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	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Presse</title>
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	<description>Ein Versuch!</description>
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		<title>Wünsche der Taxifahrer</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 08:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Taxi]]></category>
		<category><![CDATA[ADAC]]></category>

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		<description><![CDATA[In der aktuellen &#8220;ADAC Motorwelt&#8221; (Nein, ich bekomme die nicht selbst, denn &#8220;isch abe gar keine Auto&#8221;, ich habe die bei ner Freundin auf dem Klo gelesen, das ist kein Scherz!) ist ab Seite 54 unter der Rubrik &#8220;Mobilität &#8211; Recht&#8221; ein Artikel mit dem Titel &#8220;Der unsägliche Kleinkrieg&#8221; zu finden, der Konfrontationen zwischen Rad- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der aktuellen &#8220;ADAC Motorwelt&#8221; (Nein, ich bekomme die nicht selbst, denn <em>&#8220;isch abe gar keine Auto&#8221;</em>, ich habe die bei ner Freundin auf dem Klo gelesen, das ist kein Scherz!) ist ab Seite 54 unter der Rubrik &#8220;Mobilität &#8211; Recht&#8221; ein Artikel mit dem Titel &#8220;<strong>Der unsägliche Kleinkrieg</strong>&#8221; zu finden, der Konfrontationen zwischen Rad- und Autofahrern beleuchtet. Es werden einige wichtige Aspekte hervorgehoben, darunter die Klassiker &#8220;<strong>achtloses Rechtsabbiegen</strong>&#8220;, &#8220;<strong>Mindestabstand 1,50 Meter</strong>&#8221; und &#8220;<strong>ohne zu schauen die Fahrzeugtür öffnen</strong>&#8220;, aber -selbstverständlich- auch &#8220;<strong>Radfahrer fahren meist bei Rot</strong>&#8221; und &#8220;<strong>auf der falschen Seite ohne zu gucken</strong>&#8220;. Eine Grundsatzdiskussion möchte ich gar nicht führen, denn -zumindest aus meiner Sicht- fahren auch ganz viele Autofahrer bei Rot, so wie es auch welche gibt, die mich umsichtig mit angepasster Geschwindigkeit und dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand überholen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich viel interessanter finde, ist das, was <strong>Reinhold Siegel</strong> von sich gibt. Herr Siegel ist <strong>seit 19 Jahren Taxifahrer in München</strong> und blieb <em>&#8220;nach einem Unfall auf einem Schaden von mehreren Hundert Euro sitzen, weil der Radfahrer weder Haftpflichtversicherung noch Geld hatte&#8221;</em>. Herr Siegel formuliert deshalb über das Zentralorgan der deutschen Autofahrer eine Bitte an die Radfahrer: <em>&#8220;Versichert Euch.&#8221;</em>. Ich frage mich allen Ernstes, ob man ob diesem -für ihn sicherlich sehr ärgerlichem- individuellen Ereignis verallgemeinert suggerieren kann, daß Radfahrer nicht versichert sind oder gar arm sind. Nun denn. Die ADAC Motorwelt geht noch weiter, indem sie <strong>die Wunschliste der Taxifahrer</strong> formuliert:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Radwege benutzen statt auf der Straße zu fahren<br />
2. nicht bei Rot über die Ampel<br />
3. und vor allem: nicht gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung radeln</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu, liebe ADAC Motorwelt, möchte ich kurz anmerken:</p>
<p style="text-align: justify;">1. In der Annahme, daß Ihr mit &#8220;Straße&#8221; in Wirklichkeit &#8220;Fahrbahn&#8221; meint: StVO §2 Abs. 2: &#8220;<strong>Fahrzeuge müssen die Fahrbahn benutzen</strong>&#8220;. Die Ausnahme regelt der Absatz 4, daß ein Radfahrer einen &#8220;Radweg&#8221; benutzen muß, &#8220;wenn die jeweilige Fahrtrichtung mit Zeichen 237, 240 oder 241 gekennzeichnet ist&#8221;. Ausnahmen von der Benutzungspflicht ergeben sich, wenn der &#8220;Radweg&#8221; z.B. <strong>nicht straßenbegleitend, unbenutzbar</strong> oder <strong>unzumutbar</strong> ist. Einen in diesem Sinne &#8220;guten&#8221; &#8220;Radweg&#8221; werde ich zumindest sehr gerne benutzen! Unbenutzbar ist ein &#8220;Radweg&#8221; z.B. schon, wenn er <a title="Radwege zu Taxiplätzen" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/02/11/radwege-zu-taxiplatzen/" target="_blank">zugeparkt</a> ist.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Bei Rot über die Ampel zu fahren, ist selbstverständlich böse. Es sei denn, <a title="Versrüpelerziehung" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/04/13/verkehrsrupelerziehung-1/" target="_blank">man wird dazu gezwungen</a>, dann ist es leider unvermeidlich.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Da gehen wir absolut d&#8217;accord! Nur ist es leider so, daß so ziemlich alle Städte und Gemeinden mich als Radfahrer zwingen wollen, gegen die Fahrtrichtung zu fahren und zwar <strong>linksseitig auf den &#8220;Radwegen&#8221;, die Ihr mich grad noch aufgefordert habt, zu benutzen!</strong> Da beißt sich die Katze also grad in den Schwanz &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht aber noch weiter, denn <strong>unser Freund Herr Reinhold Siegel</strong> kommt nochmal zu Wort und jetzt wird es wirklich rührend, denn anscheinend ist Herr Siegel der <strong>Vertreter aller Taxifahrer</strong> indem er tatsächlich behauptet:</p>
<ul>
<li><strong>&#8220;Taxifahrer haben den Schulterblick verinnerlicht&#8221;</strong></li>
<li><strong>&#8220;Vor dem Rechtsabbiegen beobachten wir den Verkehr, der von hinten kommt.&#8221;</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Ich bin sprachlos, denn ich wundere mich wirklich, von welchen Taxifahrern Herr Siegel und die ADAC Motorwelt da sprechen. Vielleicht existieren <strong>diese vorbildlichen Droschkenkutscher</strong> ja nur in München oder auch nur in der <strong>Phantasie einiger Nachwuchsjournalisten</strong>. Zumindest hier in Köln sähen  aus meiner Erfahrung realistische Statements anders aus:</p>
<ul>
<li><strong>&#8220;Eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt für Taxifahrer nicht.&#8221;</strong></li>
<li><strong>&#8220;Wir haben immer Vorfahrt!&#8221;</strong></li>
<li><strong>&#8220;Ein Fahrrad kann nicht schnell sein, deswegen fahre ich einfach&#8221;<br />
</strong></li>
<li><strong>&#8220;Nach uns die Sintflut, wir haben ja schließlich einen Fahrgast&#8221;</strong></li>
<li><strong>&#8220;Der Radfahrer darf doch nicht auf meiner Straße fahren, deswegen überhole ich ihn knapp und hupe!&#8221;</strong></li>
<li><strong>&#8220;30 cm reichen doch wohl und überhaupt: <em>&#8216;es ist ja nichts passiert!&#8217;</em>&#8220;</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich habe prinzipiell nichts gegen Taxifahrer und ja, ich fahre regelmäßig Taxi. Es gibt ganz, ganz viele, die vernünftig unterwegs sind, es gibt aber leider genauso viele, auf die die obigen Statements zutreffen. Übrigens: wenn ich in einem Taxi sitze, dessen Fahrer einen ordinären Fahrstil an den Tag legt, biete ich ihm umgehend an, auszusteigen und ein anderes Taxi zu nehmen, sollte er seinen Fahrstil nicht überdenken. Damit hat sich die Situation meist entschärft und ich bin zügig unterwegs, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Konditionierung in der freien Marktwirtschaft nennt man das wohl. Schade, wenn Vernunft  erst durchs Portemonnaie gehen muß!</p>
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		<title>Kölner EXPRESS ganz ganz schnell!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/10/10/kolner-express-ganz-ganz-schnell/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/10/10/kolner-express-ganz-ganz-schnell/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 09:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Im August hatte ich in diesem Artikel über einen auf einem benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; stehenden Zeitungsautomaten des Kölner EXPRESS berichtet. Zur Veranschaulichung nochmal ein Bild vom 13. August: Die außerordentliche Gefährdung, die von den beiden Zeitungsautomaten ausgeht, muß ich wohl nicht erklären. Der &#8220;Radweg&#8221; ist zudem bis zu der Ampel auch noch beidseitig benutzungsplichtig! Der &#8220;Kölner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im August hatte ich in <a title="Schnell, schneller, EXPRESS!" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/19/schnell-schneller-express/" target="_self">diesem Artikel</a> über einen auf einem benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; stehenden Zeitungsautomaten des Kölner EXPRESS berichtet. Zur Veranschaulichung nochmal ein Bild vom 13. August:</p>
<div id="attachment_186" class="wp-caption aligncenter" style="width: 215px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-13-deutz.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-186" title="2008-08-13-deutz" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-13-deutz-205x300.jpg" alt="Schnell, schneller, EXPRESS!" width="205" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schnell, schneller, EXPRESS!</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die außerordentliche Gefährdung, die von den beiden Zeitungsautomaten ausgeht, muß ich wohl nicht erklären. Der &#8220;Radweg&#8221; ist zudem bis zu der Ampel auch noch beidseitig benutzungsplichtig!</p>
<p style="text-align: justify;">Der &#8220;Kölner Stadtanzeiger&#8221;, das Mutterblatt des EXPRESS aus dem Neven Du Mont Verlagshaus und ebenso als Blatt bekannt, welches gerne und oft über böse &#8220;Rüpel-Radler&#8221; berichtet und die zynischen Pressemeldungen der Polizei Köln (Radfahrer von rechtsabbiegendem LKW überrollt &#8211; er trug keinen Helm) regelmäßig ungefagt übernimmt, berichtete in den letzten Wochen freimütig in einer Serie über das &#8220;Risiko Radfahren&#8221;. Die Artikel sind auch <a title="KStA Risiko Radfahren" href="http://www.ksta.de/html/seiten/1221084132019/" target="_blank">online einzusehen</a>. Ich hatte mir letzte Woche erlaubt, im dortigen <a title="Wo ist Köln fahrradfeindlich?" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1221084168665.shtml" target="_blank">Leserforum</a> einen Kommentar abzugeben (die Leser wurden explizit gefragt, wo Köln &#8220;fahrradfeindlich&#8221; ist) und u.a. auf diesen Zeitungsautomaten und meinen Artikel hinzuweisen (das ist allerdings beileibe nicht der einzige verkehrsgefährdende Zeitungsautomat Kölns!).</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendjemand liest vielleicht mit, sei es hier oder im Leserforum des Kölner Stadtanzeigers, denn gestern, am 9.10.2008, befuhr ich diese Strecke erneut und eine Kleinigkeit hatte sich (nach Jahren, übrigens!) still und heimlich verändert:</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 205px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-09-deutz01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-227" title="2008-10-09-deutz01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-09-deutz01-195x300.jpg" alt="Einer weniger?" width="195" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Einer weniger?</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der EXPRESS Zeitungsautomat ist scheinbar verschwunden und die BILD Zeitung ist somit alleinig die Böse. Scheinbar, denn der EXPRESS Automat wurde lediglich wenige Zentimeter verschoben, wie man bei näherer Betrachtung sieht:</p>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 217px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-09-deutz02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-228" title="2008-10-09-deutz02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/10/2008-10-09-deutz02-207x300.jpg" alt="Immernoch eine böse Falle!" width="207" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Immernoch eine böse Falle!</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der Zeitungsautomat, der das Produkt aus dem Neven Du Mont Verlag verkauft, steht nun also nur noch ca. 10 cm auf dem benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; und effektiv nützt das Wegschieben rein gar nichts, denn a) steht der BILD Automat immer noch im Weg und b) geht eine <strong>wesentliche Gefahr</strong> von der Tatsache aus, daß an diesem Engpunkt (Ampelmasten <strong>auf</strong> dem &#8220;Radweg&#8221;), Fußgänger von links (von der gut frequentierten Straßenbahnhaltestelle kommend) und rechts (selbige noch schnell erreichen wollend) den &#8220;Radweg&#8221; oft und meist unaufmerksam queren. Von meinem Beinaheunfall mit einem Kind, das von hinter dem Automaten auf den &#8220;Radweg&#8221; lief, hatte ich bereits berichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Lösung kann also eigentlich nur sein, die Benutzungspflicht des &#8220;Radweges&#8221; an dieser Stelle aufzuheben und den Radverkehr über die Fahrbahn zu leiten. Außerdem müßten beide Zeitungsautomaten auch bei einem sogenannten &#8220;anderen Radweg&#8221; (darf benutzt werden, muß aber nicht) von diesem Engpaß verschwinden. Ich gehe fest davon aus, daß die wirtschaftlichen Interessen vorgehen und das nicht passieren wird.</p>
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