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	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Zollstock</title>
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	<description>Ein Versuch!</description>
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		<title>Sprachlos!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstock]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich! Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich!</p>
<p>Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, die ich &#8220;im Vorbeifahren&#8221; gesehen habe, möchte ich hier erwähnen. Ich hatte es übrigens so verstanden, daß das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik Baustellen durchaus abnimmt und oftmals sogar mit den ausführenden Firmen &#8220;in Kontakt&#8221; steht. Hier wohl nicht:</p>
<p><strong>Butzweiler Straße in Köln-Longerich (Richtung MMC/IKEA)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><strong><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-672  " title="Butzweiler Strasse2" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Jungs von der Butzweiler Straße</p></div>
<p><strong> </strong><strong> </strong><br />
Diese Männer haben in der letzten Woche an mehreren Tagen Bohrungen oder ähnliches vorgenommen. Selbstverständlich haben sie ihre Fahrzeuge dort abgestellt, wo es den &#8220;Verkehr&#8221; am wenigsten stört: auf dem (benutzungspflichtigen) &#8220;Radweg&#8221;. Und selbstverständlich haben sie es nicht für nötig gehalten, den versperrten Weg ordnungsgemäß zu sichern und zu beschildern oder den Radverkehr gar umzuleiten. Nicht falsch verstehen, ich freue mich über jede Gelegenheit, einen &#8220;Radweg&#8221; nicht benutzen zu müssen, leider ist der Bordstein mir da zu hoch, um einfach auf die Fahrbahn zu wechseln. Nur eines von vielen Beispielen, das aufzeigt, welche Bedeutung Radverkehr in Köln üblicherweise hat.</p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-671 " title="Butzweiler Strasse" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Baustellenfahrzeuge Butzweiler Strasse</p></div>
<p><strong><br />
Siegburger Straße in Köln-Deutz aus Poll in Richtung Deutzer Bahnhof</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 213px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-676 " title="siegburger01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Siegburger Strasse</p></div>
<p>Das ist eine typische Kölner &#8220;Radweg&#8221;-Baustelle ohne Schild, Umleitung oder ähnliches. Darüber würde ich sonst eigentlich kaum noch ein Wort verlieren. Der eigentliche Horror kommt erst hinter der Baustelle, denn aus der Gegenrichtung (die nicht für den Radverkehr freigegeben ist) sieht man folgende Verkehrslegasthenie:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-677 " title="siegburger02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle in Gegenrichtung</p></div>
<p><strong><br />
Zollstockgürtel aus Klettenberg kommend in Richtung Raderthal</strong><br />
Diese Baustelle und ihre Beschilderung ist das wahnwitzigste, das ich seit langem gesehen habe. Der &#8220;Radweg&#8221; ist in Fahrtrichtung benutzungspflichtig (nicht linksseitig freigegeben) und damit das niemand vergisst, haben die <span style="text-decoration: line-through;">Verkehrsplaner</span> Bauarbeiter das nochmal ausgeschildert:</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-686 " title="zollstock01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Beschilderung Zollstockgürtel</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Nun weiß ich also, daß ich den &#8220;Radweg&#8221; weiter benutzen muß, was allerdings wohl in einen Slalom um Baugruben, Bauarbeiter und diverse Fahrzeuge und Gerätschaften ausarten wird:</p>
<div id="attachment_687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-687 " title="zollstock02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Zollstockgürtel</p></div>
<p>Der Wahnsinn endet dann so, wie er angefangen hat, denn die Bauarbeiter haben mal eben den &#8220;Radweg&#8221; mit ihrer abstrusen Schilderkombination in Gegenrichtung freigegeben:</p>
<div id="attachment_689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-689 " title="zollstock03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Desaströse Beschilderung in Gegenrichtung</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Ich war tatsächlich mal so frei, die Bauarbeiter nach ihrem Vorarbeiter zu fragen. Nach einigen verwirrten Blicken deutete man mit den Worten &#8220;Cheffe da!&#8221; auf einen Herren in einem PKW. Freundlich fragte ich ihn, ob er, bzw. wer denn für den Schilderwald verantwortlich wäre. Irgendwie war derjenige &#8220;gerade nicht da&#8221; und der Herr wußte -gelinde gesagt- überhaupt nicht, wovon ich sprach und schaute mich fast bemitleidenswert verwirrt an, als ich versuchte, ihm die Groteske der Beschilderung zu erläutern. Mein konstruktiver Vorschlag: demnächst die Verkehrsschilder einfach von den Kids des Kindergartens in der Nähe aufstellen lassen &#8211; die haben wenigstens (hoffentlich) mehr Phantasie!</p>
<p>Ich habe Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; über die beiden sinnlos beschilderten Baustellen informiert, mit der Bitte um umgehende Klärung. Ich bin gespannt auf Antworten und werde berichten. Sollte einer meiner Leser die erwähnten Stellen passieren, bin ich um kurze Mitteilung dankbar, ich werde die Strecken in den nächsten Tagen vermutlich nicht befahren.</p>
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		<title>Verkehrsrüpelerziehung (1)</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/04/13/verkehrsrupelerziehung-1/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 11:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkehrsrüpel]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstock]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frühling naht. Meteorologisch und kalendarisch ist er bereits da &#8211; ein paar schöne Tage gab es schon und sicherlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die Temperaturen dauerhaft angenehmer werden. Für den Alltags- und Allwetterradfahrer heißt das, daß die wasserdichte Winterkleidung samt dicken Handschuhen langsam eingemottet werden kann. Die Rennradler putzen an ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Frühling naht. Meteorologisch und kalendarisch ist er bereits da &#8211; ein paar schöne Tage gab es schon und sicherlich wird es nicht mehr lange dauern, bis die Temperaturen dauerhaft angenehmer werden. Für den Alltags- und Allwetterradfahrer heißt das, daß die wasserdichte Winterkleidung samt dicken Handschuhen langsam eingemottet werden kann. Die Rennradler putzen an ihren Boliden und drehen die ersten schnellen Runden des Jahres und die <span style="text-decoration: line-through;">Torkel</span>Gelegenheitsradler bevölkern bereits die &#8220;Radwege&#8221;, die Gehwege, die Promenaden und die Parkplätze &#8211; und das mit Sicherheit in allen Richtungen, ob erlaubt oder nicht &#8211; wahrscheinlich jedoch immer mit Helm, wegen der Sicherheit! Was sarkastisch klingen mag, erfreut mich eigentlich generell: wenn Menschen das Fahrrad als Fortbewegungsmittel nutzen, sei es auch nur für wenige Kilometer und auch nur bei Sonnenschein. Weniger schön ist es allerdings, wenn dies dann wider jeglichen Verstand und alle Verkehrsregeln passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Frühling heißt auch, daß die Presse -für uns Kölner sind das z.B. &#8220;Express&#8221;, Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, &#8220;Bild&#8221;, etc. aber natürlich auch die &#8220;ADAC Motorwelt&#8221;- das Fahrradfahren für ihre Schlagzeilen entdeckt. Und neben Ratgebern, wie man das Fahrrad &#8220;frühjahrsfit&#8221; macht, wird es schon bald die unvermeidlichen <strong>&#8220;Rad-Rambo&#8221; Berichte</strong> geben, in denen man reißerisch moniert, daß die bösen Radfahrer alle ohne Licht fahren, bei Rot über die Ampel fahren, nicht auf Radwegen fahren und sich generell an keine Verkehrsregeln halten. Und selbstverständlich werden natürlich  bestimmt auch <a title="Sommerloch" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2008/08/11/sommerloch/" target="_blank">Kennzeichen für Radfahrer</a> gefordert!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sag es ganz klar: ich bin strikt für die Einhaltung elementarer Verkehrsregeln und somit ganz sicher gegen Rotlichtverstöße, Mißachtung der Vorfahrt und besonders das Fahren gegen die Fahrtrichtung. Vor kurzem gab es z.B. in der Nähe der Uni Köln eine Verkehrskontrolle, in der Fahrradfahrer, die gegen die Fahrtrichtung fuhren, angehalten und mit einem Bußgeld belegt wurden. Man konnte durchaus den Aufschrei &#8220;Abzocke&#8221; vernehmen. Meine Aussage dazu lautet ganz klar: <strong>&#8220;noch mehr Kontrollen!&#8221;</strong>, denn eklatantes Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer, egal auf wieviel Rädern, ist die größte Gefahr für jeden Radfahrer.</p>
<p style="text-align: justify;">ABER -und das ist der Punkt, der in der Sensationspresse niemals behandelt wird- es gibt unzählige Situationen, in denen <strong>Verkehrsrüpeltum von Seiten der Verkehrsplaner quasi anerzogen</strong> wird. Linksseitige benutzungspflichtige Radwege, die im Nichts enden &#8211; viele Radler fahren oftmals, ohne sich Gedanken zu machen, einfach geradeaus auf dem Gehweg weiter. Und überhaupt: den einen Weg muß man links benutzen, beim nächsten Weg zahlt man links ein Bußgeld &#8211; das ist durchaus nicht für jeden Gelegenheitsradler so einfach zu verstehen. Ampelschaltungen, die -oftmals komplett unsinnig- einzig zum Vorrang des KFZ-Verkehrs geschaltet sind (ich kenne in Köln eine Kreuzung, an der ich  als Radfahrer 7 (!) Ampeln queren muß, obwohl ich geradeaus fahren möchte!) oder an denen man per Bedarfsampel um &#8220;Grün&#8221; betteln muß, obwohl weit und breit kein Fahrzeug in der Nähe ist. Da verleitet es natürlich, einfach bei &#8220;Rot&#8221; zu fahren. Ebenso, wenn der Parallelverkehr auf der Fahrbahn &#8220;Grün&#8221; bekommt, der Radfahrer aber nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Touren in Köln fallen mir öfters Radverkehrssituationen auf, in denen man quasi gezwungen wird, gegen Verkehrsregeln zu verstoßen. Einige davon möchte ich in lockerer Folge aufzeigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Folgende Situation besteht am Militärring in Höhe des Höninger Wegs, also zwischen Klettenberg, bzw. Zollstock und dem Grüngürtel, genau <a title="Höninger Weg/Militärringstr." href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=50.899603,6.921007&amp;sll=50.899612,6.921198&amp;sspn=0.000594,0.001186&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;ll=50.899603,6.921007&amp;spn=0.000594,0.001186&amp;z=20&amp;iwloc=addr" target="_blank">hier</a>. Der Höninger Weg führt vom Tierheim, bzw. Sportzplatz aus kommend an die Militärringstr., dort befindet sich eine Ampel. So sieht die Kreuzung aus:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_313" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-313" title="Höninger Weg/Militärring" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Höninger Weg Ecke Militärringstraße</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ich fahre diesen Weg oftmals zweimal die Woche, ausschließlich abends nach 19:30 Uhr und zu allen Jahreszeiten und möchte geradeaus die Militärringstr. in den Unteren Komarweg queren. Mit allen benutzten Rädern (zwei Trekkingräder, ein Rennrad mit Alurahmen, ein Rennrad mit Stahlrahmen) reagiert die Induktionsschleife offenbar nicht, man wartet und wartet und wartet &#8230; und die Ampel wird einfach nicht &#8220;Grün&#8221;! Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, um den Weg fortzusetzen:</p>
<p style="text-align: justify;">- bei &#8220;Rot&#8221; über die Ampel fahren<br />
- Absteigen, bzw. rechts auf den Gehweg fahren und den Druckknopf für die Fußgängerampel benutzen<br />
- Warten bis ein KFZ kommt und die Induktionsschleife auslöst (da kommen allerdings kaum KFZ vorbei)</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wohl fast unnötig zu erwähnen, daß ich mich tatsächlich regelmäßig für die erste Variante entscheide. Obwohl ich entschiedener Gegner von Verkehrsrowdytum jeglicher Art bin, oute ich mich hiermit also als Rotlichtsünder und sogar als mehrfacher Wiederholungstäter! Und ja, ich habe die Ampelschaltung gestestet und einmal tatsächlich knapp 11 Minuten gewartet, bis es mir dann doch zu bunt wurde &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein nicht zu unterschätzender pädagogischer Aspekt ist die Tatsache, daß der Höninger Weg direkt vom anliegenden Sportplatz wegführt, wo viele Jugend-Fußballmannschaften trainieren. Ich konnte sehr oft beobachten, daß Kinder und Jugendliche -vom Training kommend- auf ihren Fahrrädern die Ampel bei &#8220;Rot&#8221; querten (die Militärringstraße ist übrigens durchaus viel befahren) &#8211; was sollen sie auch machen, wenn es nicht &#8220;Grün&#8221; wird? Warum sollen sie denn nun an anderen Ampeln bei &#8220;Rot&#8221; warten, wenn sie  hier aus eigener Erfahrung gelernt haben, daß das sinnlos ist? Richtig ironisch wird es, wenn man sich einmal genauer anschaut, wie es geradeaus weitergeht:</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-314" title="Militärringstraße Ecke Unterer Komarweg" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/04/hoeninger-weg02-300x223.jpg" alt="" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Militärringstraße Ecke Unterer Komarweg</p></div>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der &#8220;Untere Komarweg&#8221; ist also sogar eine Fahrradstraße! Na dann!</p>
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