den Weg über die Brücke als Geisterfahrer. Neben der offensichtlichen Tatsache, daß sich viele Gelegenheitsradler der Verkehrsregeln nicht bewußt sind oder sie schlicht ignorieren, war die Stadt Köln leider jahrelang nicht fähig, den richtigen Weg von der linksrheinischen Seite aus über die Brücke auszuschildern. Immerhin hingen -welch Ironie- eine zeitlang von &#8220;Velo 2010&#8243; initierte Banner an den Pylonen (diese stellen wegen der Uneinsichtbarkeit des Weges besondere Gefahrenstellen dar), die darauf hinwiesen, daß &#8220;hier <a title="Hier verunglückten ..." href="http://www.velo2010.de/typo3temp/pics/27d596067d.jpg" target="_blank"><strong>bereits Radfahrer verunglückten</strong></a>&#8220;.</p>
<p>Unabhängig davon, beschreiben die <a title="Unfallstatistik" href="http://www.velo2010.de/unfallstatistik/" target="_blank">Unfallberichte mit Radfahrern</a> der Polizei Köln nauf Velo 2010 auch eindrucksvoll, daß &#8220;<strong>Das Befahren von Radwegen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung mit erheblichen Gefahren verbunden</strong>&#8221; ist!</p>
<p>Ich habe in diesem Blog mehrmals über die Situation auf und an der Mülheimer Brücke berichtet, die Einträge finden sich <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_blank">hier</a>. Einen weiteren Beitrag hat <a title="Mülheimer Brücke bei radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de/et-hatt-noch-immer-joot-jejange-70/" target="_blank">Arne von radgefahren.de</a> verfaßt. Der Artikel beinhaltet ein imposantes Video, das allerdings nicht die komplette traurige Wahrheit wiedergibt. Ich befahre die Mülheimer Brücke fast täglich (teilweise mehrmals) und kann attestieren, daß mir derzeit -bei gutem Sommerwetter- bei einer Überquerung von rechts- nach linksrheinisch immer 4-7 Geisterfahrer entgegen kommen!</p>
<p><strong>Die Polizei nimmt aus diesem Grunde auch des öfteren Verkehrskontrollen vor</strong> und bittet Geisterfahrer zur Kasse, <strong>was ich ausdrücklich befürworte</strong>. So geschah dies <strong>auf jeden Fall zweimal in jüngster Vergangenheit</strong>, letzte und vorletzte Woche.</p>
<p><strong>Letzte Woche hat es also noch 15.- Euro gekostet</strong>, die Mülheimer Brücke als Geisterfahrer zu befahren, <strong>diese Woche wird der potentielle Genickbruch von der Stadt Köln angeordnet</strong>, denn (Zitat aus der oben erwähnten Pressemitteilung): &#8220;<strong>Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, während der Arbeiten auf den jeweils offenen Geh- und Radweg auszuweichen.</strong>&#8220;! Und: &#8220;<strong>Fahrspuren für den Autoverkehr müssen nicht gesperrt werden</strong> und auch die vorhandenen Tempobeschränkungen bleiben bestehen.&#8221;. Na bestens! Die Sanierung dauert bis (voraussichtlich) Oktober, d.h. der Radverkehr ist hier <strong>ca. 2 Monate lang bewußt erheblichen Gefahren</strong> ausgesetzt! Aber -und das ist anscheinend das Wichtigste- der Autoverkehr kann ungehindert rollen.</p>
<p>Ungeachtet dessen ist die <strong>Beschilderung völlig verwirrend</strong> und gleicht einem Schildbürgerstreich sondergleichen:</p>
<div id="attachment_470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-470" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt rechtsrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt rechtsrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Befährt man die Mülheimer Brücke derzeit rechtsrheinisch auf der Nordseite, stellt sich als erstes die Frage (wenn ich das Umleitungsschild mal nicht beachte, <strong>da es einfach überhaupt keinen Sinn macht</strong>), welches nun der &#8220;Radweg&#8221; ist, der linke (der es normalerweise ist) oder der rechte, wie es das zusätzlich aufgestellte Zeichen 241 anzeigt. Dieser Umstand ist <strong>ein paar Meter weiter immens wichtig</strong>, da ja <strong>Gegenverkehr</strong> angeordnet wird. Die meisten Radfahrer (so tat es auch ich) werden -wie sie es gewohnt sind- den linken Weg wählen, dieser Weg ist aber -und das wird auf der anderen Seite angeordnet- der Gehweg!</p>
<div id="attachment_473" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-473" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim02-300x202.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Linksrheinisch geht der Wahnsinn weiter: insgesamt vier Verkehrsschilder und <strong>keines davon steht richtig</strong>! Der junge Mann im Bild belegt eindrucksvoll, wie die Beschilderung verstanden wird: gar nicht! Er spaziert auf dem &#8220;Radweg&#8221;, der aus entgegenkommender Richtung an dieser Stelle abschüssig ist und selbst nichtsportive Fahrer kommen hier problemlos auf höhere Geschwindigkeiten.</p>
<div id="attachment_485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-485" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim03-300x225.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Die Beschilderung am Treppenaufgang linksrheinisch auf der Südseite der Mülheimer Brücke ist tatsächlich zu verstehen, <strong>allerdings disqualifiziert man sich auch hier selbst</strong>, denn laut Schild ist der &#8220;Radweg nach Riehl&#8221; gesperrt, in Wirklichkeit ist es in diesem Falle der &#8220;Radweg&#8221; nach Mülheim.</p>
<div id="attachment_487" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim04.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-487" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim04-225x300.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Und selbst den Treppenaufgang an der Nordseite (die Treppenaufgänge werden von einigen Radfahrern ihr Rad tragend genutzt und sind tatsächlich auch als Wege des NRW-Radverkehrsnetzes gekennzeichnet) auf den man soeben noch von der Südseite aus verwiesen wurde, sieht man nur absolut sinnfrei beschildert. <a title="www.radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de" target="_blank">Arne von radgefahren.de</a> nennt solche Beschilderungen Verkehrsanalphabetismus. Das trifft es eigentlich nicht ganz, denn ein Analphabet ist streng genommen nicht dumm!</p>
<div id="attachment_488" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim05.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-488" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim05-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Schilderwald auf der linksrheinischen Zufahrt dürfte zum guten Schluß wohl nicht mehr verwundern.</p>
<p>Ich habe die Brücke gestern befahren und auch die Fotos gemacht und es war der blanke Horror. Die Wege sind selbst in Schrittgeschwindigkeit nicht gefahrlos passierbar. Wink des Schicksals, <strong>daß ich beim Fotografieren der Beschilderungen einen Mann traf, der vor ein paar Jahren einen Unfall mit einem Geisterfahrer hatte und seitdem arbeitsunfähig ist</strong>!</p>
<p>Anstatt den Radverkehr in Unfälle zu zwingen, muß er sinnvoll und sicher umgeleitet werden. <strong>Dies kann an der Mülheimer Brücke NUR durch die Umleitung auf die Fahrbahn geschehen!</strong></p>
<p>Der AGFS hat übrigens mit Unterstützung des Ministeriums für Bauen und Verkehr in NRW <a title="AGFS Broschüre Baustellen" href="http://www.fahrradfreundlich.nrw.de/visit/baustellen" target="_blank">eine Broschüre herausgegeben</a>, die zusammenfaßt, wie Baustellenabsicherung im Bereich von Geh- und Radwegen funktioniert.</p>
<p>Die Forderung an die Stadt Köln, muß die <strong>sofortige Entschärfung</strong> der lebensgefährlichen Radverkehrssituation an der Mülheimer Brücke sein. <strong>Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis durch die angeordnete Geisterfahrerei schwere Unfälle geschehen</strong>!</p>
<p>Und nochmals erwähnt: in der einen Woche Radfahrer <strong>zu kontrollieren (und abzukassieren!)</strong>, die einen Weg benutzen, den sie die nächste Woche <strong>benutzen MÜSSEN</strong>, das nenne ich nicht mehr Abzocke, <strong>das ist allerdreisteste Abzocke</strong>!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/25/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verkehrsrüpelerziehung (1)</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/04/13/verkehrsrupelerziehung-1/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/04/13/verkehrsrupelerziehung-1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 11:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=300</guid>
		<description><![CDATA[Der Frühling naht. Meteorologisch und kalendarisch ist er bereits da &#8211; ein paar schöne Tage gab es schon und sicherlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die Temperaturen dauerhaft angenehmer werden. Für den Alltags- und Allwetterradfahrer heißt das, daß die wasserdichte Winterkleidung samt dicken Handschuhen langsam eingemottet werden kann. Die Rennradler putzen an ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Frühling naht. Meteorologisch und kalendarisch ist er bereits da &#8211; ein paar schöne Tage gab es schon und sicherlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die Temperaturen dauerhaft angenehmer werden. Für den Alltags- und Allwetterradfahrer heißt das, daß die wasserdichte Winterkleidung samt dicken Handschuhen langsam eingemottet werden kann. Die Rennradler putzen an ihren Boliden und drehen die ersten schnellen Runden des Jahres und die <span style="text-decoration: line-through;">Torkel</span>Gelegenheitsradler bevölkern bereits die &#8220;Radwege&#8221;, die Gehwege, die Promenaden und die Parkplätze &#8211; und das mit Sicherheit in allen Richtungen, ob erlaubt oder nicht &#8211; wahrscheinlich jedoch immer mit Helm, wegen der Sicherheit! Was sarkastisch klingen mag, erfreut mich eigentlich generell: wenn Menschen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen, sei es auch nur für wenige Kilometer und auch nur bei Sonnenschein. Weniger schön ist es allerdings, wenn dies dann wider jeglichen Verstand und alle Verkehrsregeln passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Frühling heißt auch, daß die Presse -für uns Kölner sind das z.B. &#8220;Express&#8221;, Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, &#8220;Bild&#8221;, etc. aber natürlich auch die &#8220;ADAC Motorwelt&#8221;- das Fahrradfahren für ihre Schlagzeilen entdeckt. Und neben Ratgebern, wie man das Fahrrad &#8220;frühjahrsfit&#8221; macht, wird es schon bald die unvermeidlichen <strong>&#8220;Rad-Rambo&#8221; Berichte</strong> geben, in denen man reißerisch moniert, daß die bösen Radfahrer alle ohne Licht fahren, bei Rot über die Ampel fahren, nicht auf Radwegen fahren und sich generell an keine Verkehrsregeln halten. Und selbstverständlich werden natürlich  bestimmt auch <a title="Sommerloch" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/11/sommerloch/" target="_blank">Kennzeichen für Radfahrer</a> gefordert!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sag es ganz klar: ich bin strikt für die Einhaltung elementarer Verkehrsregeln und somit ganz sicher gegen Rotlichtverstöße, Mißachtung der Vorfahrt und besonders das Fahren gegen die Fahrtrichtung. Vor kurzem gab es z.B. in der Nähe der Uni Köln eine Verkehrskontrolle, in der Fahrradfahrer, die gegen die Fahrtrichtung fuhren, angehalten und mit einem Bußgeld belegt wurden. Man konnte durchaus den Aufschrei &#8220;Abzocke&#8221; vernehmen. Meine Aussage dazu lautet ganz klar: <strong>&#8220;noch mehr Kontrollen!&#8221;</strong>, denn eklatantes Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer, egal auf wieviel Rädern, ist die größte Gefahr für jeden Radfahrer.</p>
<p style="text-align: justify;">ABER -und das ist der Punkt, der in der Sensationspresse niemals behandelt wird- es gibt unzählige Situationen, in denen <strong>Verkehrsrüpeltum von Seiten der Verkehrsplaner quasi anerzogen</strong> wird. Linksseitige benutzungspflichtige Radwege, die im Nichts enden &#8211; viele Radler fahren oftmals, ohne sich Gedanken zu machen, einfach geradeaus auf dem Gehweg weiter. Und überhaupt: den einen Weg muß man links benutzen, beim nächsten Weg zahlt man links ein Bußgeld &#8211; das ist durchaus nicht für jeden Gelegenheitsradler so einfach zu verstehen. Ampelschaltungen, die -oftmals komplett unsinnig- einzig zum Vorrang des KFZ-Verkehrs geschaltet sind (ich kenne in Köln eine Kreuzung, an der ich  als Radfahrer 7 (!) Ampeln queren muß, obwohl ich geradeaus fahren möchte!) oder an denen man per Bedarfsampel um &#8220;Grün&#8221; betteln muß, obwohl weit und breit kein Fahrzeug in der Nähe ist. Da verleitet es natürlich, einfach bei &#8220;Rot&#8221; zu fahren. Ebenso, wenn der Parallelverkehr auf der Fahrbahn &#8220;Grün&#8221; bekommt, der Radfahrer aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Touren in Köln fallen mir öfters Radverkehrssituationen auf, in denen man quasi gezwungen wird, gegen Verkehrsregeln zu verstoßen. Einige davon möchte ich in lockerer Folge aufzeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Situation besteht am Militärring in Höhe des Höninger Wegs, also zwischen Klettenberg, bzw. Zollstock und dem Grüngürtel, genau <a title="Höninger Weg/Militärringstr." href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=50.899603,6.921007&amp;sll=50.899612,6.921198&amp;sspn=0.000594,0.001186&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;ll=50.899603,6.921007&amp;spn=0.000594,0.001186&amp;z=20&amp;iwloc=addr" target="_blank">hier</a>. Der Höninger Weg führt vom Tierheim, bzw. Sportzplatz aus kommend an die Militärringstr., dort befindet sich eine Ampel. So sieht die Kreuzung aus:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-313" title="Höninger Weg/Militärring" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Höninger Weg Ecke Militärringstraße</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich fahre diesen Weg oftmals zweimal die Woche, ausschließlich abends nach 19:30 Uhr und zu allen Jahreszeiten und möchte geradeaus die Militärringstr. in den Unteren Komarweg queren. Mit allen benutzten Rädern (zwei Trekkingräder, ein Rennrad mit Alurahmen, ein Rennrad mit Stahlrahmen) reagiert die Induktionsschleife offenbar nicht, man wartet und wartet und wartet &#8230; und die Ampel wird einfach nicht &#8220;Grün&#8221;! Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, um den Weg fortzusetzen:</p>
<p style="text-align: justify;">- bei &#8220;Rot&#8221; über die Ampel fahren<br />
- Absteigen, bzw. rechts auf den Gehweg fahren und den Druckknopf für die Fußgängerampel benutzen<br />
- Warten bis ein KFZ kommt und die Induktionsschleife auslöst (da kommen allerdings kaum KFZ vorbei)</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wohl fast unnötig zu erwähnen, daß ich mich tatsächlich regelmäßig für die erste Variante entscheide. Obwohl ich entschiedener Gegner von Verkehrsrowdytum jeglicher Art bin, oute ich mich hiermit also als Rotlichtsünder und sogar als mehrfacher Wiederholungstäter! Und ja, ich habe die Ampelschaltung gestestet und einmal tatsächlich knapp 11 Minuten gewartet, bis es mir dann doch zu bunt wurde &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein nicht zu unterschätzender pädagogischer Aspekt ist die Tatsache, daß der Höninger Weg direkt vom anliegenden Sportplatz wegführt, wo viele Jugend-Fußballmannschaften trainieren. Ich konnte sehr oft beobachten, daß Kinder und Jugendliche -vom Training kommend- auf ihren Fahrrädern die Ampel bei &#8220;Rot&#8221; querten (die Militärringstraße ist übrigens durchaus viel befahren) &#8211; was sollen sie auch machen, wenn es nicht &#8220;Grün&#8221; wird? Warum sollen sie denn nun an anderen Ampeln bei &#8220;Rot&#8221; warten, wenn sie  hier aus eigener Erfahrung gelernt haben, daß das sinnlos ist? Richtig ironisch wird es, wenn man sich einmal genauer anschaut, wie es geradeaus weitergeht:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-314" title="Militärringstraße Ecke Unterer Komarweg" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg02-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Militärringstraße Ecke Unterer Komarweg</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der &#8220;Untere Komarweg&#8221; ist also sogar eine Fahrradstraße! Na dann!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/04/13/verkehrsrupelerziehung-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
