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	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Mülheimer Brücke</title>
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	<description>Ein Versuch!</description>
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		<title>Auf ein Neues &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 13:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ein paar Tagen Verspätung wünsche ich allen Lesern, Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern in Köln, Umgebung und natürlich auch ganz anderswo ein frohes neues Jahr. Hoffen wir, daß wir mit Initiative 2010 ein wenig sicherer und sinnvoller für die Radfahrer und somit auch alle anderen Verkehrsteilnehmer gestalten können. Das letzte &#8220;große Thema&#8221; dieses Blogs war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ein paar Tagen Verspätung wünsche ich allen Lesern, Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern in Köln, Umgebung und natürlich auch ganz anderswo ein frohes neues Jahr. Hoffen wir, daß wir mit Initiative 2010 ein wenig sicherer und sinnvoller für die Radfahrer und somit auch alle anderen Verkehrsteilnehmer gestalten können.</p>
<p>Das letzte &#8220;große Thema&#8221; dieses Blogs war ja die Posse um die <a title="Artikel über die Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a>, bzw. deren Sanierung, die in der ersten Dezember Woche abgeschlossen wurde. Seitdem geht also alles wieder seinen gewohnten Gang, d.h. Geisterfahrer und somit lebensgefährliche Situationen sind jetzt wieder illegal und können (und werden das hoffentlich auch) von der Polizei kontrolliert und abkassiert werden.</p>
<p>Die Kommentare zu meinem letzten Beitrag geben mir die Möglichkeit, die Sache fürs Erste abzuschließen, wurden doch einige Aspekte genannt, die es auf den Punkt treffen:</p>
<p>&#8220;<strong>Der_UB&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Behörden können anscheinend niemals zugegeben (wie allerdings auch viele “Normalsterbliche” auch), dass sie Fehler machen. Grundsätzlich wird, auch wenn die Maßnahme oder die Folgen ein Schildbürgerstreich sind, festgestellt, dass alles korrekt und geprüft sei. Es entsteht nicht nur der Eindruck, dass da willentlich gelogen wird, um seine eigene Inkompetenz zu kaschieren.</p></blockquote>
<p>Ja, so ähnlich habe ich das auch erfahren und das gilt nicht nur für die StVB in diesem Fall, sondern auch für die Polizei, die ja ganz am Anfang auch aus Hü ein Hott gemacht hat und das in meinen Augen, um nicht sagen zu müssen, &#8220;oops, da hat jemand gepennt.&#8221;. Es würde eine Behörde tatsächlich sympathisch machen, könnte sie zum Ausdruck bringen, daß da &#8220;auch nur Menschen arbeiten&#8221; oder gar die &#8220;Spezialisten&#8221;, in diesem Fall Verkehrsteilnehmer, die die Gefahrenstellen täglich mehrmals passieren, einfach ins Boot holen.</p>
<blockquote><p>Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie, gerade in Köln, der motorisierte Verkehr bevorzugt wird. Auch wenn ich aktuell nicht mehr in Köln wohne, bin ich dort noch sehr viel mit dem Rad unterwegs. An Baustellen herrscht allerorten das Chaos. Anscheinend geben sich schlecht ausschildernde Baufirmen und schlecht organisierte und träge Behörden die Hand – oder eben nicht.</p></blockquote>
<p>Ja, Verkehr ist in Köln motorisiert &#8211; was anderes kommt überhaupt nicht in Frage. Ein Fahrrad wird von den Behörden als Spielzeug, bestenfalls noch als Sportgerät angesehen, aber in keinem Fall als ernsthaftes Fortbewegungsmittel. Anders sind die Wege, die man uns anbietet (nein, es muß leider heißen: auf die man uns zwingt) nicht zu erklären. Würde es in der Behörde Menschen geben, die sich ernsthaft mit dem Fahrrad fortbewegen, würden auch 3/4 aller Kölner Baustellen anders, nämlich richtig und sicher, ausgeschildert sein.</p>
<p><strong>&#8220;Hans&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Bei der Gelegenheit: War eigentlich zu irgendeinem Zeitpunkt der Fahrradbeauftragte als unermüdlicher Streiter für die Radfahrerinteressen in die Sache involviert? Oder hat er drei Monate lang unter seinem Schreibtisch gehockt und sich feste die Ohren zugehalten?</p></blockquote>
<p>Das traurige an diesem Statement ist eigentlich, daß der Sarkasmus darin die Realität wohl genauestens trifft. Ich habe lange Zeit tatsächlich gedacht, der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; sei ein Phantom und eher ein Symbol, bis man mir versicherte, daß er wirklich existiert. Leider hat man als Spezialisten, der ein &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221; meinem Verständnis nach sein sollte, jemanden ausgesucht, der ein Fahrrad augenscheinlich ebenfalls nicht als Verkehrsmittel ansieht, sondern nur als etwas, was dem motorisierten Verkehr im Wege ist. Sowas nennt man in Köln &#8220;Pöstchen verteilen&#8221;.  Anders kann ich mir den Fokus des &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; nicht erklären, der hauptsächlich aus &#8220;Schutzstreifen aufmalen&#8221; und &#8220;Fahrradständer aufstellen&#8221; besteht.</p>
<p>Die peinliche Tatsache, daß der &#8220;Fahrradbeauftragte&#8221; am Tag der Fahrrad-Sternfahrt, deren Termin ein Jahr vorher feststand und deren Mitveranstalter er ist, Urlaub hat, spricht eigentlich Bände und sagt viel darüber aus, wie wichtig dem &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; die Radfahrer seiner Stadt sind.</p>
<p>Ich drücke das klar und deutlich aus: ich fühle mich als Radfahrer vom &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln nicht vertreten und halte sein Amt für eine Alibi-Funktion, bis man mich eines besseren belehrt.</p>
<p><strong>&#8220;cohn structa&#8221; schrieb:<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Meine These ist: Köln ist KEINE fahrradfreundliche Stadt. Radwege sind mehr dazu da, die Strasse von dem Gesocks zu befreien. Beschleunigung von Radverkehr oder gar richtige Rad-Verkehrs-Konzepte gibt es nicht.</p></blockquote>
<p>Dem ist eigentlich so gut wie nichts hinzuzufügen &#8211; leider.</p>
<p>Fakt ist, daß vieles alibimäßig abläuft, egal, ob es den &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; betrifft oder auch Velo2010 oder die Politik generell (vgl. den Beschluß der BV bzgl. der Mülheimer Brücke, der von der StVB einfach ignoriert wurde &#8211; übrigens nach Voraussehenvon Fraktionspolitikern, mit denen ich Kontakt hatte).</p>
<p>Wir müssen uns im klaren darüber sein, daß wir keine, bzw. keine große Lobby haben und mit Rückschlägen leben. Kritiker in den Gremien werden entweder mundtot gemacht oder nicht mehr eingeladen &#8211; bestenfalls wird ihnen Honig ums Maul geschmiert. Ich hatte z.B. eine konkrete Anfrage einer TV-Produktion, bei der ich als Radfahrer und Experte auftreten sollte. Man sagte mir dann ab, weil der Beitrag doch nicht erstellt werden würde. Er wurde erstellt und auch gesendet, nur ohne mich. Ach ja, es ging um die (Rad)Verkehrsüberwachung der Polizei und wer nun 1 und 1 zusammenzählen kann &#8230;</p>
<p>Ich glaube allerdings fest daran, daß es -auch in unserer Stadt- genügend aktive Menschen gibt, die sich dem Klüngel stellen und auch den Mut haben, sich mit Kritik auseinander zu setzen. Es gibt in diesem Zusammenhang viel zu tun und auch ich werde wieder versuchen, meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten.</p>
<p>In diesem Sinne: ein gutes Jahr 2010!</p>
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		<title>Weihnachten im Oktober</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/26/weihnachten-im-oktober/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Posse um die Mülheimer Brücke zeigt einmal mehr, wie hilflos man als (radfahrender) Bürger in Köln der Willkür und Sturheit der Straßenverkehrsbehörde ausgesetzt ist. Nachdem die Stadtverwaltung den Beschluß der Bezirksvertretung 5 vom 17. September 2009, die &#8220;aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mülheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Posse um die <a title="Artikel über die Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a> zeigt einmal mehr, wie hilflos man als (radfahrender) Bürger in Köln der Willkür und Sturheit der Straßenverkehrsbehörde ausgesetzt ist.</p>
<p>Nachdem die Stadtverwaltung den Beschluß der Bezirksvertretung 5 vom 17. September 2009, die <strong>&#8220;aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mülheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu entschärfen&#8221;</strong> komplett ignoriert hat, wurde mir schließlich geraten, <strong>Strafanzeige</strong> zu erstatten. Davon habe ich eigentlich nur abgesehen, weil ich das persönlich als zu stressig empfinde. Ich habe schließlich auch noch ein normales Leben und einige Radtouren zu fahren <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Obwohl die Sanierungsarbeiten ja lt. Pressemitteilung der Stadt Köln <em>&#8220;bis Oktober&#8221;</em> dauern sollten, tat sich in den letzten Wochen an der Baustelle nichts, ich konnte dort absolut keine Fortschritte feststellen (ich befahre die Brücke regelmäßig). Da der Dezember nun vor der Tür steht, ließ ich es mir nicht nehmen, noch einmal bei der Stadt Köln nachzufragen, wie lange die <em>&#8220;zeitlich begrenzte&#8221;</em> Gefährdung des Radverkehrs noch dauert. 3 Monate sind immerhin ein Vierteljahr.</p>
<p>Entgegen der üblichen Arbeitsweise des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik, kritische Anfragen schleppend zu beantworten und auszusitzen, antwortete Frau Schmitz mir recht zügig:</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">die Sanierung der Mülheimer Brücke hat sich wetterbedingt verzögert und wird voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein. </span></p></blockquote>
<p>Nun gut, ich bin kein Bauarbeiter und insofern kann ich natürlich nicht beurteilen, ob Temperaturen von bis zu 18°C (im November) &#8220;wetterbedingte Verzögerungen&#8221; verursachen. Frau S. entgegnete mir dann, daß das eher an der feuchten Witterung gelegen habe. Ich hatte die letzten 3 Monate gar nicht so feucht in Erinnerung, ich wohne aber auch 700 Meter von der Mülheimer Brücke entfernt, vielleicht ist die Wetterlage da anders.</p>
<p>Es entwickelte sich ein kleiner e-mail Verkehr und ich möchte das Ende desselbigen vorweg nehmen. Und ja: ich hatte damit gerechnet!</p>
<blockquote><p>um einem endlosen Mailverkehr, der Sie schlussendlich nicht zufrieden stellen wird, zuvorzukommen, werde ich Ihnen nun abschließend antworten.</p>
<p>Die Beschilderung wurde von der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei mehrfach geprüft und abgewogen. Eine günstigere Lösung hat sich dabei, auch unter Berücksichtigung sämtlicher Vorschriften und Broschüren, nicht ergeben. Eine erneute Besichtigung, dieses Mal per Rad, halte ich ebenso wie Änderungen an der Beschilderung, nicht für erforderlich.</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Ich traue dem geneigten Leser dieses Blogs die Transferleistung zu, die Kernaussage dieser Antwort in klares Deutsch zu übersetzen. Nutzt die Kommentarfunktion!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Es klingt ein wenig so, als wäre ich da jemanden auf den Schlips getreten, was ich zumindest nicht in böser Absicht tat, sondern einfach nur indem ich berechtigte Fragen stellte, die größtenteils auf Gesetzen (!), zumindest auf gesundem Menschenverstand und zudem auf meinen praktischen (!) Erfahrungen als radfahrender Verkehrsteilnehmer basieren. Nachfolgend einige meiner Fragen, bzw. Anmerkungen und die Antworten. Selbstverständlich bleiben auch meine unbeantworteten Fragen nicht unerwähnt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Frau S. monierte, daß die Beeinträchtigungen für den Radverkehr zwar lästig, aber sicher nicht &#8220;lebensgefährlich&#8221; seien. Meine Anmerkung dazu: </span></p>
<p><em><span style="color: #000000;">&#8220;</span>Haben Sie diesen Weg selbst einmal  mit dem Fahrrad befahren? Es wird ein Weg mit einer Breite von 1,20  Metern bei uneinsehbaren Hindernissen als beidseitig benutzungspflichtig  ausgeschildert. Wie nennen Sie das, wenn nicht &#8220;lebensgefährlich&#8221;?&#8221;</em> beantwortete sie nicht, stattdessen:</p>
<blockquote><p>Ich bin die Strecke selber mehrfach abgelaufen und habe dabei keine &#8220;lebensgefährlichen&#8221; Situationen erlebt. Es ist aber richtig, dass die Beschilderung infolge Sachbeschädigung, etc. mehrfach nachgebessert werden musste.</p></blockquote>
<p>Das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik <strong>&#8220;läuft&#8221;</strong> also &#8220;Radwege&#8221; ab! Damit ist eigentlich alles gesagt. Meine Einladung zu einer Ortsbesichtigung wurde abgelehnt (siehe oben). Die Beschilderung, die &#8220;nachgebessert&#8221; werden mußte, war von Anfang an dilettantisch und wider der StVO, bzw. VwV zur StVO, bzw. ist es bis dato immernoch. Dies ist (unter anderem) in diesem Blog und auch mit Bildern dokumentiert und somit unzweifelhaft. Der Bezug auf &#8220;Sachbeschädigung&#8221; ist in diesem Zusammenhang aus der Luft gegriffen und dient ganz offensichtlich als Ausrede. Ich erläuterte Frau S. die derzeitige Beschilderung folgendermaßen:</p>
<p><em>&#8220;Von rechtsrheinisch aus kommend stehen auf der Südseite der Brücke ein  VZ254 und ein VZ241. Demnach darf die Brücke gar nicht mit dem Fahrrad  befahren werden.</em></p>
<p><em>An den Pylonen (Engpässe = Gefahrenstellen) stehen derzeit in beiden  Richtungen jeweils VZ241 mit Zusatzschild 1000-31. Diese standen anfangs  nicht in beide Richtungen. Mir ist zudem schleierhaft, warum das Z241  bereits nach einigen hundert Metern wiederholt wird. Mehrmals sind diese  Schilder auch durch Wind (es ist Herbst!) umgefallen. Ich kann Ihnen  versichern, daß dies -besonders im Dunkeln- eine zusätzliche Gefährdung  darstellt.</em></p>
<p><em>Der Weg ist nach der 2. Pylone, schon auf der linksrheinischen Seite,  abschüssig und macht auf schlechtem und bei Regen rutschigem Belag eine  Linkskurve. Dadurch besteht große Gefahr in den KFZ Gegenverkehr zu stürzen.</em></p>
<p><em>Im weiteren Verlauf (Höhe Kuthstr.) gibt es keinerlei Beschilderung  einer Umleitung, um in Richtung Innenstadt (Straße &#8220;An der Schanz&#8221;) zu  gelangen. Ein Großteil der Radfahrer fährt somit illegalerweise als  &#8220;Geisterfahrer&#8221; einfach geradeaus weiter &#8211; durch die fehlende  Beschilderung quasi gefördert.</em></p>
<p><em>Linksrheinisch steht an der Nordseite der Brücke in Riehl, also in  Richtung <strong><span>*</span>Mülheim<span>*</span></strong> ein Schild, daß besagt, daß die Brücke in Richtung  <strong><span>*</span>Riehl<span>*</span></strong> gesperrt ist. Muß ich Ihnen noch detailliert erklären, was ich  mit dem letzten Satz meine?</em></p>
<p><em>Dazu kommen die erwähnten (und auch dokumentierten) verwirrenden  Falschbeschilderungen seit Anbeginn der Sanierung der Brücke im August  sowie die <strong><span>*</span>im<span>*</span></strong> Verkehrsraum gelagerten Baken und Verkehrsschilder &#8211; wohl  durch die Firma, mit der Sie in &#8220;engem Kontakt&#8221; stehen.&#8221;</em></p>
<p>Die Antwort auf diese Konkreten Eingaben war:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Zur Umleitung und zu den Beschilderungen nahm Frau S. folgendermaßen Stellung:</p>
<blockquote><p>Zur Verkehrsführung ist, denke ich, alles gesagt bzw. geschrieben. Die Beschilderung wurde unter den erwähnten Aspekten von der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei mehrfach geprüft und abgewogen. Eine günstigere Lösung hat sich dabei nicht ergeben.</p></blockquote>
<p>D.h. also, daß die Beschilderungen geprüft wurden und man nicht zu dem Schluß kam, daß  die Beschilderungen nicht StVO-konform sind. Man hat also tatsächlich bewußt  rechtswidrig ausgeschildert? Meinen Einwand und die Frage <strong><em>&#8220;Wann genau fand die erste Prüfung statt?&#8221;</em></strong> beantwortete Frau S. so:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Bei dieser Antwort frage ich mich erstmal,  <strong>ob die Prüfung überhaupt stattgefunden</strong> hat.</p>
<p>Meine Frage <em>&#8220;Ich möchte gerne wissen, warum Sie nicht zumindest die <a title="Broschüre AGFS" href="http://www.fahrradfreundlich.nrw.de/visit/baustellen" target="_blank">Broschüre der  AGFS</a> (deren Mitglied die Stadt Köln ist) bei der Baustellenabsicherung  zu Rate ziehen.&#8221;</em> wurde folgendermaßen beantwortet:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Auf meine Erwähnung der Unfallstatistik durch Gegenverkehr an der Mülheimer Brücke (4 schwere Unfälle, ein Toter, ein Invalide) hatte Frau S. folgendes zu sagen:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Auch andere unangenehme Anmerkungen, so z.B. die Tatsache, daß selbst die Polizei mir gegenüber zunächst von einem &#8220;Schildbürgerstreich&#8221; sprach, wurden ignoriert.</p>
<p>Frau S. konnte ja bei ihren *mehreren* Orts*begehungen* keine Gefährdung des Radverkehrs feststellen und meinte, daß die Umleitung des Radverkehrs auf die Fahrbahn (so sieht es z.B. die <a title="RSA-95" href="http://www.rsa-95.de/" target="_blank">RSA95</a> vor) aus &#8220;Sicherheitsaspekten&#8221; nicht in Frage käme, was mich veranlaßte, sie zu fragen:</p>
<p><em>&#8220;Möchten Sie mir bitte den &#8220;Sicherheitsaspekt&#8221; erläutern? Wie belegen  Sie, daß Fahrrad fahren mit Gegenverkehr (inklusive Sichtbehinderung)  auf 1,20 Meter Breite (vgl.: Mindestanforderung VwV zu StVO §2:  durchgehend 2,40 m, mindestens 2,0 m) sicherer ist, als ohne  Gegenverkehr auf der Fahrbahn?&#8221;</em></p>
<p>Ihre Antwort war:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Meine mehrfache Nachfrage, warum der (einstimmige!) Beschluß der Bezirksvertretung vom 17.9.2009 ignoriert wurde, wurde schließlich doch noch beantwortet und zwar so, wie man es mir seitens einiger Fraktionen prophezeit hatte:</p>
<blockquote><p>Abschließend bin ich Ihnen noch eine Stellungnahme zu dem Beschluss der BV 5 schuldig: Die Straßenverkehrsbehörde hat mehrfach (auch nach der vg. Beschlussfassung) eine Überprüfung der Verkehrssituation durchgeführt und keinen Anlass zur Änderung gesehen.</p></blockquote>
<p>Das traurige Fazit einer Kölner Fraktion hierzu ist, daß  <em>&#8220;es meistens Monate und Jahre dauert, bis die Verwaltung Beschlüsse des Ausschusses oder des Rates umsetzt. BV-Beschlüsse werden in vielen Fällen ganz ignoriert&#8221;</em></p>
<p><strong>Und jetzt?</strong><em></em></p>
<p>Fraglich ist nun, wie man weiter mit solcher Ignoranz und Untätigkeit der Behörde umgeht<em>. &#8220;Auf die Nerven gehen&#8221;</em> ist eine Sache, andererseits<em> s</em>ieht unser Rechtsstaat immerhin einige Möglichkeiten vor, sich gegen Entscheidungen von Behörden zu wehren. Ich habe Wege im Kopf, über die ich dann sicherlich berichten werde &#8211; über weitere Anregungen meiner Leser freue ich mich sehr und falls jemand von Euch selbst tätig werden möchte, kann er mit meiner Unterstützung rechnen.<em><br />
</em></p>
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		<title>Von Nord nach Süd &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/25/von-nord-nach-sud/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; hat sich die Lebensgefahr auf der Mülheimer Brücke verschoben. Sonst ist nichts passiert. Zur Erinnerung: am 18.9.2009 -also vor einer Woche- wurde mir mitgeteilt, daß die Bezirksversammlung Nippes in ihrer Sitzung am 17.9.2009 einen einstimmigen Beschluß gefaßt hat, demnach &#8220;ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hat sich die Lebensgefahr auf der Mülheimer Brücke verschoben. Sonst ist nichts passiert.</p>
<p>Zur Erinnerung: am 18.9.2009 -also vor einer Woche- wurde mir mitgeteilt, daß die Bezirksversammlung Nippes in ihrer Sitzung am 17.9.2009 einen <strong>einstimmigen Beschluß</strong> gefaßt  hat, demnach <em>&#8220;ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der  Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche  Umleitungssituation auf der Mühlheimer Brücke, zu überprüfen und  unverzüglich zu entschärfen&#8221;</em>. Passiert ist seitdem:</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>NICHTS!</strong></span></h2>
<p>Naja, <em>&#8220;nichts&#8221;</em> stimmt nicht ganz, denn mittlerweile wird die Nordseite der Brücke saniert und der Radverkehr wird -exakt genauso gefährdet wie in den letzten Wochen- beidseitig über die Südseite geleitet, also &#8220;dasselbe in grün&#8221;. Natürlich nicht, ohne abermals eine verkehrsanalphabetistische Stilblüte erster Güte abzuliefern:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_602" class="wp-caption aligncenter" style="width: 228px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/muelheimer-bruecke-sued-neu.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-602 " title="Mülheimer Brücke Südseite rechtsrheinisch neu" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/muelheimer-bruecke-sued-neu-218x300.jpg" alt="Schilda" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schilda</p></div>
<p style="text-align: left;">Wie hieß der Typ mit den Windmühlen noch gleich?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein sicheres Schelmenstück</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/19/ein-sicheres-schelmenstuck/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 15:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
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		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gute Woche habe ich Ruhe gegeben, was die Posse an der Mülheimer Brücke angeht und irgendwie hatte ich vor Filz und Willkür auch schon resigniert. Ein Letztes wollte ich aber noch versuchen, nämlich einfach mal die Kölner Parteien, bzw. Fraktionen um Stellungnahme zu der Sache bitten. Das habe ich am Donnerstag, den 10.9.2009, spät [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Woche habe ich Ruhe gegeben, was die Posse an der Mülheimer Brücke angeht und irgendwie hatte ich vor Filz und Willkür auch schon resigniert. Ein Letztes wollte ich aber noch versuchen, nämlich einfach mal die Kölner Parteien, bzw. Fraktionen um Stellungnahme zu der Sache bitten.</p>
<p>Das habe ich am Donnerstag, den 10.9.2009, spät abends, dann auch getan und fast allen demokratischen Parteien Kölns per e-mail einen offenen Brief mit Bitte um Stellungnahme zugesendet.</p>
<p>Die sowohl ernüchternden, aber auch zumindest augenscheinlich erfolgreichen Ergebnisse möchte ich Euch nicht vorenthalten. Den genauen Wortlaut meines Briefes gibt es unten.</p>
<p><strong>Die Antwort der Grünen</strong><br />
Die Grünen antworteten wahrhaftig in Rekordzeit, nämlich bereits am Freitag, den 11.9.2009, vormittags, mit einer ausführlichen und persönlichen e-mail der verkehrspolitischen Sprecherin, Frau Bettina Tull. Es ist ganz offensichtlich, daß die Grünen als &#8220;Umweltpartei&#8221; einen &#8220;Fahrradaktivisten&#8221; (<em>mein Gott, was für ein eigentlich schlimmes Wort! <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em>) ernst nehmen wollen. Mir wird für mein Engagement zunächst ganz herzlich gedankt. Frau Tull geht dann recht ausführlich auf das Engagement der Grünen bzgl. Verbesserung der Radsituation in Köln und insbesondere der Mülheimer Brücke ein und erläutert  die langfristigen Ziele. Das Wesentliche, nämlich die aktuelle Gefahrensituation wird im Großen und Ganzen beantwortet mit <em>&#8216;Fahrrad fahren auf der Fahrbahn ist gefährlich&#8217;</em>:<em> </em></p>
<p><strong><em>&#8220;Insofern bleibt nur, auf die Gefahrenstellen aufmerksam zu machen und auf gegenseitige Rücksichtnahme der RadfahrerInnen zu appellieren. Dies ist sehr unbefriedigend, aber leider sehe ich für den Moment keine andere Möglichkeit&#8221;</em></strong></p>
<p>Diese Aussage mag jeder selbst interpretieren, für mich heißt das leider <strong>&#8220;Autos haben Vorrang, Lebensgefahr für Radfahrer und Fußgänger sind Kollateralschäden&#8221;</strong>. Da hätte ich von den Grünen vielleicht eine andere Antwort erwartet.</p>
<p>Da die Grünen überhaupt nicht auf die Tatsache eingegangen sind, daß der angeordnete &#8220;Geisterverkehr&#8221; auf der Brücke zuvor noch als Ordnungswidrigkeit geahndet und abkassiert wurde, frage ich diesbezüglich noch einmal per e-mail nach und bekomme auch relativ schnell eine Antwort:</p>
<p><em><strong>&#8220;Zur Sache mit dem unterschiedlichen Gebahren der Kölner Polizei kann ich nichts sagen. Das Verhalten der Polizei in Bezug auf Radverkehr ist eh zwiespältig, wie man an den meiner Ansicht nach völlig überzogenen Kontrollen von RadfahrerInnen im Stadtgebiet erkennen kann. Es liegt im Ermessen der Polizei, ob eine Situation als gefährlich oder nicht gefährlich eingeschätzt wird. In diesem Fall bin ich eher froh, dass die Brücke für den Radverkehr offen bleibt, auch wenn es aufgrund der engen Verhältnisse zu Problemen kommt.&#8221;</strong></em></p>
<p>Nun denn. Frage weder beantwortet, noch einen Konsens gefunden. Außer einer schnellen und freundlichen Antwort hat die Anfrage bei den Grünen also nichts gebracht.</p>
<p><strong>Die Antwort von &#8220;Deine Freunde&#8221;</strong><br />
&#8220;Deine Freunde&#8221; haben (noch) nicht geantwortet, ich bin allerdings sicher, daß die derzeit einfach ganz andere Sachen um die Ohren haben.</p>
<p><strong>Die Antwort der FDP</strong><br />
Die FDP hat leider (noch) nicht geantwortet. Allerdings wurden die <strong>in den Verkehrsraum hineinragenden Wahlplakate</strong> nach einer knappen Woche wieder entfernt. Daß dies mit meiner Anfrage zusammenhängt und somit als Antwort zu werten ist, ist <strong>rein spekulativ</strong>.</p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-571    alignnone" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp2-150x150.jpg" alt="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-570" title="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp-150x150.jpg" alt="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: right;">
<p>Ich habe übrigens auch ein Foto bekommen, wie die Plakate aufgehängt wurden. Der benutzte PKW nutzt den Fuß- und &#8220;Radweg&#8221; recht &#8230;äh&#8230; unkonventionell. Aber egal, ist ja kein Pranger hier.</p>
<p><strong>Die Antwort der Linken</strong><br />
Die Linken haben mir am 14.9.2009 geantwortet, allerdings kurz und knapp direkt &#8220;Butter bei die Fische&#8221; gemacht: Vom sachkundigen Herrn im Verkehrsausschuß wurde mir mitgeteilt</p>
<p>&#8220;A) dass ich vollkommen Recht habe.<br />
B) dass er sich deswegen an den Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Herr Harzendorf, wenden wird.&#8221;</p>
<p><strong>Außerdem wurde ein Dringlichkeitsantrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 17.9.2009 gestellt.</strong> Ein pdf des Antrages wurde mir übersandt, darin heißt es u.a., daß in Betracht gezogen werden soll, einen <strong>Autostreifen vorübergehend in einen Radweg umzuwidmen</strong>. Als Begründung werden im Wesentlichen meine Ausführungen (siehe unten) benannt.</p>
<p>Da war ich -ehrlich gesagt- mal baff, ging ich doch inzwischen davon aus, daß man als &#8220;kleiner Mann&#8221; eigentlich gar keinen Einfluß hat &#8211; bis auf ein bis drei Kreuze alle paar Jahre. Es sollte aber noch besser kommen, denn es fehlt ja noch:</p>
<p><strong>Die Antwort der CDU</strong><br />
Die CDU antwortete am 15.9.2009, ebenfalls kurz und knapp und herzlich:</p>
<p>&#8220;herzlichen Dank für die treffliche Schilderung auf der Mülheimer Brücke und für den besonderen Hinweis auf <strong>das aktuelle Schelmenstück</strong>. Wir haben eine Anfrage für die Bezirksvertretung Mülheim erstellt und reichen diese morgen bereits ein. Zudem habe ich das Bezirksamt Mülheim informiert und darum gebeten, sich der Sache auf Verwaltungsseite anzunehmen.&#8221;</p>
<p>Eine Partei fehlt noch und just in dem Moment, als ich das schon abhakte, kam dann doch noch &#8230;</p>
<p><strong>Die Antwort der SPD</strong><br />
Die SPD antwortete am 18.9.2009. Mir wird für meine &#8220;ausführliche e-mail vom 14.9.2009&#8243; gedankt (ich habe die e-mail am 10.9.2009 geschrieben!). Die Antwort ist aber prinzipiell erstmal erfreulich, lautet sie nämlich:</p>
<p><strong>&#8220;Zwischenzeitlich hat sich die Bezirksvertretung Nippes in ihrer Sitzung am 17. September 2009 mit der Thematik befasst und einen einstimmigen Beschluss gefasst. Danach ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mühlheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu entschärfen. Das Thema wird daher weiter auf der Agenda bleiben.&#8221;</strong></p>
<p>Nun gut, die Antwort der SPD fasse ich als Ergebnis des Engagements der Linken auf (Dringlichkeitsantrag in der BV Nippes), aber immerhin: es soll sich was tun, die Situation soll unverzüglich entschärft werden. Fragt sich nur, was die Ausführenden unter &#8220;Entschärfen&#8221; verstehen. Am 18.9.2009, noch bevor mich die e-mail der SPD erreichte, sah ich nämlich folgende Beschilderung an zwei der vier Gefahrenstellen an den Brückenpfeilern:</p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-572 alignleft" style="margin: 5px;" title="Gesicherte Entschärfung 1" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-01-214x300.jpg" alt="Gesicherte Entschärfung 1" width="150" height="210" /></a></p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-573 alignnone" style="margin: 5px;" title="Gesicherte Entschärfung 2" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-02-222x300.jpg" alt="Gesicherte Entschärfung (1. Pfeiler vom Linksrheinischen aus)" width="155" height="210" /></a></p>
<p>Sollte das der Versuch einer &#8220;Entschärfung&#8221; sein, ist das <strong>eigentlich nur ein weiteres Schelmenstück</strong>, um den treffenden Ausdruck aus der Antwort der CDU zu verwenden. Der einzige Erfolg wäre dann also lediglich die Tatsache, daß meine Anfrage behandelt wurde (womit ich nicht gerechnet hatte), während &#8220;einen <strong>Autostreifen vorübergehend in einen Radweg umzuwidmen</strong>&#8220;, wie die Linken es formuliert hatten, <strong>ein wirklicher Erfolg</strong>, weil eine sichere Lösung, wäre. Mir würde die <strong>einfache Öffnung der Fahrbahn für den Radverkehr</strong> übrigens reichen. Meinetwegen noch ein Warnschild &#8220;Achtung Radfahrer&#8221; für den KFZ-Verkehr.</p>
<p>Immerhin wurden aber (nach gut 2 Wochen!) die auf dem &#8220;Radweg&#8221; herumstehenden Baken und das vermutlich dort geparkte Verkehrsschild (Pfeil links) entfernt:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 155px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-580  " title="brücke-sicher-03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-03-207x300.jpg" alt="Abstellfläche" width="145" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Abstellfläche auf &quot;Radweg&quot;</p></div>
<p>Fazit: anscheinend kann man als engagierte Privatperson doch tatsächlich irgendwas erreichen, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, was das genau ist, bzw. sein wird. Mein Dank geht prinzipiell an alle Politiker, die sich die Zeit genommen haben, meine Eingabe zu lesen und auch zu beantworten. Mein ganz <strong>besonderer Dank geht an die Kölner Linken und an die Kölner CDU</strong> für Ihr bisheriges Engagement in dieser Sache.</p>
<p>Hier der Text meines Schreibens:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren:</p>
<p>mein Name ist Marco Laufenberg, ich bin 39 Jahre alt, seit 1993  zugezogener Kölner und wohne in Köln-Mülheim.</p>
<p>Ich berichte -als Privatperson- in meinem Webblog unter  <a href="../">http://www.radfahren-in-koeln.de</a> über meine persönlichen Erlebnisse und  Ansichten als Radfahrer in und um Köln. Dabei behandle ich subjektiv  verkehrspolitische Themen, bin jedoch nicht parteipolitisch aktiv.</p>
<p>Ich möchte mit meinem Anliegen ihre kostbare Zeit nur so begrenzt wie  möglich in Anspruch nehmen, deswegen trage ich es in Stichworten vor.  Detailiertere und bebilderte Informationen entnehmen Sie bitte meinem  Webblog.</p>
<p>Seit Montag, den 24.8.2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt  Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 in einer Pressemitteilung  mit. Diese Sanierung soll noch &#8220;bis Oktober&#8221; dauern.</p>
<p>Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den  Radverkehr in Köln, es kam seit 2004 -seit die &#8220;Radwege&#8221; auf der Brücke  benutzungspflichtig sind- öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern,  die in der falschen Richtung als &#8220;Geisterradler&#8221; unterwegs waren. Es gab  einen Toten und mindestens einen Mann, der durch einen Frontalunfall nun  berufsunfähig ist. Aus diesem Grunde finden öfters Verkehrskontrollen  durch die Polizei statt, so mindestens auch in den Kalenderwochen 33 und 34.</p>
<p>Seit dem 24. August (KW 35) wird der Radverkehr von links- nach  rechtsrheinisch nun über die Nordseite der Mülheimer Brücke umgeleitet,  d.h. dort wo Geisterradler die Wochen davor noch (berechtigterweise)  abkassiert wurden, MÜSSEN sie nun fahren!</p>
<p>Meine Anfrage an die Stadt Köln (Amt für Straßen- und Verkehrstechnik  und &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;) über diese untragbare, weil gefährdende  Situation wurde dahingehend beantwortet, daß die Freigabe des Radweges  in beide Richtungen (&#8220;Geisterverkehr&#8221;) &#8220;nach Abstimmung mit der Polizei&#8221;  erfolgte.</p>
<p>Meine entsprechende Anfrage an die Polizei wurde zunächst telefonisch so  beantwortet, daß die Polizei dieser Regelung NICHT zugestimmt hätte und  das ja auch sonst ein &#8220;Schildbürgerstreich&#8221; wäre, wenn in der einen  Woche das Befahren des Weges mit einer Ordnungswidrigkeit belegt und in  der anderen Woche selbiges Befahren angeordnet wird.</p>
<p>Mittlerweile wurde ich telefonisch von der Polizei unterrichtet, daß die   Zustimmung der Polizei zu der gefährdenden Regelung tatsächlich  stattgefunden hätte und zwischen den Zeilen hörte ich heraus, daß es  lediglich darum geht, den KFZ-Verkehr nicht zu behindern, denn die  einzig sinnvolle Alternative zur derzeitigen Regelung wäre die sichere  Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn.</p>
<p>Zusammengefaßt heißt dies für mich, daß die Stadt Köln Fahrradfahrer und  Fußgänger auf der Mülheimer Brücke für ca. 5-9 Wochen bewußt gefährdet,  nur um dem KFZ-Verkehr ausnahmslos freie Fahrt zu gewähren.</p>
<p>Falls Sie die Situation vor Ort nicht kennen oder selbst kein Fahrrad  fahren sollten: der Weg, den sich die Radfahrer derzeit in beide  Richtungen teilen müssen, ist ca. 1,20 Meter breit und zweimal wird bei  der Überfahrt durch die Brückenpfeiler die Sicht komplett versperrt. Ein  Fahrrad ist ca. 60 cm breit und benötigt als einspuriges Fahrzeug  genügend Abstand zu den Seiten. Ich wurde in dieser Woche selbst Zeuge  eines Zusammenstoßes, bei dem -Gott sei dank- nichts schwerwiegendes  passierte.</p>
<p>Vielleicht können Sie nachvollziehen, daß ich die geschilderte Situation  als Willkür seitens der Behörden empfinde. Mich würde interessieren, wie  Ihre Partei zu meinen Ausführungen steht. In diesem Sinne würde ich mich  über eine Stellungnahme sehr freuen.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Zeit!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kehrtwende um 180 Grad</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Situation an der Mülheimer Brücke erhielt ich heute einen weiteren Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat. Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Situation an der <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a> erhielt ich heute einen weiteren  Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat.</p>
<p>Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; <strong>NICHT</strong> zugestimmt hätte, machte nun eine Kehrtwende um 180 Grad, indem er erklärte, daß der zuständige Sachbearbeiter erst jetzt wieder im Büro wäre. <strong>In Wirklichkeit hätte die Polizei der Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in beide Richtungen zugestimmt</strong>, wenn der Radverkehr ausreichend gewarnt werden würde. Dies geschieht derzeit durch das Zusatzzeichen Zeichen 1000-30 (&#8220;in beide Richtungen&#8221;), was sich im Normalfall an jedem beidseitig benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; befinden sollte und in diesem Sinne also auch keine außergewöhnliche Warnung vor Frontalzusammenstößen darstellen kann. Ich fasse zusammen:</p>
<ul>
<li>Montag, 7. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei <em>mitnichten</em> die Öffnung des “Radweges” in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre.<br />
</strong></li>
<li>Donnerstag, 10. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei die Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre, </strong>wenn der Radverkehr &#8220;gewarnt&#8221; werden würde.<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p>Kann man es mir verübeln, daß ich mich ein wenig &#8220;veräppelt&#8221; fühle? Ich konfrontiere Herrn S. mit den Fakten (Unfallstatistiken ab 2004, Kontrolle und Abkassieren durch die Polizei noch in der Woche vor der Sanierung) und frage ihn, ob er den Weg überhaupt selbst befahren habe (Montag hatte er angegeben, die Brücke nicht zu kennen) und wie breit er die Spur für den Radverkehr einschätzt.</p>
<p>Herr S. gibt an, daß er gestern eine Ortsbesichtigung vorgenommen habe, indem er die Brücke von Riehl aus nach Mülheim <strong>zu Fuß passierte</strong>! Er schätzt die Breite des &#8220;Radweges&#8221; auf 1 Meter bis 1,20 Meter (letzteres kommt ungefähr hin &#8211; mir ist schleierhaft, wie jemand ernsthaft glauben kann, dieser Platz würde für entgegenkommende Fahrräder ausreichen) und gibt an, daß &#8220;die Radfahrer an den Pylonen ja zur Seite ausweichen&#8221;. Richtig, das tun sie und die Polizei wird wissen, daß sie das lt. Beschilderung (Zeichen 241 und Zeichen 295, &#8220;durchgezogene Linie&#8221;) nicht dürfen. Ich schlage ihm vor, daß die Polizei am besten vor Ort Kontrollen macht und dafür dann auch noch &#8220;Knöllchen&#8221; kassiert.</p>
<p>Herr S. erklärt mir, daß &#8220;die Straßen der Stadt und nicht der Polizei gehören&#8221; und die Polizei entsprechend auch nicht darüber entscheidet. Ich möchte -bei aller Kritik-  klar zum Ausdruck bringen, daß sich die Polizei durch Herrn S.  wenigstens mit meinem Einwand auseinander setzt und immerhin engagiert zeigt, während ich bei der Stadt den Eindruck habe, in keinster Art und Weise auch nur annähernd ernst genommen zu werden. Alleine die Dauer einer Antwort spricht eher für Hinhaltetaktik und Totschweigen.</p>
<p>Laut Herrn S. wäre die einzige Alternative gewesen, die Brücke komplett für den Radverkehr zu sperren. Dem entgegne ich, daß eine mögliche und sichere Alternative die Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn wäre, wie es bis 2004 die normale Situation war &#8211; ohne schwere Unfälle.</p>
<p>Ich spreche dann offen aus, &#8220;<strong>daß es der Stadt Köln in Wirklichkeit wohl nur darum geht, den motorisierten Verkehr nicht durch Radfahrer zu behindern und daß dafür die Gefährdung von Menschen in Kauf genommen wird.&#8221;</strong></p>
<p>Herr S. widerspricht dieser These nicht.</p>
<p>Mag man es mir verübeln, wenn mir  der Begriff <strong>&#8220;Bananenrepublik&#8221;</strong> grad nicht mehr aus dem Kopf will?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Es tut sich nichts!?</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/07/es-tut-sich-nichts/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:21:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Farce Situation um den Radverkehr an der Mülheimer Brücke ist in den letzten Tagen ja nun mehrmals und auch eindrucksvoll dokumentiert worden. Derzeit könnte ich fast jeden Tag ein paar Zeilen schreiben, versehen mit einem Foto oder Video, welches das Attribut &#8220;schockierend&#8221; nicht zu Unrecht tragen würde. Heute hat sich -für mich- tatsächlich doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <span style="text-decoration: line-through;">Farce</span> Situation um den Radverkehr an der Mülheimer Brücke ist in den letzten Tagen ja nun mehrmals und auch eindrucksvoll dokumentiert worden. Derzeit könnte ich fast jeden Tag ein paar Zeilen schreiben, versehen mit einem Foto oder Video, welches das Attribut &#8220;schockierend&#8221; nicht zu Unrecht tragen würde.</p>
<p>Heute hat sich -für mich- tatsächlich doch etwas recht überraschendes ergeben, das Lesen dieses Artikels ganz bis zum Ende lohnt sich auf jeden Fall &#8211; <strong>Ich habe heute nämlich einen Anruf der Kölner Polizei bekommen</strong>!</p>
<p>Übrigens fuhr ich heute gegen 15:00 Uhr auf der Nordseite der Mülheimer Brücke von Mülheim nach Riehl hinter einer Dame <em>&#8220;im besten Alter&#8221;</em> und <strong>durfte Zeuge eines Frontalunfalls </strong>hinter dem ersten Brückenpfeiler werden! Gottseidank ist außer einem verbogenen Flaschenhalter nichts passiert -was der Umsichtigkeit der Dame geschuldet ist, die gerade noch rechtzeitig abbremsen konnte-, jedoch schimpfte sie wie ein Rohrspatz auf den jungen Mann, <strong>der als &#8220;Geisterfahrer&#8221; frontal auf Gegenkurs</strong> war. Ich klärte sie dann auf, daß der Mann lediglich ordnungsgemäß der Beschilderung gefolgt ist und die Schuld entsprechend nicht bei ihm, sondern bei denjenigen, die die Beschilderung vorgenommen haben, zu suchen ist. Ihre Bemerkungen dazu sind nicht zwingend druckreif.</p>
<p>Hier nun eine kurze, möglichst sachliche Chronologie der derzeitigen Radverkehrs-Situation um die Mülheimer Brücke, meine bisherigen Einträge <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">finden sich hier</a>. Ich weise darauf hin, daß ich versuche, so sachlich wie möglich zu bleiben und an einigen Stellen bewußt auf Kommentare verzichte &#8211; diese möchte der geneigte Leser bitte selbst erstellen!</p>
<p><strong>Seit 2004</strong><br />
Seit 2004 sind die &#8220;Radwege&#8221; an der Mülheimer Brücke auf beiden Seiten benutzungspflichtig, sie sind mit Zeichen 241 versehen. Unabhängig davon, daß die Wege zu eng sind und somit schon eine erhebliche Gefährdung der Radfahrer (und selbstverständlich auch der Fußgänger!) darstellen, gibt es an den Brückenpfeilern völlig unübersichtliche Situation, die quasi nicht &#8220;regelkonform&#8221; zu befahren sind. Durch (unerlaubten!) Gegenverkehr gab es seit 2004 <strong>mindestens 4 schwere Unfälle mit einem Verkehrstoten (Radfahrer) </strong>durch Frontalzusammenstöße.</p>
<p><strong>10.-23.8.2009</strong><br />
Wie schon öfters in den letzten Jahren, werden mindestens <strong>in den Kalenderwochen 33 und 34</strong> (von mir beobachtet) &#8220;Geisterfahrer&#8221; auf der Nordseite der Mülheimer Brücke durch die Polizei kontrolliert und wegen einer Ordnungswidrigkeit abkassiert.</p>
<p><strong>20.8.2009</strong><br />
<a title="Pressemitteilung der Stadt Köln" href="http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03623/" target="_blank">Pressemitteilung der Stadt Köln</a>, daß die Brücke ab 24.8.2009 saniert wird:  &#8220;<em>für die Sanierungen muss jeweils der <strong>komplette Geh- und Radweg gesperrt werden</strong>&#8220;</em>.</p>
<p><strong>24.8.2009 (Kalenderwoche 35)</strong><br />
Der &#8220;Radweg&#8221; (und auch der Fußweg) auf der Südseite der Brücke sind gesperrt, der Radverkehr wird durch verwirrende und nicht StVO-konforme Beschilderungen in beide Richtungen über die Nordseite der Brücke geführt. Vor Ort herrscht schlicht Chaos und es alle paar Minuten zu gefährlichen Begegnungen. Ich setze nachts meinen <a title="Sanierung rechtfertigt Gefährdung" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/25/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung/" target="_self">ersten Artikel</a> online.</p>
<p><strong>25.8.2009</strong><br />
Ich schreibe eine e-mail an den &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln und an das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik. Ich schildere die Situation und fordere dazu auf, &#8220;die Umleitung des Radverkehrs  während der Sanierung der Mülheimer Brücke UMGEHEND sicher zu gestalten  und auf die Fahrbahn anstatt in den Gegenverkehr zu verlegen, bevor  schwere Unfälle geschehen!&#8221; Ich stelle den <a title="Sanierung Nachtrag" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/08/26/sanierung-rechtfertigt-gefahrdung-update/" target="_self">zweiten Artikel incl. Videoclip</a> online.</p>
<p><strong>26.8.2009</strong><br />
Ich bekomme eine Antwort von einem Herrn vom Amt für Straßen- und Verkehrstechnik. Aufgrund meiner Anfrage hätte man <em>&#8220;die Situation vor Ort überprüft&#8221;</em>. Eine Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn würde man aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht ziehen, außerdem würde durch die Bauarbeiten auch zeitweise der rechte Fahrstreifen in Anspruch genommen werden. Die Alternative wäre eine komplette Sperrung für den Radverkehr gewesen. Wegen einer <em>&#8220;zeitlich überschaubaren&#8221;</em> Ausnahmesituation <em>&#8220;wurde -<strong>nach Abstimmung mit der Polizei</strong>- die Freigabe des jeweils gegenüber liegenden Radweges für die Gegenrichtung als vertretbar angesehen.&#8221;</em>.</p>
<p>In meiner Antwort auf diese e-mail frage ich:</p>
<ul>
<li>Welches sind die detaillierten &#8220;Sicherheitsgründe&#8221;, weswegen eine  Umleitung über die Fahrbahn nicht in Betracht kommt?</li>
</ul>
<ul>
<li>Inwiefern handelt es sich um eine &#8220;zeitlich überschaubare  Ausnahmesituation&#8221;? Der Pressemitteilung der Stadt Köln folgend wird die  Situation bis Oktober 2009 bestehen bleiben, d.h. bestenfalls 5 Wochen,  schlimmstenfalls 9 Wochen, in denen der Radverkehr nicht nur behindert,  sondern stark gefährdet wird.</li>
</ul>
<ul>
<li>Würden Sie mir bitte einen, bzw. den Ansprechpartner bei der Polizei  mitteilen, mit dem die Freigabe des gegenüberliegenden Radweges  abgesprochen wurde? Wann geschah dies und wie kann es sein, daß noch  mindestens in KW 33 und 34 Ordnungsgelder wegen Benutzung des Radweges  gegen die Fahrtrichtung verhängt wurden?</li>
</ul>
<ul>
<li>Unabhängig davon: wie erklären Sie sich die verwirrenden und nicht StVZO  konformen Beschilderungen und wann werden diese berichtigt?</li>
</ul>
<p><strong>3.9.2009</strong><br />
Ich habe auf meine Anfrage vom 26.8.2009 nach 8 (acht!) Tagen immer noch keine Antwort bekommen und frage deswegen noch einmal nach, wann ich mit einer Antwort auf meine Fragen rechnen kann.</p>
<p><strong>4.9.2009</strong><br />
Ich erhalte vom gleichen Mitarbeiter die Antwort, daß der <strong><em>&#8220;Kollege bei der Polizei  derzeit offenbar krank&#8221;</em></strong> wäre und er deswegen noch keine Rückmeldung erhalten hätte. Für eventuelle Rückfragen an die Polizei könne ich mich an  das Polizeipräsidium Köln, Direktion Verkehr, richten. Mir wird auch eine e-mail Adresse genannt.</p>
<p>Die mit der Beschilderung beauftragte Firma wäre aufgefordert worden, diese zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Meine weiteren Fragen werden nicht beantwortet, es wird lediglich auf die e-mail vom 26.8.2009 verwiesen, <strong>&#8220;wonach die zeitlich begrenzte Baustellenverkehrsführung in dieser Form beibehalten wird&#8221;</strong>.</p>
<p>Ich beantworte die e-mail und bedanke mich für die Kontaktadresse bei der Polizei, um mich dort direkt zu erkundigen. Ich frage nochmals nach den detaillierten &#8220;Sicherheitsgründen&#8221;, weswegen der Radverkehr nicht über die Fahrbahn geleitet wird.</p>
<p>Ich schreibe nachmittags eine e-mail an die  Verkehrsdirektion der Polizei Köln. Im Kern erläutere ich die Situation so, wie ich es dem Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und dem &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; gegenüber auch getan habe und frage abschließend:</p>
<ul>
<li>Ist es korrekt, daß die Freigabe des Radweges in Abstimmung mit der  Polizei erfolgte?</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie ist es zu erklären, daß in den KW 33 und 34 noch  Ordnungswidrigkeiten verhängt wurden, für einen Bestand, der dann in  Abstimmung mit der Polizei in KW 35 offiziell angeordnet wurde?</li>
</ul>
<p>Die Beschilderung wurde tatsächlich teilweise geändert und &#8220;entwirrt&#8221;, ist aber immer noch nicht StVO-konform (z.B. die beiden Zeichen 254 am rechtsrheinischen Zugang zur Brücke auf der Südseite).</p>
<p><strong>7.9.2009</strong><br />
Ich bekomme vormittags einen Anruf der Polizei. Herr S. begrüßt mich mit den Worten, <strong><em>&#8220;schön, daß ich Sie erreiche&#8221;</em></strong> (ich hatte meine Telefonnummer in meiner e-mail nicht mitgeteilt).</p>
<p>Herr S. erklärt mir, <strong>daß mit der Polizei mitnichten die Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre</strong>, sondern vielmehr besprochen worden wäre, daß während der Sanierungsarbeiten auf jeder Brückenseite ein Weg geöffnet bleibt (gemeint ist jeweils ein Teil des getrennten Fuß- und &#8220;Radweges&#8221;) und somit Radfahrer und Fußgänger auf dem selben Weg die Brücke überqueren. Die Radfahrer müßten somit mehr Rücksicht auf die Fußgänger nehmen, <strong>würden aber nicht in den Gegenverkehr geführt werden</strong>, dafür wäre die Brücke zu eng!</p>
<p>Herr S. erklärt ferner, daß es ja <strong>wohl ein &#8220;Schildbürgerstreich&#8221;</strong> wäre, würden in der einen Woche die Radfahrer von der Polizei als &#8220;Geisterfahrer&#8221; abkassiert, müßten den selben Weg aber in der nächsten Woche in Abstimmung mit der Polizei benutzen.</p>
<p>Herr S. meint, daß <strong>die Verantwortlichen beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik</strong> (die Person, die meine e-mails beantwortet hat) von ihm bereits informiert worden wären und die Situation<strong> noch im Laufe des Tages umgeschildert  werden würde</strong>. Er bat mich ferner, <strong>sich morgen bei ihm zu melden, sollte dies nicht geschehen sein</strong>.</p>
<p>Und das werde ich auch tun.</p>
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		<title>Sanierung rechtfertigt Gefährdung! [Nachtrag]</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 22:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir heute dann noch die Mühe gemacht und einen kleinen Clip gedreht, der die derzeitige Situation an der Mülheimer Brücke in bewegten Bildern schildert: Und auch der im ersten Artikel noch nicht im Bild gezeigte rechtsrheinische Zugang zur Brücke auf der Südseite gehört noch erwähnt. Vermutlich beschildert man hier nach dem Motto &#8220;doppelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir heute dann noch die Mühe gemacht und einen kleinen Clip gedreht, der die derzeitige Situation an der Mülheimer Brücke in bewegten Bildern schildert:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/TjsF31pfzsg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/TjsF31pfzsg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und auch der im ersten Artikel noch nicht im Bild gezeigte rechtsrheinische Zugang zur Brücke auf der Südseite gehört noch erwähnt. Vermutlich beschildert man hier nach dem Motto &#8220;doppelt falsch ist richtig&#8221;, oder? Dem(n) Schild(ern) nach zu urteilen darf man die Brücke nämlich überhaupt nicht mit dem Fahrrad befahren, weder links noch rechtsseitig!</p>
<div id="attachment_501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim06.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-501" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zugang rechtsrheinisch Südseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim06-225x300.jpg" alt="Doppelt falsch = einmal richtig?" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Doppelt falsch = einmal richtig?</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Eine Anfrage beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, sowie beim &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln ist gestellt, ich bin <strong>sehr gespannt</strong> auf die Antwort.</p>
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		<title>Sanierung rechtfertigt Gefährdung?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 11:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
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		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit gestern, Montag, den 24. August 2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 in einer Pressemitteilung mit. Soweit, so gut. Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den Radverkehr in Köln, es kam in der Vergangenheit öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern, die in der falschen Richtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern, Montag, den 24. August 2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 <a title="Pressemitteilung Sanierung Mülheimer Brücke" href="http://www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2009/03623/" target="_blank">in einer Pressemitteilung</a> mit.</p>
<p>Soweit, so gut. Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den Radverkehr in Köln, es kam in der Vergangenheit öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern, die in der falschen Richtung als &#8220;Geisterradler&#8221; unterwegs waren. An der Nord- und Südseite der Mülheimer Brücke sind Rad- und Gehweg jeweils mit Zeichen 241 beschildert. Trotzdem befahren täglich Dutzende, wenn nicht Hunderte Radfahrer den Weg über die Brücke als Geisterfahrer. Neben der offensichtlichen Tatsache, daß sich viele Gelegenheitsradler der Verkehrsregeln nicht bewußt sind oder sie schlicht ignorieren, war die Stadt Köln leider jahrelang nicht fähig, den richtigen Weg von der linksrheinischen Seite aus über die Brücke auszuschildern. Immerhin hingen -welch Ironie- eine zeitlang von &#8220;Velo 2010&#8243; initierte Banner an den Pylonen (diese stellen wegen der Uneinsichtbarkeit des Weges besondere Gefahrenstellen dar), die darauf hinwiesen, daß &#8220;hier <a title="Hier verunglückten ..." href="http://www.velo2010.de/typo3temp/pics/27d596067d.jpg" target="_blank"><strong>bereits Radfahrer verunglückten</strong></a>&#8220;.</p>
<p>Unabhängig davon, beschreiben die <a title="Unfallstatistik" href="http://www.velo2010.de/unfallstatistik/" target="_blank">Unfallberichte mit Radfahrern</a> der Polizei Köln nauf Velo 2010 auch eindrucksvoll, daß &#8220;<strong>Das Befahren von Radwegen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung mit erheblichen Gefahren verbunden</strong>&#8221; ist!</p>
<p>Ich habe in diesem Blog mehrmals über die Situation auf und an der Mülheimer Brücke berichtet, die Einträge finden sich <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_blank">hier</a>. Einen weiteren Beitrag hat <a title="Mülheimer Brücke bei radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de/et-hatt-noch-immer-joot-jejange-70/" target="_blank">Arne von radgefahren.de</a> verfaßt. Der Artikel beinhaltet ein imposantes Video, das allerdings nicht die komplette traurige Wahrheit wiedergibt. Ich befahre die Mülheimer Brücke fast täglich (teilweise mehrmals) und kann attestieren, daß mir derzeit -bei gutem Sommerwetter- bei einer Überquerung von rechts- nach linksrheinisch immer 4-7 Geisterfahrer entgegen kommen!</p>
<p><strong>Die Polizei nimmt aus diesem Grunde auch des öfteren Verkehrskontrollen vor</strong> und bittet Geisterfahrer zur Kasse, <strong>was ich ausdrücklich befürworte</strong>. So geschah dies <strong>auf jeden Fall zweimal in jüngster Vergangenheit</strong>, letzte und vorletzte Woche.</p>
<p><strong>Letzte Woche hat es also noch 15.- Euro gekostet</strong>, die Mülheimer Brücke als Geisterfahrer zu befahren, <strong>diese Woche wird der potentielle Genickbruch von der Stadt Köln angeordnet</strong>, denn (Zitat aus der oben erwähnten Pressemitteilung): &#8220;<strong>Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, während der Arbeiten auf den jeweils offenen Geh- und Radweg auszuweichen.</strong>&#8220;! Und: &#8220;<strong>Fahrspuren für den Autoverkehr müssen nicht gesperrt werden</strong> und auch die vorhandenen Tempobeschränkungen bleiben bestehen.&#8221;. Na bestens! Die Sanierung dauert bis (voraussichtlich) Oktober, d.h. der Radverkehr ist hier <strong>ca. 2 Monate lang bewußt erheblichen Gefahren</strong> ausgesetzt! Aber -und das ist anscheinend das Wichtigste- der Autoverkehr kann ungehindert rollen.</p>
<p>Ungeachtet dessen ist die <strong>Beschilderung völlig verwirrend</strong> und gleicht einem Schildbürgerstreich sondergleichen:</p>
<div id="attachment_470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-470" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt rechtsrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt rechtsrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Befährt man die Mülheimer Brücke derzeit rechtsrheinisch auf der Nordseite, stellt sich als erstes die Frage (wenn ich das Umleitungsschild mal nicht beachte, <strong>da es einfach überhaupt keinen Sinn macht</strong>), welches nun der &#8220;Radweg&#8221; ist, der linke (der es normalerweise ist) oder der rechte, wie es das zusätzlich aufgestellte Zeichen 241 anzeigt. Dieser Umstand ist <strong>ein paar Meter weiter immens wichtig</strong>, da ja <strong>Gegenverkehr</strong> angeordnet wird. Die meisten Radfahrer (so tat es auch ich) werden -wie sie es gewohnt sind- den linken Weg wählen, dieser Weg ist aber -und das wird auf der anderen Seite angeordnet- der Gehweg!</p>
<div id="attachment_473" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-473" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim02-300x202.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" width="300" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Linksrheinisch geht der Wahnsinn weiter: insgesamt vier Verkehrsschilder und <strong>keines davon steht richtig</strong>! Der junge Mann im Bild belegt eindrucksvoll, wie die Beschilderung verstanden wird: gar nicht! Er spaziert auf dem &#8220;Radweg&#8221;, der aus entgegenkommender Richtung an dieser Stelle abschüssig ist und selbst nichtsportive Fahrer kommen hier problemlos auf höhere Geschwindigkeiten.</p>
<div id="attachment_485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-485" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim03-300x225.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Südseite</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Die Beschilderung am Treppenaufgang linksrheinisch auf der Südseite der Mülheimer Brücke ist tatsächlich zu verstehen, <strong>allerdings disqualifiziert man sich auch hier selbst</strong>, denn laut Schild ist der &#8220;Radweg nach Riehl&#8221; gesperrt, in Wirklichkeit ist es in diesem Falle der &#8220;Radweg&#8221; nach Mülheim.</p>
<div id="attachment_487" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim04.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-487" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim04-225x300.jpg" alt="Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Treppenaufgang Nordseite</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Und selbst den Treppenaufgang an der Nordseite (die Treppenaufgänge werden von einigen Radfahrern ihr Rad tragend genutzt und sind tatsächlich auch als Wege des NRW-Radverkehrsnetzes gekennzeichnet) auf den man soeben noch von der Südseite aus verwiesen wurde, sieht man nur absolut sinnfrei beschildert. <a title="www.radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de" target="_blank">Arne von radgefahren.de</a> nennt solche Beschilderungen Verkehrsanalphabetismus. Das trifft es eigentlich nicht ganz, denn ein Analphabet ist streng genommen nicht dumm!</p>
<div id="attachment_488" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim05.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-488" title="Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/08/sanierung-muelheim05-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Sanierung Mülheimer Brücke - Zufahrt linksrheinisch</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Schilderwald auf der linksrheinischen Zufahrt dürfte zum guten Schluß wohl nicht mehr verwundern.</p>
<p>Ich habe die Brücke gestern befahren und auch die Fotos gemacht und es war der blanke Horror. Die Wege sind selbst in Schrittgeschwindigkeit nicht gefahrlos passierbar. Wink des Schicksals, <strong>daß ich beim Fotografieren der Beschilderungen einen Mann traf, der vor ein paar Jahren einen Unfall mit einem Geisterfahrer hatte und seitdem arbeitsunfähig ist</strong>!</p>
<p>Anstatt den Radverkehr in Unfälle zu zwingen, muß er sinnvoll und sicher umgeleitet werden. <strong>Dies kann an der Mülheimer Brücke NUR durch die Umleitung auf die Fahrbahn geschehen!</strong></p>
<p>Der AGFS hat übrigens mit Unterstützung des Ministeriums für Bauen und Verkehr in NRW <a title="AGFS Broschüre Baustellen" href="http://www.fahrradfreundlich.nrw.de/visit/baustellen" target="_blank">eine Broschüre herausgegeben</a>, die zusammenfaßt, wie Baustellenabsicherung im Bereich von Geh- und Radwegen funktioniert.</p>
<p>Die Forderung an die Stadt Köln, muß die <strong>sofortige Entschärfung</strong> der lebensgefährlichen Radverkehrssituation an der Mülheimer Brücke sein. <strong>Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis durch die angeordnete Geisterfahrerei schwere Unfälle geschehen</strong>!</p>
<p>Und nochmals erwähnt: in der einen Woche Radfahrer <strong>zu kontrollieren (und abzukassieren!)</strong>, die einen Weg benutzen, den sie die nächste Woche <strong>benutzen MÜSSEN</strong>, das nenne ich nicht mehr Abzocke, <strong>das ist allerdreisteste Abzocke</strong>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sternfahrerei</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/06/22/370/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 01:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Sternfahrt]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen 12:00 Uhr hatte ich mir selbst für die 2. Kölner Fahrrad-Sternfahrt eigentlich schon abgesagt, da es aus Eimern regnete und ich heute ganz sicher keine Lust auf Radfahren im Regen hatte. Gegen 13:00 Uhr habe ich überlegt, wenigstens mit der Bahn zum Roncalli-Platz zur Kundgebung zu fahren. Gegen 14:00 Uhr stand ich samt Fahrrad [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Gegen 12:00 Uhr hatte ich mir selbst für die <a title="http://www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de/" href="http://www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de" target="_blank">2. Kölner Fahrrad-Sternfahrt</a> eigentlich schon abgesagt, da es aus Eimern regnete und ich heute ganz sicher keine Lust auf Radfahren im Regen hatte. Gegen 13:00 Uhr habe ich überlegt, wenigstens mit der Bahn zum Roncalli-Platz zur Kundgebung zu fahren. Gegen 14:00 Uhr stand ich samt Fahrrad am Treffpunkt Keupstr./B8, denn das Wetter meinte es doch noch gut mit uns und wartete mit einigen anderen auf die Sternfahrer aus Düsseldorf und Leverkusen, die uns dann auch gegen 14:30 Uhr passierten. Wir schlossen uns an und fuhren auf &#8220;heiligem Territorium&#8221;, nämlich der Fahrbahn (statt &#8220;Radweg!&#8221;) der B8, eskortiert von einem Polizei-Motorrad bis nach Deutz und dann über Deutzer Brücke und Heumarkt/Altstadt zum Roncalli-Platz. Übrigens toll, wie freundlich und gemäßigt Kraftfahrer ein Rudel Radfahrer überholen können, wenn diese von einem Motorradpolizisten begleitet werden <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="text-align: justify;">Die Forderungen der Organisatoren (<a title="Themen 2. Fahrrad Sternfahrt" href="http://www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de/themen.html" target="_blank">hier einzusehen</a>) kann ich nur eingeschränkt teilen. Insbesondere <strong><em>&#8220;Radwege: Zustand verbessern, Sicherheit steigern (auch für AlltagsradlerInnen), von parkenden Autos freihalten&#8221;</em></strong> und <strong><em>&#8220;Fahrrad-Schutzstreifen vermehrt einrichten&#8221;</em></strong> lehne ich gar strikt ab. Natürlich nicht per se<em> &#8220;Sicherheit steigern&#8221;</em>, sondern dies im Zusammenhang mit <em>&#8220;Radwegen&#8221;</em>. Denn es muß deutlich werden, daß &#8220;Radwege&#8221; mitnichten mehr Sicherheit für Radfahrer bedeuten, ebensowenig wie Schutzstreifen, die letztlich nur Spurdenken und somit zu enges Überholen mit unangepaßter Geschwindigkeit durch Kraftfahrzeuge fördern.</p>
<p style="text-align: justify;">Anyway. Laut Polizei versammelten sich ca. 280 Fahrradfahrer auf dem Roncalliplatz, somit also wohl weniger als letztes Jahr, was vermutlich der Tatsache geschuldet war, daß das Wetter bis kurz vor Tourstart sehr bescheiden war &#8211; immerhin hatte auch ich im Geiste schon abgesagt. Es gab ein Rahmenprogramm in Form eines Chores der kath. Hochschulgemeinde und einer Sambagruppe, die aufspielten &#8211; sowie Stände der beteiligten Organisationen von Polizei bis hin zu Klimaverbänden. Der Fahrradbeauftragte der Stadt Köln, mit dem ich mich sehr gerne mal unterhalten hätte, war -wenn ich das richtig verstanden habe- wohl leider nicht anwesend.</p>
<p style="text-align: justify;">Leider war recht nah vor der Bühne ein Sprinter aufgebaut, in dem die Technik (Mischpult, etc.) verbaut war und der somit den Blick (und auch die Akkustik!) auf die Bühne versperrte. Dies war wahrlich eine Barriere, die &#8220;unbeteiligte&#8221; hinderte, die Reden auf der Bühne zu verfolgen. Und Öffentlichkeit sollte für &#8220;unsere&#8221; Sache ja eigentlich ein Anliegen sein, es kann doch nicht verkehrt sein, möglichst viele Passanten vor dem Kölner Dom zu erreichen!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe eine Videokamera dabei gehabt und zur Abwechslung mal einen kleinen, selbstverständlich subjektiven Film gemacht:</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://youtube.com/v/CWFhWK5Ci7g" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://youtube.com/v/CWFhWK5Ci7g"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Fazit: ganz klar prinzipiell eine lobenswerte Veranstaltung, jedoch bin ich der Meinung, daß man <strong>ganz klare Ziele</strong> formulieren sollte, anstatt zaghaft runterzurattern, was im letzten Jahr für den Radverkehr (nicht) getan wurde. Auch müßte <strong>wesentlich mehr Öffentlichkeitsarbeit</strong> geleistet werden, die Presse breiter involviert werden, Prominente Mitstreiter gesucht werden und ich würde mir auch jemanden wünschen, der die Radfahrer eloquent und gerne <strong>auch ein bischen energischer</strong> auf der Bühne und in der Öffentlichkeit vertritt! In persönlichen Gesprächen habe ich die Kritik vernommen -und damit war auch ich gemeint-, daß in Köln ein jeder sein eigenes kleines Süppchen kocht: wir sollten schauen, daß daraus ein großer, schmackhafter Eintopf wird! In jedem Falle bleibt mir die Hoffnung, daß im nächsten Jahr aus einer feinen Veranstaltung <strong>eine großartige</strong> wird, denn die 3. Kölner Fahrrad-Sternfahrt wurde bereits angekündigt!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein persönliches Highlight waren eigentlich die <strong>Gespräche mit Kölner Fahrrad-Aktivisten</strong> und Netzbürgern, insbesondere meinem Blog-Nachbarn <a title="www.radgefahren.de" href="http://www.radgefahren.de" target="_blank">Arne von radgefahren.de</a>, mit dem mich nicht nur eine ähnliche Frisur, sondern auch grundsätzlich ähnliche Einstellungen und auch Wellenlänge verbinden &#8211; auf eine gute Zusammenarbeit!</p>
<p style="text-align: justify;">Zu Dritt -<a title="Simon Kühn" href="http://blog.simon-kuehn.de/" target="_blank">mit Simon</a>- machten wir uns schließlich auf den Weg ins rechtsrheinische Köln, den wir noch eine Zeit lang gemeinsam absolvierten. Die Realität hatte die Idylle vom Anfang der Sternfahrt mittlerweile wieder eingeholt, als wir -in gewohnter Weise- von einem &#8220;freundlichen&#8221; Zeitgenossen im PKW angehupt wurden, weil wir den durch eine Baustelle verbauten &#8220;Radweg&#8221; als unzumutbar interpretierten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verkehrskontrolle, die dritte!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/10/06/verkehrskontrolle-die-dritte/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 09:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, keine neuerliche Kontrolle auf der Mülheimer Brücke, sondern Antwort der Kölner (Verkehrs)Polizei auf meine Anfrage vom 12. August 2008. Keine zwei Monate her, immerhin! Ein anderer Herr M. meldete sich telefonisch, er war wirklich sehr nett und wir führten eine knappe halbe Stunde ein sehr freundliches Gespräch. Neben diversen Plänkeleien waren Grundsätze des Verkehrsverhaltens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nein, keine neuerliche Kontrolle auf der Mülheimer Brücke, sondern Antwort der Kölner (Verkehrs)Polizei auf meine Anfrage vom <a title="Verkehrskontrolle" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/12/verkehrskontrolle/" target="_self">12. August 2008</a>. Keine zwei Monate her, immerhin!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein anderer Herr M. meldete sich telefonisch, er war wirklich sehr nett und wir führten eine knappe halbe Stunde ein sehr freundliches Gespräch. Neben diversen Plänkeleien waren Grundsätze des Verkehrsverhaltens in Köln sowie die Unfallzahlen und Gefahrenstellen ein Thema und natürlich auch die erlebte Situation auf der Mülheimer Brücke. Herr M. hatte mit dem Polizisten (der andere Herr M.), der mir gegenüber damals meinte, daß die weiße Linie zwischen Rad- und Gehweg nur zur Orientierung da wäre und ich die natürlich überfahren dürfe (was gelinde gesagt Quatsch ist), gesprochen und dieser meinte, diese Aussage -natürlich- <strong>nur im Scherz</strong> gemacht ztu haben. Nun ja, solch eine Antwort habe ich irgendwie erwartet, ist aber ok, denn ein Polizist ist auch nur ein Mensch und wenn ich <em>&#8220;war ein Scherz&#8221;</em> mit <em>&#8220;sorry, hab ich mich vertan&#8221;</em> übersetze, dann ist das für mich persönlich letzlich ok.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Fazit, was zukünftige Kontrollen auf der Mülheimer Brücke angeht, versprach Herr M. (der mich anrief) , daß er vorschlagen werde, den Radweg mit rot-weißen Pylonen abzusichern und Radfahrer somit  vor der Gefahrenstelle zu warnen. Vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluß, aber immerhin ein kleines Zeichen, daß man versucht, mich halbwegs ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">In jedem Fall sehe ich meine Anfrage an die Polizei und deren Antwort als Erfolg in dem Sinne, daß man sich dort zumindest ein paar Gedanken machen mußte.</p>
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