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	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Polizei</title>
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	<description>Ein Versuch!</description>
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		<title>Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich bin ja auch nur ein Mensch &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<strong>Ich bin ja auch nur ein Mensch</strong> &#8230;&#8221; sagte der Polizist, der mich dieser Tage mit dem Streifenwagen beinahe umnietete, als er in Köln-Mülheim am Wiener Platz, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten, aus der Parklücke auf die Fahrbahn zog. Ich fuhr ihm winkend hinterher, was ihm -trotz zweimal Abbiegen- wohl nicht auffiel (vgl.: Schulterblick, Rückspiegel). Lustigerweise hielt er 20 Meter hinter meinem Haus.</p>
<p>Schön, die Gewissheit zu haben, daß ein Polizist auch nur ein Mensch ist. Schade, daß eine Person mit Vorbildfunktion die gleichen Statements von sich gibt, wie jeder andere Verkehrsrüpel auch, &#8220;&#8230; <strong>aber es ist ja nichts passiert!</strong>&#8220;</p>
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		<title>Critical Mass in Köln</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine Critical Mass in Köln stattfinden solle. Treffpunkt war die Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse und ein Aufruf fand sich im Weblog der Fahrrad-Guerilla. Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine <strong>Critical Mass in Köln</strong> stattfinden solle. Treffpunkt war die <strong>Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse</strong> und ein Aufruf fand sich im <a title="Cycle or die!" href="http://cycle-ordie.blog.de/2010/06/11/naechster-termin-8784884/" target="_blank">Weblog der Fahrrad-Guerilla</a>.</p>
<p>Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert erläutern, es gibt im Netz genügend Erklärungen, beispielhaft verweise ich auf den <a title="Critical Mass (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29" target="_blank">Wikipedia -Artikel</a>. Ich hatte die Idee für eine Critical Mass in Köln schon länger im Kopf (habe beispielsweise die Domains www.critical-mass-koeln.de und www.critical-mass-cologne.de registriert) und war in diesem Sinne sehr erfreut, daß es Gleichgesinnte gibt, die mir nun zuvor gekommen waren!</p>
<p>Ein Grüppchen am Treffpunkt war (ob einiger eindeutiger Plakate) schnell ausgemacht und nach einer kleinen Vorstellung ging es dann <strong>mit ca. 20 Radlern</strong> los. Viel Wohlwollen und Gejohle lösten wir bei unser kleinen Runde über die Wiese am Aachener Weiher bei Grillern und Fußballfans aus und letztlich schlossen sich noch ein paar Leute der Aufforderung &#8220;fahrt mit&#8221; an. <strong></strong></p>
<p><strong>Etwas über 30 Fahrräder rollten somit straßenverkehrsordnungskonform</strong> Richtung Kölner Ringe. Eine Route war nicht festgelegt worden, schließlich handelte es sich ja um eine Fahrradtour und nicht etwa um eine organisierte Demonstration, somit ergab sich der Fahrtweg von selbst. Wir hatten lediglich vereinbart, <strong>uns selbstverständlich an die Straßenverkehrsordnung zu halten</strong>, insbesondere in Bezug auf <a title="§27 StVO" href="http://bundesrecht.juris.de/stvo/__27.html" target="_blank">§27 StVO</a>. Dies gelang auch -bis auf ein unumsichtiges Wendemanöver- mit Bravour.</p>
<p>Einige Teilnehmer der Critical Mass machten mit Sprechchören durchaus auf ihre Gesinnung (&#8220;<strong>ob mit oder ohne Hut, Fahrrad fahren ist gut!</strong>&#8220;) aufmerksam. Auch dies darf man keinesfalls als etwa organisierte Demonstration werten. Ich hab übrigens auch -in Honoration der uns zujohlenden Fußballfans und Nachtschwärmer- &#8220;Go Spanien, go!&#8221; und &#8220;England verrecke&#8221;, sowie &#8220;<strong>Jogi Löw ins Amt für Straßen- und Verkehrstechnik!</strong>&#8221; gerufen! &#8220;Mann, was für tolles Wetter!&#8221; habe ich von Mitfahrern ebenso vernommen.</p>
<p>Die Critical Mass dauerte ca. eine Stunde und relativ <strong>schnell eskortierte uns ein Motorrad der Kölner Polizei</strong>, indem es uns brav (übrigens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 km/h) überall hin folgte.</p>
<p>Tatsächlich 100 Meter vor Ende unserer Tour wurden wir auf der Aachener Straße dann doch noch <strong>von einem Einsatzwagen der Polizei auf der Fahrbahn gestoppt</strong>. Zwei sehr <strong>freundliche Polizisten</strong> (der &#8220;Chef&#8221; hatte 4 Sterne) mutmaßten, daß wir ja sicherlich nur eine &#8220;unorganisierte Fahrradtour&#8221; unternommen hätten und wiesen uns -mit absoluter Berechtigung- darauf hin, <strong>daß bei einigen Teilnehmern der Tour die Beleuchtungsanlagen nicht in Ordnung wären</strong> und das das nächste mal 15.- Euro kosten würde. <strong>Dann wünschten sie uns eine gute Fahrt</strong> und wir ihnen einen schönen und ruhigen Abend, nicht ohne <strong>ausdrücklichen Gruß an den freundlichen Motorradpolizisten</strong> für die nette Begleitung.</p>
<p>Fazit: ein netter Abend und eine schöne Aktion mit freundlichen Menschen. Die anderen Verkehrsteilnehmer haben sich fast ausschließlich kooperativ verhalten, die meisten hupten, johlten und winkten uns freundlich zu, nur ein paar Taxen mußten Hektik verbreiten und die freitagabendlichen Vollgasproleten, die ihr Urlaubsgeld in Super bleifrei investieren, konnten wir wahrscheinlich zum Nutzen für die Allgemeinheit mal für ne Stunde vom Rasen über die Kölner Ringe abhalten <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die <strong>Critical Mass soll in Köln zukünftig jeden letzten Freitag im Monat stattfinden</strong>. Bleibt zu hoffen, daß das wächst und gut funktioniert &#8211; auch wenn es regnet und wieder Winter wird. Vielen Dank also an die Iniatoren und <strong>einen besonderen Dank an die Kölner Polizei für das besonnene Verhalten</strong>. Und übrigens: genügend Critical Masses haben mit weitaus weniger als 30 Teilnehmern begonnen &#8211; insofern <strong>war der gestrige Abend ein voller Erfolg</strong>!</p>
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		<title>Kehrtwende um 180 Grad</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/10/kehrtwende-um-180-grad/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Situation an der Mülheimer Brücke erhielt ich heute einen weiteren Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat. Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Situation an der <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a> erhielt ich heute einen weiteren  Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat.</p>
<p>Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; <strong>NICHT</strong> zugestimmt hätte, machte nun eine Kehrtwende um 180 Grad, indem er erklärte, daß der zuständige Sachbearbeiter erst jetzt wieder im Büro wäre. <strong>In Wirklichkeit hätte die Polizei der Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in beide Richtungen zugestimmt</strong>, wenn der Radverkehr ausreichend gewarnt werden würde. Dies geschieht derzeit durch das Zusatzzeichen Zeichen 1000-30 (&#8220;in beide Richtungen&#8221;), was sich im Normalfall an jedem beidseitig benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; befinden sollte und in diesem Sinne also auch keine außergewöhnliche Warnung vor Frontalzusammenstößen darstellen kann. Ich fasse zusammen:</p>
<ul>
<li>Montag, 7. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei <em>mitnichten</em> die Öffnung des “Radweges” in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre.<br />
</strong></li>
<li>Donnerstag, 10. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei die Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre, </strong>wenn der Radverkehr &#8220;gewarnt&#8221; werden würde.<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p>Kann man es mir verübeln, daß ich mich ein wenig &#8220;veräppelt&#8221; fühle? Ich konfrontiere Herrn S. mit den Fakten (Unfallstatistiken ab 2004, Kontrolle und Abkassieren durch die Polizei noch in der Woche vor der Sanierung) und frage ihn, ob er den Weg überhaupt selbst befahren habe (Montag hatte er angegeben, die Brücke nicht zu kennen) und wie breit er die Spur für den Radverkehr einschätzt.</p>
<p>Herr S. gibt an, daß er gestern eine Ortsbesichtigung vorgenommen habe, indem er die Brücke von Riehl aus nach Mülheim <strong>zu Fuß passierte</strong>! Er schätzt die Breite des &#8220;Radweges&#8221; auf 1 Meter bis 1,20 Meter (letzteres kommt ungefähr hin &#8211; mir ist schleierhaft, wie jemand ernsthaft glauben kann, dieser Platz würde für entgegenkommende Fahrräder ausreichen) und gibt an, daß &#8220;die Radfahrer an den Pylonen ja zur Seite ausweichen&#8221;. Richtig, das tun sie und die Polizei wird wissen, daß sie das lt. Beschilderung (Zeichen 241 und Zeichen 295, &#8220;durchgezogene Linie&#8221;) nicht dürfen. Ich schlage ihm vor, daß die Polizei am besten vor Ort Kontrollen macht und dafür dann auch noch &#8220;Knöllchen&#8221; kassiert.</p>
<p>Herr S. erklärt mir, daß &#8220;die Straßen der Stadt und nicht der Polizei gehören&#8221; und die Polizei entsprechend auch nicht darüber entscheidet. Ich möchte -bei aller Kritik-  klar zum Ausdruck bringen, daß sich die Polizei durch Herrn S.  wenigstens mit meinem Einwand auseinander setzt und immerhin engagiert zeigt, während ich bei der Stadt den Eindruck habe, in keinster Art und Weise auch nur annähernd ernst genommen zu werden. Alleine die Dauer einer Antwort spricht eher für Hinhaltetaktik und Totschweigen.</p>
<p>Laut Herrn S. wäre die einzige Alternative gewesen, die Brücke komplett für den Radverkehr zu sperren. Dem entgegne ich, daß eine mögliche und sichere Alternative die Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn wäre, wie es bis 2004 die normale Situation war &#8211; ohne schwere Unfälle.</p>
<p>Ich spreche dann offen aus, &#8220;<strong>daß es der Stadt Köln in Wirklichkeit wohl nur darum geht, den motorisierten Verkehr nicht durch Radfahrer zu behindern und daß dafür die Gefährdung von Menschen in Kauf genommen wird.&#8221;</strong></p>
<p>Herr S. widerspricht dieser These nicht.</p>
<p>Mag man es mir verübeln, wenn mir  der Begriff <strong>&#8220;Bananenrepublik&#8221;</strong> grad nicht mehr aus dem Kopf will?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es tut sich nichts!?</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/07/es-tut-sich-nichts/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Farce Situation um den Radverkehr an der Mülheimer Brücke ist in den letzten Tagen ja nun mehrmals und auch eindrucksvoll dokumentiert worden. Derzeit könnte ich fast jeden Tag ein paar Zeilen schreiben, versehen mit einem Foto oder Video, welches das Attribut &#8220;schockierend&#8221; nicht zu Unrecht tragen würde. Heute hat sich -für mich- tatsächlich doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <span style="text-decoration: line-through;">Farce</span> Situation um den Radverkehr an der Mülheimer Brücke ist in den letzten Tagen ja nun mehrmals und auch eindrucksvoll dokumentiert worden. Derzeit könnte ich fast jeden Tag ein paar Zeilen schreiben, versehen mit einem Foto oder Video, welches das Attribut &#8220;schockierend&#8221; nicht zu Unrecht tragen würde.</p>
<p>Heute hat sich -für mich- tatsächlich doch etwas recht überraschendes ergeben, das Lesen dieses Artikels ganz bis zum Ende lohnt sich auf jeden Fall &#8211; <strong>Ich habe heute nämlich einen Anruf der Kölner Polizei bekommen</strong>!</p>
<p>Übrigens fuhr ich heute gegen 15:00 Uhr auf der Nordseite der Mülheimer Brücke von Mülheim nach Riehl hinter einer Dame <em>&#8220;im besten Alter&#8221;</em> und <strong>durfte Zeuge eines Frontalunfalls </strong>hinter dem ersten Brückenpfeiler werden! Gottseidank ist außer einem verbogenen Flaschenhalter nichts passiert -was der Umsichtigkeit der Dame geschuldet ist, die gerade noch rechtzeitig abbremsen konnte-, jedoch schimpfte sie wie ein Rohrspatz auf den jungen Mann, <strong>der als &#8220;Geisterfahrer&#8221; frontal auf Gegenkurs</strong> war. Ich klärte sie dann auf, daß der Mann lediglich ordnungsgemäß der Beschilderung gefolgt ist und die Schuld entsprechend nicht bei ihm, sondern bei denjenigen, die die Beschilderung vorgenommen haben, zu suchen ist. Ihre Bemerkungen dazu sind nicht zwingend druckreif.</p>
<p>Hier nun eine kurze, möglichst sachliche Chronologie der derzeitigen Radverkehrs-Situation um die Mülheimer Brücke, meine bisherigen Einträge <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">finden sich hier</a>. Ich weise darauf hin, daß ich versuche, so sachlich wie möglich zu bleiben und an einigen Stellen bewußt auf Kommentare verzichte &#8211; diese möchte der geneigte Leser bitte selbst erstellen!</p>
<p><strong>Seit 2004</strong><br />
Seit 2004 sind die &#8220;Radwege&#8221; an der Mülheimer Brücke auf beiden Seiten benutzungspflichtig, sie sind mit Zeichen 241 versehen. Unabhängig davon, daß die Wege zu eng sind und somit schon eine erhebliche Gefährdung der Radfahrer (und selbstverständlich auch der Fußgänger!) darstellen, gibt es an den Brückenpfeilern völlig unübersichtliche Situation, die quasi nicht &#8220;regelkonform&#8221; zu befahren sind. Durch (unerlaubten!) Gegenverkehr gab es seit 2004 <strong>mindestens 4 schwere Unfälle mit einem Verkehrstoten (Radfahrer) </strong>durch Frontalzusammenstöße.</p>
<p><strong>10.-23.8.2009</strong><br />
Wie schon öfters in den letzten Jahren, werden mindestens <strong>in den Kalenderwochen 33 und 34</strong> (von mir beobachtet) &#8220;Geisterfahrer&#8221; auf der Nordseite der Mülheimer Brücke durch die Polizei kontrolliert und wegen einer Ordnungswidrigkeit abkassiert.</p>
<p><strong>20.8.2009</strong><br />
<a title="Pressemitteilung der Stadt Köln" href="http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03623/" target="_blank">Pressemitteilung der Stadt Köln</a>, daß die Brücke ab 24.8.2009 saniert wird:  &#8220;<em>für die Sanierungen muss jeweils der <strong>komplette Geh- und Radweg gesperrt werden</strong>&#8220;</em>.</p>
<p><strong>24.8.2009 (Kalenderwoche 35)</strong><br />
Der &#8220;Radweg&#8221; (und auch der Fußweg) auf der Südseite der Brücke sind gesperrt, der Radverkehr wird durch verwirrende und nicht StVO-konforme Beschilderungen in beide Richtungen über die Nordseite der Brücke geführt. Vor Ort herrscht schlicht Chaos und es alle paar Minuten zu gefährlichen Begegnungen. Ich setze nachts meinen <a title="Sanierung rechtfertigt Gefährdung" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/25/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung/" target="_self">ersten Artikel</a> online.</p>
<p><strong>25.8.2009</strong><br />
Ich schreibe eine e-mail an den &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln und an das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik. Ich schildere die Situation und fordere dazu auf, &#8220;die Umleitung des Radverkehrs  während der Sanierung der Mülheimer Brücke UMGEHEND sicher zu gestalten  und auf die Fahrbahn anstatt in den Gegenverkehr zu verlegen, bevor  schwere Unfälle geschehen!&#8221; Ich stelle den <a title="Sanierung Nachtrag" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/26/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung-update/" target="_self">zweiten Artikel incl. Videoclip</a> online.</p>
<p><strong>26.8.2009</strong><br />
Ich bekomme eine Antwort von einem Herrn vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik. Aufgrund meiner Anfrage hätte man <em>&#8220;die Situation vor Ort überprüft&#8221;</em>. Eine Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn würde man aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht ziehen, außerdem würde durch die Bauarbeiten auch zeitweise der rechte Fahrstreifen in Anspruch genommen werden. Die Alternative wäre eine komplette Sperrung für den Radverkehr gewesen. Wegen einer <em>&#8220;zeitlich überschaubaren&#8221;</em> Ausnahmesituation <em>&#8220;wurde -<strong>nach Abstimmung mit der Polizei</strong>- die Freigabe des jeweils gegenüber liegenden Radweges für die Gegenrichtung als vertretbar angesehen.&#8221;</em>.</p>
<p>In meiner Antwort auf diese e-mail frage ich:</p>
<ul>
<li>Welches sind die detaillierten &#8220;Sicherheitsgründe&#8221;, weswegen eine  Umleitung über die Fahrbahn nicht in Betracht kommt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Inwiefern handelt es sich um eine &#8220;zeitlich überschaubare  Ausnahmesituation&#8221;? Der Pressemitteilung der Stadt Köln folgend wird die  Situation bis Oktober 2009 bestehen bleiben, d.h. bestenfalls 5 Wochen,  schlimmstenfalls 9 Wochen, in denen der Radverkehr nicht nur behindert,  sondern stark gefährdet wird.</li>
</ul>
<ul>
<li>Würden Sie mir bitte einen, bzw. den Ansprechpartner bei der Polizei  mitteilen, mit dem die Freigabe des gegenüberliegenden Radweges  abgesprochen wurde? Wann geschah dies und wie kann es sein, daß noch  mindestens in KW 33 und 34 Ordnungsgelder wegen Benutzung des Radweges  gegen die Fahrtrichtung verhängt wurden?</li>
</ul>
<ul>
<li>Unabhängig davon: wie erklären Sie sich die verwirrenden und nicht StVZO  konformen Beschilderungen und wann werden diese berichtigt?</li>
</ul>
<p><strong>3.9.2009</strong><br />
Ich habe auf meine Anfrage vom 26.8.2009 nach 8 (acht!) Tagen immer noch keine Antwort bekommen und frage deswegen noch einmal nach, wann ich mit einer Antwort auf meine Fragen rechnen kann.</p>
<p><strong>4.9.2009</strong><br />
Ich erhalte vom gleichen Mitarbeiter die Antwort, daß der <strong><em>&#8220;Kollege bei der Polizei  derzeit offenbar krank&#8221;</em></strong> wäre und er deswegen noch keine Rückmeldung erhalten hätte. Für eventuelle Rückfragen an die Polizei könne ich mich an  das Polizeipräsidium Köln, Direktion Verkehr, richten. Mir wird auch eine e-mail Adresse genannt.</p>
<p>Die mit der Beschilderung beauftragte Firma wäre aufgefordert worden, diese zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Meine weiteren Fragen werden nicht beantwortet, es wird lediglich auf die e-mail vom 26.8.2009 verwiesen, <strong>&#8220;wonach die zeitlich begrenzte Baustellenverkehrsführung in dieser Form beibehalten wird&#8221;</strong>.</p>
<p>Ich beantworte die e-mail und bedanke mich für die Kontaktadresse bei der Polizei, um mich dort direkt zu erkundigen. Ich frage nochmals nach den detaillierten &#8220;Sicherheitsgründen&#8221;, weswegen der Radverkehr nicht über die Fahrbahn geleitet wird.</p>
<p>Ich schreibe nachmittags eine e-mail an die  Verkehrsdirektion der Polizei Köln. Im Kern erläutere ich die Situation so, wie ich es dem Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und dem &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; gegenüber auch getan habe und frage abschließend:</p>
<ul>
<li>Ist es korrekt, daß die Freigabe des Radweges in Abstimmung mit der  Polizei erfolgte?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie ist es zu erklären, daß in den KW 33 und 34 noch  Ordnungswidrigkeiten verhängt wurden, für einen Bestand, der dann in  Abstimmung mit der Polizei in KW 35 offiziell angeordnet wurde?</li>
</ul>
<p>Die Beschilderung wurde tatsächlich teilweise geändert und &#8220;entwirrt&#8221;, ist aber immer noch nicht StVO-konform (z.B. die beiden Zeichen 254 am rechtsrheinischen Zugang zur Brücke auf der Südseite).</p>
<p><strong>7.9.2009</strong><br />
Ich bekomme vormittags einen Anruf der Polizei. Herr S. begrüßt mich mit den Worten, <strong><em>&#8220;schön, daß ich Sie erreiche&#8221;</em></strong> (ich hatte meine Telefonnummer in meiner e-mail nicht mitgeteilt).</p>
<p>Herr S. erklärt mir, <strong>daß mit der Polizei mitnichten die Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre</strong>, sondern vielmehr besprochen worden wäre, daß während der Sanierungsarbeiten auf jeder Brückenseite ein Weg geöffnet bleibt (gemeint ist jeweils ein Teil des getrennten Fuß- und &#8220;Radweges&#8221;) und somit Radfahrer und Fußgänger auf dem selben Weg die Brücke überqueren. Die Radfahrer müßten somit mehr Rücksicht auf die Fußgänger nehmen, <strong>würden aber nicht in den Gegenverkehr geführt werden</strong>, dafür wäre die Brücke zu eng!</p>
<p>Herr S. erklärt ferner, daß es ja <strong>wohl ein &#8220;Schildbürgerstreich&#8221;</strong> wäre, würden in der einen Woche die Radfahrer von der Polizei als &#8220;Geisterfahrer&#8221; abkassiert, müßten den selben Weg aber in der nächsten Woche in Abstimmung mit der Polizei benutzen.</p>
<p>Herr S. meint, daß <strong>die Verantwortlichen beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik</strong> (die Person, die meine e-mails beantwortet hat) von ihm bereits informiert worden wären und die Situation<strong> noch im Laufe des Tages umgeschildert  werden würde</strong>. Er bat mich ferner, <strong>sich morgen bei ihm zu melden, sollte dies nicht geschehen sein</strong>.</p>
<p>Und das werde ich auch tun.</p>
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		<title>Strassenfest!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/01/strassenfest/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 16:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Situationen, die sich so grotesk entwickeln, daß man gar kein großer Sarkast sein muß, um sarkastisch zu werden. Und ja, ich gebe zu, manchmal habe ich große Lust, auf Ignoranz mit Korinthenkackerei zu antworten. Aber der Reihe nach: Nach einer sehr, sehr feinen 140 km Rennrad-Tour durch das Vorgebirge lies ich soeben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Situationen, die sich so grotesk entwickeln, daß man gar kein großer Sarkast sein muß, um sarkastisch zu werden. Und ja, ich gebe zu, manchmal habe ich große Lust, auf Ignoranz mit Korinthenkackerei zu antworten. Aber der Reihe nach: Nach einer sehr, sehr feinen 140 km Rennrad-Tour durch das Vorgebirge lies ich soeben die restlichen Kilometer nach Hause ausrollen und befuhr die Siegburger Straße von Poll Richtung Deutz &#8211; selbstverständlich auf dem benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221;. An der Kreuzung <a title="Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=50.93681,6.97161&amp;daddr=&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;mra=mi&amp;mrsp=0&amp;sz=21&amp;sll=50.936804,6.971603&amp;sspn=0.000315,0.000603&amp;ie=UTF8&amp;ll=50.936804,6.971603&amp;spn=0.000315,0.000603&amp;t=h&amp;z=21" target="_blank">Siegburger Str./Deutzer Freiheit</a> (hier ist der &#8220;Radweg&#8221; <strong>mittels Zeichen 241 beidseitig benutzungspflichtig!</strong>), einer meiner Meinung nach für den Radverkehr eh schon gefährlichen Kreuzung, befand sich -wohl wegen des auf der Deutzer Freiheit stattfindenden Strassenfestes und offensichtlich für den KFZ-Verkehr gedacht- eine <strong>halb aufgebaute Absperrung in der Kurve</strong>, die dem Radverkehr noch ganze 70 cm Platz ließ. <strong>In der Kurve, wohlgemerkt!</strong> Dies war ziemlich genau <strong>um 16:30 Uhr</strong>. Ich hatte diese Kreuzung allerdings heute Morgen bereits <strong>um 9:15 Uhr</strong> passiert und die Absperrung befand sich um diese Uhrzeit schon an gleicher -gefährlicher- Position.</p>
<div id="attachment_436" class="wp-caption aligncenter" style="width: 229px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/strassenfest01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-436" title="Strassenfest Deutzer Freiheit" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/strassenfest01-219x300.jpg" alt="Strassenfest Deutzer Freiheit" width="219" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Strassenfest Deutzer Freiheit</p></div>
<p>Nun denn, normalerweise würde ich über so etwas vielleicht den Kopf schütteln, aber mich gar nicht sonderlich aufregen, geschweige denn einen Artikel schreiben, wenn nicht hinter der Kreuzung, <strong>ganze 5 Meter weiter (!) ein Mann vom <span style="text-decoration: line-through;">Ordnungsamt</span> Amt für Straßen- und Verkehrstechnik der Stadt Köln</strong> gestanden hätte. <a title="Amt für Straßen und Verkehrstechnik" href="http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/adressen/00074/" target="_blank">Dies hier</a> sind deren Aufgaben.</p>
<p>&#8220;Da fragste mal nach&#8221; dachte ich mir: <em>&#8220;Entschuldigung, sind Sie vom Ordnungsamt?&#8221;</em>. <strong><em>&#8220;Nein, ich bin vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik&#8221;</em></strong>. <em>&#8220;Aber -salopp gesagt- Sie schreiben doch hier Knöllchen, oder?&#8221;</em>. <em><strong>&#8220;Ja!&#8221;</strong></em>. <em>&#8220;Was muß ich denn machen, damit die gefährliche Absperrung mitten in der Kurve auf dem &#8220;Radweg&#8221; dort entfernt wird?&#8221;</em>. <strong><em>&#8220;Wieso?&#8221;</em></strong>. Hier drehte sich der Dialog eine Zeit lang etwas im Kreis, denn Herr Mero, wie er sich etwas später vorstellte, verstand nicht so ganz, was mein Begehr war. Erst als ich mit <strong>&#8220;Zeichen 241&#8243;</strong>, <strong>&#8220;benutzungspflichtiger Radweg&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Gefährdung&#8221;</strong> ein paar Schlüsselwörter in den Ring warf, nahm er mich wohl irgendwann als nüchtern und in ernster Absicht vortragend wahr. Die erste -von mir erwartete- Standardantwort war <strong>&#8220;da kommt man doch durch&#8221;</strong> (selbstverständlich fährt Herr Mero auch Fahrrad und zwar <strong>&#8220;weit mehr als sie denken&#8221;</strong>). Ein paar Momente später attestierte er aber immerhin: <strong>&#8220;dann hat die Absperrung wohl jemand verstellt&#8221;</strong>. Aha!</p>
<p>Die Absperrung wurde also von Bösewichtern verstellt und da kann das <span style="text-decoration: line-through;">Ordnungsamt</span> Amt für Straßen- und Verkehrstechnik natürlich nichts dafür. Jetzt erwähnte ich doch mal, daß die Absperrung bereits heute morgen <strong>gegen 9:15 Uhr</strong> exakt so gestanden hat und entsprechend <strong>in schlappen Sieben (7) Stunden es niemand geschafft hat, an diesem Zustand etwas zu ändern</strong>! Naja, wenigstens kam dann noch die grandiose Auskunft: <strong>&#8220;aber gestern Abend stand die Absperrung noch richtig, was kann ich dafür, wenn die jemand über Nacht verstellt?&#8221; </strong>Wieso würde ich wetten, <strong>daß hier gestern Abend aber auch gar nichts richtig stand?</strong></p>
<p>Herr Mero meinte, ich solle die 0221-221-32000 anrufen, er könne da nichts machen. Daß ich dort niemanden erreichte und nur eine Ansage hörte, daß man Mo-Fr (heute ist Samstag) von 7:00 bis 19:00 Uhr erreichbar ist, monierte ich natürlich (tatsächlich wurde mein Anruf aber wohl auf das Callcenter umgeleitet, die Nummer ist -offiziell- <a title="Stadt Köln - Falschparker melden" href="http://www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/auto/falschparker-melden/" target="_blank">tatsächlich bis 23:30 Uhr erreichbar</a>).</p>
<p>Ich begann nun, meine Fotos zu machen, was Herrn Mero dazu veranlasste, zu telefonieren. <strong>&#8220;Ich hab hier so nen Radfahrer, der meckert rum&#8221;</strong> und schließlich gab er mir sein Telefon. Ich hatte Frau Groß am Apparat, der ich die gefährliche Situation schilderte. Sie fragte nach meinem Namen und Telefonnummer (beides bekam sie selbstverständlich) und gab an, <strong>sie &#8220;werde das weiterleiten&#8221;</strong>.</p>
<p>Nun ja, ich bin sehr gespannt. Ich wollte nachher nochmal in die Stadt fahren und &#8211; warum sollte ich nicht einfach einen kleinen Umweg über Deutz machen? <strong>In diesem Sinne: Fortsetzung garantiert</strong> <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Ach so, <strong>ich wette, daß a) entweder gar nichts passieren wird</strong> oder aber zumindest <strong>keine für den Radverkehr sichere Lösung</strong> gefunden wird. Wer hält dagegen?</p>
<p>[Nachtrag 20:00 Uhr]:<br />
Wie mir der Flurfunk soeben berichtete, <strong>wurde die Absperrung nun wohl tatsächlich vom &#8220;Radweg&#8221; auf die Fahrbahn verfrachtet</strong>. Da hätte ich meine Wette also verloren <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verkehrskontrolle, die dritte!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/10/06/verkehrskontrolle-die-dritte/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 09:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, keine neuerliche Kontrolle auf der Mülheimer Brücke, sondern Antwort der Kölner (Verkehrs)Polizei auf meine Anfrage vom 12. August 2008. Keine zwei Monate her, immerhin! Ein anderer Herr M. meldete sich telefonisch, er war wirklich sehr nett und wir führten eine knappe halbe Stunde ein sehr freundliches Gespräch. Neben diversen Plänkeleien waren Grundsätze des Verkehrsverhaltens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nein, keine neuerliche Kontrolle auf der Mülheimer Brücke, sondern Antwort der Kölner (Verkehrs)Polizei auf meine Anfrage vom <a title="Verkehrskontrolle" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/12/verkehrskontrolle/" target="_self">12. August 2008</a>. Keine zwei Monate her, immerhin!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderer Herr M. meldete sich telefonisch, er war wirklich sehr nett und wir führten eine knappe halbe Stunde ein sehr freundliches Gespräch. Neben diversen Plänkeleien waren Grundsätze des Verkehrsverhaltens in Köln sowie die Unfallzahlen und Gefahrenstellen ein Thema und natürlich auch die erlebte Situation auf der Mülheimer Brücke. Herr M. hatte mit dem Polizisten (der andere Herr M.), der mir gegenüber damals meinte, daß die weiße Linie zwischen Rad- und Gehweg nur zur Orientierung da wäre und ich die natürlich überfahren dürfe (was gelinde gesagt Quatsch ist), gesprochen und dieser meinte, diese Aussage -natürlich- <strong>nur im Scherz</strong> gemacht ztu haben. Nun ja, solch eine Antwort habe ich irgendwie erwartet, ist aber ok, denn ein Polizist ist auch nur ein Mensch und wenn ich <em>&#8220;war ein Scherz&#8221;</em> mit <em>&#8220;sorry, hab ich mich vertan&#8221;</em> übersetze, dann ist das für mich persönlich letzlich ok.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Fazit, was zukünftige Kontrollen auf der Mülheimer Brücke angeht, versprach Herr M. (der mich anrief) , daß er vorschlagen werde, den Radweg mit rot-weißen Pylonen abzusichern und Radfahrer somit  vor der Gefahrenstelle zu warnen. Vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluß, aber immerhin ein kleines Zeichen, daß man versucht, mich halbwegs ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">In jedem Fall sehe ich meine Anfrage an die Polizei und deren Antwort als Erfolg in dem Sinne, daß man sich dort zumindest ein paar Gedanken machen mußte.</p>
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		<title>Verkehrskontrolle, die nächste</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/26/verkehrskontrolle-die-nachste/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 12:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Verkehrskontrolle auf der Mülheimer Brücke vor 2 Wochen, von der ich hier berichtete, hatte ich eine Anfrage an die Polizei Köln gestellt, die leider bislang noch nicht beantwortet wurde &#8211; immerhin habe ich eine Eingangsbestätigung erhalten. Heute befuhr ich den beschriebenen &#8220;Radweg&#8221; (Mülheimer Brücke Südseite Richtung Mülheim) und erneut gab es eine Verkehrskontrolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach der Verkehrskontrolle auf der Mülheimer Brücke vor 2 Wochen, <a title="Verkehrskontrolle Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/12/verkehrskontrolle/" target="_self">von der ich hier berichtete</a>, hatte ich eine Anfrage an die Polizei Köln gestellt, die leider bislang noch nicht beantwortet wurde &#8211; immerhin habe ich eine Eingangsbestätigung erhalten. Heute befuhr ich den beschriebenen &#8220;Radweg&#8221; (<a title="Mülheimer Brücke in Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=B51%2FM%C3%BClheimer+Br%C3%BCcke+%4050.963688,+6.997663&amp;sll=50.963671,6.997724&amp;sspn=0.000602,0.001207&amp;ie=UTF8&amp;ll=50.963688,6.997663&amp;spn=0.000602,0.001207&amp;t=h&amp;z=20&amp;iwloc=addr" target="_blank">Mülheimer Brücke Südseite Richtung Mülheim</a>) und erneut gab es eine Verkehrskontrolle (&#8220;Radarfalle&#8221;) an der gleichen Stelle. Zur Veranschaulichung nochmal das Foto von vor zwei Wochen:</p>
<div id="attachment_140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-140" title="2008-08-12-mulheimer-brucke-01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-01-225x300.jpg" alt="Unfallschwerpunkt Mülheimer Brücke" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unfallschwerpunkt Mülheimer Brücke</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der PKW stand heute ein paar Zentimeter weiter links, aber immernoch deutlich mit dem rechten vorderen Reifen auf dem benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221;, zudem war der Schwenkbereich der Beifahrertür natürlich deutlich im Bereich des Radweges, der an diesem Unfallschwerpunkt durch den Brückenpfeiler verschwenkt ist und das Mindestmaß nicht aufweist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sprach die Polizisten an und unterhielt mich dann mit Herrn F. (Name bekannt). Herr F. war -und das möchte ich ausdrücklich betonen- sehr freundlich, obwohl er meine Argumente natürlich mit den üblichen Floskeln (&#8220;da ist doch genügend Platz&#8221;, etc.) abcancelte. Wir sind den von mir gefahren Weg schließlich abgegangen und haben uns per Schrittmaß darauf geeinigt, daß ich den PKW knappe 7 Meter vorher sehen konnte. Seiner Meinung nach wäre bei einer (für ihn offensichtlich angemessenen) angenommenen Geschwindigkeit von 20 km/h (ich war vermutlich noch einen Tick schneller) entsprechend genügend Zeit zu reagieren!</p>
<p style="text-align: justify;">Allerhand! Meine Schulzeit ist ein paar Jahre her und ein Mathegenie war ich nie. Trotzdem bekomme ich das per Dreisatz noch ausgerechnet, Herr F. meint also, daß die <strong>1,26 Sekunden</strong>, nach denen ich die Gefahrenstelle erreiche, ausreichen, um <strong>reagieren und bremsen</strong> zu können!</p>
<p style="text-align: justify;">Meine neuerliche Anmerkung, daß alleine die sich öffnende Beifahrertür eine zusätzliche Gefährdung für Radfahrer darstelle, konterte Herr F. damit, &#8220;daß er natürlich umsichtig ist und aufpaßt, wenn er die Tür öffnet&#8221;. Das glaube ich gerne, denn schließlich hat ja auch er <strong>bequeme 1,26 Sekunden</strong> Zeit, <strong>bevor ich mir potentiell das Genick breche</strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich unterhielt mich mit Herrn F. sehr freundlich über diverse radverkehrspolitische Themen in Köln, die ich hier nicht zitieren möchte, da sie eher einen privaten Charakter hatten. Ich möchte ihm auf jeden Fall zugestehen, daß er eine gesunde Einstellung zu diversen Situationen hat und attestieren, daß es aufbauend ist, daß es unter den &#8220;Freunden und Helfern&#8221; solche wie ihn gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Unabhängig von diesen Sympathiewerten bin ich aber der Ansicht, daß die Vorgesetzten des Herrn F. (und auch des Herrn M. von vor zwei Wochen) die Vorausetzung schaffen müssen, daß dieser seinen zweifelsohne wichtigen Job <strong>ohne Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer</strong> ausüben kann. Das kann für mich eigentlich nur heißen, die Benutzungspflicht an der Gefahrenstelle (und somit über die gesamte Mülheimer Brücke) aufzuheben und damit aus dem &#8220;Radweg&#8221; einen &#8220;anderen Radweg&#8221; oder einen Gehweg mit &#8220;Radfahrer frei&#8221; zu machen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zweimal gute Nachrichten?!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/17/zweimal-gute-nachrichten/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 08:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Schutzstreifen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei für Radfahrer im Grunde ganz postive Nachrichten gibt es aus Köln zu vermelden. Die Polizei Köln meldet per Pressemitteilung, daß sie die &#8220;Bekämpfung von Fahrradunfällen durch den Einsatz von ProVida-Fahrzeugen der Polizei&#8221; angehen, d.h. mit einem &#8220;Kameraüberwachungssystem das Fehlverhalten der Autofahrer aufzeichnen&#8221; möchte. Endlich einmal ein Ansatz, besonders das gefährliche enge Überholen zu verhindern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zwei für Radfahrer im Grunde ganz postive Nachrichten gibt es aus Köln zu vermelden. Die Polizei Köln meldet <a title="Pressemitteilung" href="http://www1.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/koeln/article/meldung-080814-130611-71-97.html" target="_blank">per Pressemitteilung</a>, daß sie die &#8220;Bekämpfung von Fahrradunfällen durch den Einsatz von ProVida-Fahrzeugen der Polizei&#8221; angehen, d.h. mit einem &#8220;Kameraüberwachungssystem das Fehlverhalten der Autofahrer aufzeichnen&#8221; möchte. Endlich einmal ein Ansatz, besonders das gefährliche enge Überholen zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="KStA Artikel" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1218660368271.shtml" target="_blank">Kölner Stadtanzeiger</a> und <a title="Kölnische Rundschau Artikel" href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1218382116475.shtml" target="_blank">Kölnische Rundschau</a> (beide aus gleichem Hause) berichten übereinstimmend: <strong>&#8220;Fahrradwege oft gefährlich&#8221;</strong>. Was wir schon länger wissen, scheint sich jetzt auch bei der Stadt Köln rumzusprechen. Außerdem fahren in Köln mehr Fahrräder als früher, &#8220;Im Amt für Straßen und Verkehrstechnik werden jetzt die Konsequenzen aus dem Trend zum Radfahren gezogen&#8221;. Diese Konsequenzen heißen -neben mehr Stellplätzen- leider auch erstmal: mehr Radwege. Allerdings scheint man wenigstens zu Teilen einsichtig zu sein, denn Abteilungsleiterin Angela Stolte-Neumann wird zitiert mit „Heute machen wir lieber einen Radstreifen auf der Fahrbahn. Das ist die sicherere Lösung.“.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Schutzstreifen&#8221; statt &#8220;Radweg&#8221; also, rechts auf die Fahrbahn anstatt mit Abstand irgendwo hinter parkenden Autos und Büschen. Ich möchte Frau Stolte-Neumann oder den Fahrradbeauftragten der Stadt Köln, Herrn Jürgen Möllers, gerne einmal auf eine Abenteuerfahrt über den Hansaring einladen. Der ein Meter breite &#8220;Schutzstreifen&#8221; führt zu meiner rechten Seite direkt ohne Abstand an parkenden Autos vorbei, deren Türen sich jederzeit öffnen können. Der KFZ-Verkehr jagt -durch das antrainierte Spurdenken vieler Verkehrsteilnehmer- wenige Zentimeter links, also ohne Sicherheitsabstand, aber immer schön auf der eigenen Spur, an mir vorbei. Abenteuerlicher und gefährlicher Nervenkitzel, den man entschärfen könnte, würde man die Radfahrer schlicht auf der Fahrbahn fahren lassen &#8211; auch ohne &#8220;Schutzstreifen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Kleiner Tip für die Kölner Polizei und damit zurück zur ersten Meldung: man sollte die ProVida-Fahrzeuge direkt einmal auf dem Hansaring testen, üppige Einnahmen an Bußgeldern sind eigentlich garantiert!</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verkehrskontrolle!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/12/verkehrskontrolle/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 12:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat mich ein Polizist über seine ganz eigene Sicht der Verkehrsregeln aufgeklärt. Mehr dazu unten, erstmal von vorne. Heute Mittag auf der Mülheimer Brücke in Richtung Mülheim: &#8220;Na und?&#8221; mag sich der Ortsunkundige denken. Ortsansässige wissen, die Mülheimer Brücke ist einer der Gefahrenschwerpunkte des Radverkehrs in Köln schlechthin. Besonders an den Pylonen werden Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute hat mich ein Polizist über seine ganz eigene Sicht der Verkehrsregeln aufgeklärt. Mehr dazu unten, erstmal von vorne. Heute Mittag auf der Mülheimer Brücke in Richtung Mülheim:</p>
<div id="attachment_140" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-140" title="2008-08-12-mulheimer-brucke-01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-01-225x300.jpg" alt="Unfallschwerpunkt Mülheimer Brücke" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Unfallschwerpunkt Mülheimer Brücke</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">&#8220;<em>Na und?</em>&#8221; mag sich der Ortsunkundige denken. Ortsansässige wissen, die Mülheimer Brücke ist einer der Gefahrenschwerpunkte des Radverkehrs in Köln schlechthin. Besonders an den Pylonen werden Weg und Sicht eingeschränkt. Der Weg ist seit August 2005 mit Zeichen 241 beschildert, rechts der weißen Linie ist also der Gehweg, der nicht befahren werden darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Heute fand dort eine Verkehrskontrolle des Autoverkehrs statt, was ich prinzipiell begrüße. Es gilt Tempo 50, die zweispurige Fahrbahn lädt jedoch zum Gas geben ein. Wie man auf dem Foto gerade noch erkennen kann, wurde die &#8220;Radarfalle&#8221; samt dazugehörigem Zivil-PKW hinter dem Brückenpfeiler aufgebaut. Meiner Meinung nach problematisch, da der sowieso schon enge benutzungspflichtige &#8220;Radweg&#8221; somit noch weiter verengt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sprach einen Zivilpolizisten, Herrn M. (voller Name bekannt), auf die Situation an. Ich wies ihn darauf hin, daß die Pylonen auf der Mülheimer Brücke bereits einen Unfallschwerpunkt in Form einer erhöhten Gefahr für Fahrradfahrer darstellen, was der Expertenrat &#8220;<a title="Expertenrat Velo 2010" href="http://www.velo2010.de" target="_blank">Velo2010</a>&#8220;, zu dem die Polizei Köln auch gehört, schon desöfteren festgestellt hat und der PKW diese Gefahrensituation somit noch weiter verschärft. Eine genauere Zusammenstellung zur Situation auf der Mülheimer Brücke gibt es bei der <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.muelheimer-freiheit.net/mfg/projektdetail.php?ID=6&amp;q=m%FClheimer%20br%FCcke" target="_blank">Mülheimer Fahrrad-Gruppe</a>.</p>
<div id="attachment_145" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-145" title="2008-08-12-mulheimer-brucke-03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2008/08/2008-08-12-mulheimer-brucke-03-300x225.jpg" alt="Polizei PKW in zivil blockiert &quot;Radweg&quot;" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Polizei PKW in zivil blockiert &quot;Radweg&quot;</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Es war sehr nett, daß Herr M. tatsächlich mit mir diskutierte, obwohl er augenscheinlich zu tun hatte (er wechselte grad die Filme der Kamera). Ich fasse die etwas über 5-minütige, freundlich aber bestimmt geführte Diskussion einmal kurz zusammen. Herr M. erklärte mir, daß er (die Polizei) den Weg blockieren darf und daß er das seit 20 Jahren dort macht und noch nie etwas passiert ist. Außerdem würden die Radfahrer durch die leichte Steigung die Stelle sowieso langsam passieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich erwiderte, daß es durchaus auch Radler gibt, die sportlich genug sind, diese Stelle flott zu passieren (was selbstverständlich mit der Pflicht zur angepaßten Geschwindigkeit gekontert wurde) und auch daß ich die Argumentation, daß da &#8220;<em>in 20 jahren nichts passiert ist</em>&#8221; nicht gelten lassen kann. Daß die Polizei blockieren kann und darf was sie will leuchtet mir ein und das soll sie auch tun. Ich finde es nur unverantwortlich, daß sie dadurch eine für Radfahrer gefährliche Stelle noch gefährlicher macht und wenn im 21. Jahr dort jemand stürzt, bringen die Jahre ohne Unfall herzlich wenig.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Höhepunkt war allerdings die Ansicht Herrn M&#8217;s, daß ich ja <strong>den weißen Streifen nach rechts überfahren dürfe</strong>. Auf meinen Einwand, daß das eine Ordnungswidrigkeit wäre, da ich damit auf dem Gehweg fahren würde, was verboten ist, meinte er, <strong>daß &#8220;die weiße Linie nur zur Orientierung&#8221; da wäre</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Nochmal zum Mitschreiben: Ein Polizist erlaubt mir also ausdrücklich, daß ich mit dem Fahrrad einen Gehweg befahre und setzt sich somit über die StVO hinweg!? Hm! Dazu finde ich bei <a title="Website von Peter de Leuw" href="http://www.pdeleuw.de/fahrrad/urteile.html#gehwegbenutzung" target="_blank">Peter de Leuw</a>:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #808080;"><em>&#8220;Eine <strong>durchgezogene Linie</strong> zwischen Radweg und Bürgersteig ist als &#8220;Mauer&#8221; zu betrachten: Sie darf von Radfahrern nicht überfahren werden. Bei Gegenverkehr müssen Radler sich ganz rechts halten, notfalls sogar anhalten – vorsorgliches Ausweichen auf den Fußgängerstreifen ist in jedem Fall grob verkehrswidrig (OLG Hamm, Az. 13 U 111/94).&#8221;</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich laß mir den Spaß nicht nehmen und frage die Polizei Köln einmal nach einem Statement zu dem, was ihr Mitarbeiter hier von sich gibt, an. Vielleicht gibt es ja ne Antwort. Die obigen Fotos der Situation (und noch ein paar mehr) habe ich übrigens mit der Erlaubnis des Herrn M. gemacht.</p>
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