<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mit dem Fahrrad in und um Köln &#187; Kölner Stadtteile</title>
	<atom:link href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/kolner-stadtteile/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.radfahren-in-koeln.de</link>
	<description>Ein Versuch!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Jul 2010 09:17:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Critical Mass in Köln am 30.7.2010</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/14/critical-mass-in-koln-am-30-7-2010/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/14/critical-mass-in-koln-am-30-7-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=742</guid>
		<description><![CDATA[Nach der schönen Tour Ende Juni wird es am letzten Freitag im Juli auch wieder eine Critical Mass geben. Merkt Euch also bitte den 30. Juli 2010 und erscheint zahlreich! Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Aachener Weiher, auf dem Hügel am bunten Fahrradreifen &#8211; wird (hoffentlich) nicht zu übersehen sein. Generelle Infos darüber, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a title="CM Juni 2010" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/06/26/critical-mass-in-koln/" target="_self">schönen Tour Ende Juni</a> wird es am letzten Freitag im Juli auch wieder eine Critical Mass geben. <strong>Merkt Euch also bitte den 30. Juli 2010</strong> und erscheint zahlreich! <strong>Treffpunkt ist um 17:30 Uhr am Aachener Weiher</strong>, auf dem Hügel am bunten Fahrradreifen &#8211; wird (hoffentlich) nicht zu übersehen sein.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_743" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/07/flyer-critical-mass.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-743 " title="Flyer Critical Mass Köln" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/07/flyer-critical-mass-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer Critical Mass Köln</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Generelle Infos darüber, was eine Critical Mass eigentlich ist, gibt der <a title="Critical Mass bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29" target="_blank">Wikipedia-Artikel</a>. Folgende Punkte sollten aber noch einmal gesondert hervorgehoben werden:</p>
<p style="text-align: left;">
<ul>
<li>Die Gruppe fährt <strong>auf der Fahrbahn</strong> auf einer Spur und hält sich an die  Verkehrsregeln, besondere <strong>Berücksichtigung des §27 StVO</strong> (geschlossener  Verband), auch in Bezug auf Lichtzeichenanlagen und Einmündungen (Wenn  die ersten Fahrzeuge eines Verbandes in eine Kreuzung eingefahren sind,  müssen die restlichen Fahrzeuge folgen, auch wenn die Ampel  zwischendurch auf &#8220;Rot&#8221; umspringt)</li>
<li>Die Gruppe bleibt kompakt und beisammen um durch den motorisierten  Verkehr nicht zerrissen zu werden.</li>
<li><strong>Alles bleibt friedlich</strong> und lässt sich durch aggressive Autofahrer  nicht provozieren. Der <strong>Verkehr wird nicht absichtlich gestört</strong>, es geht  nicht um Verkehrsbehinderung anderer, sondern darum, sich als  unmotorisierter Verkehrsteilnehmer ein Stück öffentlichen Lebensraumes,  die Straße, zumindest zeitweilig zurückzuerobern.</li>
<li>Das Motto lautet: <strong>Wir behindern nicht den Verkehr, sondern sind Verkehr</strong>!</li>
<li>In diesem Sinne auch: <strong>keine Angst vor der Polizei</strong>! Unsere Freunde und Helfer kennen -wie wir- die Verkehrsregeln und Gesetze genau <strong>und werden sich entsprechend kooperativ verhalten</strong>!</li>
<li>Es gibt keinen Organisator oder Anführer.</li>
<li>Die Geschwindigkeit bleibt moderat (ca.15 km/h).</li>
<li>Jeder der mitfährt ist natürlich für sich selbst verantwortlich.</li>
<li>Jeder Mitfahrer sollte insbesondere <strong>ein verkehrssicheres Fahrzeug  führen</strong> (intakte Beleuchtungsanlage, Bremsen, etc.</li>
</ul>
<p>Also: <strong>möglichst bunt, zahlreich, laut und gut gelaunt mitradeln</strong>!</p>
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/07/14/critical-mass-in-koln-am-30-7-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Critical Mass in Köln</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/06/26/critical-mass-in-koln/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/06/26/critical-mass-in-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Critical Mass]]></category>
		<category><![CDATA[Innenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=722</guid>
		<description><![CDATA[Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine Critical Mass in Köln stattfinden solle. Treffpunkt war die Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse und ein Aufruf fand sich im Weblog der Fahrrad-Guerilla. Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzfristig, nämlich 2 Tage vorher, erreichte mich über ein paar Ecken die Information, daß am Freitag den 25.6.2010 eine <strong>Critical Mass in Köln</strong> stattfinden solle. Treffpunkt war die <strong>Wiese hinter Jacques Weindepot an der Aachener Strasse</strong> und ein Aufruf fand sich im <a title="Cycle or die!" href="http://cycle-ordie.blog.de/2010/06/11/naechster-termin-8784884/" target="_blank">Weblog der Fahrrad-Guerilla</a>.</p>
<p>Das Prinzip der Critical Mass möchte ich hier nicht detailliert erläutern, es gibt im Netz genügend Erklärungen, beispielhaft verweise ich auf den <a title="Critical Mass (Wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29" target="_blank">Wikipedia -Artikel</a>. Ich hatte die Idee für eine Critical Mass in Köln schon länger im Kopf (habe beispielsweise die Domains www.critical-mass-koeln.de und www.critical-mass-cologne.de registriert) und war in diesem Sinne sehr erfreut, daß es Gleichgesinnte gibt, die mir nun zuvor gekommen waren!</p>
<p>Ein Grüppchen am Treffpunkt war (ob einiger eindeutiger Plakate) schnell ausgemacht und nach einer kleinen Vorstellung ging es dann <strong>mit ca. 20 Radlern</strong> los. Viel Wohlwollen und Gejohle lösten wir bei unser kleinen Runde über die Wiese am Aachener Weiher bei Grillern und Fußballfans aus und letztlich schlossen sich noch ein paar Leute der Aufforderung &#8220;fahrt mit&#8221; an. <strong></strong></p>
<p><strong>Etwas über 30 Fahrräder rollten somit straßenverkehrsordnungskonform</strong> Richtung Kölner Ringe. Eine Route war nicht festgelegt worden, schließlich handelte es sich ja um eine Fahrradtour und nicht etwa um eine organisierte Demonstration, somit ergab sich der Fahrtweg von selbst. Wir hatten lediglich vereinbart, <strong>uns selbstverständlich an die Straßenverkehrsordnung zu halten</strong>, insbesondere in Bezug auf <a title="§27 StVO" href="http://bundesrecht.juris.de/stvo/__27.html" target="_blank">§27 StVO</a>. Dies gelang auch -bis auf ein unumsichtiges Wendemanöver- mit Bravour.</p>
<p>Einige Teilnehmer der Critical Mass machten mit Sprechchören durchaus auf ihre Gesinnung (&#8220;<strong>ob mit oder ohne Hut, Fahrrad fahren ist gut!</strong>&#8220;) aufmerksam. Auch dies darf man keinesfalls als etwa organisierte Demonstration werten. Ich hab übrigens auch -in Honoration der uns zujohlenden Fußballfans und Nachtschwärmer- &#8220;Go Spanien, go!&#8221; und &#8220;England verrecke&#8221;, sowie &#8220;<strong>Jogi Löw ins Amt für Straßen- und Verkehrstechnik!</strong>&#8221; gerufen! &#8220;Mann, was für tolles Wetter!&#8221; habe ich von Mitfahrern ebenso vernommen.</p>
<p>Die Critical Mass dauerte ca. eine Stunde und relativ <strong>schnell eskortierte uns ein Motorrad der Kölner Polizei</strong>, indem es uns brav (übrigens mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8 km/h) überall hin folgte.</p>
<p>Tatsächlich 100 Meter vor Ende unserer Tour wurden wir auf der Aachener Straße dann doch noch <strong>von einem Einsatzwagen der Polizei auf der Fahrbahn gestoppt</strong>. Zwei sehr <strong>freundliche Polizisten</strong> (der &#8220;Chef&#8221; hatte 4 Sterne) mutmaßten, daß wir ja sicherlich nur eine &#8220;unorganisierte Fahrradtour&#8221; unternommen hätten und wiesen uns -mit absoluter Berechtigung- darauf hin, <strong>daß bei einigen Teilnehmern der Tour die Beleuchtungsanlagen nicht in Ordnung wären</strong> und das das nächste mal 15.- Euro kosten würde. <strong>Dann wünschten sie uns eine gute Fahrt</strong> und wir ihnen einen schönen und ruhigen Abend, nicht ohne <strong>ausdrücklichen Gruß an den freundlichen Motorradpolizisten</strong> für die nette Begleitung.</p>
<p>Fazit: ein netter Abend und eine schöne Aktion mit freundlichen Menschen. Die anderen Verkehrsteilnehmer haben sich fast ausschließlich kooperativ verhalten, die meisten hupten, johlten und winkten uns freundlich zu, nur ein paar Taxen mußten Hektik verbreiten und die freitagabendlichen Vollgasproleten, die ihr Urlaubsgeld in Super bleifrei investieren, konnten wir wahrscheinlich zum Nutzen für die Allgemeinheit mal für ne Stunde vom Rasen über die Kölner Ringe abhalten <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Die <strong>Critical Mass soll in Köln zukünftig jeden letzten Freitag im Monat stattfinden</strong>. Bleibt zu hoffen, daß das wächst und gut funktioniert &#8211; auch wenn es regnet und wieder Winter wird. Vielen Dank also an die Iniatoren und <strong>einen besonderen Dank an die Kölner Polizei für das besonnene Verhalten</strong>. Und übrigens: genügend Critical Masses haben mit weitaus weniger als 30 Teilnehmern begonnen &#8211; insofern <strong>war der gestrige Abend ein voller Erfolg</strong>!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/06/26/critical-mass-in-koln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bitte melde Dich!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/24/bitte-melde-dich/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/24/bitte-melde-dich/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 10:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrradbeauftragter]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=699</guid>
		<description><![CDATA[Liebes Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, lieber &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;, liebe Kölner Straßenverkehrsbehörde: Am 9. März schrieb ich Dir einen Brief per elektronischer Post, darin wies ich Dich auf die Mißstände auf einigen Baustellen auf Kölner &#8220;Radwegen&#8221; hin. So lieb, wie Du uns Radfahrer hast, antwortetest Du -für Deine Verhältnisse gar zügig- mit freundlichen Worten. Du danktest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Amt für Straßen- und Verkehrstechnik, lieber &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;, liebe Kölner Straßenverkehrsbehörde:</p>
<p><strong>Am 9. März</strong> schrieb ich Dir einen Brief per elektronischer Post, darin wies ich Dich auf die Mißstände auf einigen <a title="Baustellen auf Radwegen" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/" target="_self">Baustellen auf Kölner &#8220;Radwegen&#8221;</a> hin. So lieb, wie Du uns Radfahrer hast, antwortetest Du -für Deine Verhältnisse gar zügig- mit freundlichen Worten. Du danktest mir für meine Hinweise und die gute Dokumentation. Du versprachst mir die &#8220;Weiterleitung an die Kollegen&#8221; und daß Du mich &#8220;in Kenntnis setzen&#8221; würdest. Ich hab mich ganz arg gefreut! Leider vergaßest Du, meine kleine, unbedeutende Frage am Ende meines Briefes zu beantworten, sie lautete:</p>
<p><strong>&#8220;Ich würde gerne wissen ob und wie eine Abnahme dieser  Baustellen stattgefunden hat und wenn ja, wer diese vornimmt. &#8220;</strong></p>
<p>Da überall dort, wo Menschen am Werke sind, Dinge vergessen werden, fand ich das zunächst gar nicht so schlimm und somit machte ich Dich <strong>am 15. März</strong> nochmal auf diese einfache Frage aufmerksam. Und nochmal <strong>am 18. März</strong>. Und nochmal heute morgen, <strong>am 24. März</strong>.</p>
<p>Aber außer von Deinem Sekretär, der mir den Eingang meiner Briefe bestätigte, hörte ich leider nichts mehr von Dir. So langsam habe ich das Gefühl, Du magst mich nicht mehr und das macht mir Sorgen. Deswegen bitte ich Dich:</p>
<p><strong>Bitte melde Dich! Wir können über alles reden!</strong></p>
<p>Ach so, wenn Du schon dabei bist, könntest Du Dir das hier auch noch mal angucken:</p>
<div id="attachment_704" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-704 " title="deutz-severinsbruecke01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Perfekte Umleitung an Baustelle auf &quot;Radweg&quot; in Deutz</p></div>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ganz schön verrückt, was sich die Männer vom Bau da mal wieder haben einfallen lassen! Und in Gegenrichtung (wo der Radweg nicht benutzungspflichtig ist, also gar nicht befahren werden darf) gibt es natürlich auch wieder eine schöne Stilblüte:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_707" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-707 " title="deutz-severinsbruecke02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/deutz-severinsbruecke02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Zweifelsfall &quot;Radfahrer absteigen&quot; ausschildern, paßt schon irgendwie!</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Du darfst Dich also gerne nochmal kümmern, liebe Straßenverkehrsbehörde, aber natürlich nur, wenn Du Zeit und Lust hast! Und solltest Du tatsächlich die Muße haben: <strong>meine obige Frage gilt auch für diese Baustelle</strong>!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/24/bitte-melde-dich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sprachlos!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>
		<category><![CDATA[Zollstock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=669</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich! Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich kann ich ganz gut und viel reden und es passiert nicht oft, daß ich wirklich sprachlos bin. Einen dieser seltenen Momente hatte ich heute. Lest diesen Artikel mal bis zum Ende, es lohnt sich!</p>
<p>Meine Meinung zu Bauarbeite(r)n, bzw. Baustellen und (Rad)Verkehrsregeln habe ich schon öfters erläutert. Ein paar Beispiele aus den letzten Tagen, die ich &#8220;im Vorbeifahren&#8221; gesehen habe, möchte ich hier erwähnen. Ich hatte es übrigens so verstanden, daß das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik Baustellen durchaus abnimmt und oftmals sogar mit den ausführenden Firmen &#8220;in Kontakt&#8221; steht. Hier wohl nicht:</p>
<p><strong>Butzweiler Straße in Köln-Longerich (Richtung MMC/IKEA)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_672" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><strong><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-672  " title="Butzweiler Strasse2" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die Jungs von der Butzweiler Straße</p></div>
<p><strong> </strong><strong> </strong><br />
Diese Männer haben in der letzten Woche an mehreren Tagen Bohrungen oder ähnliches vorgenommen. Selbstverständlich haben sie ihre Fahrzeuge dort abgestellt, wo es den &#8220;Verkehr&#8221; am wenigsten stört: auf dem (benutzungspflichtigen) &#8220;Radweg&#8221;. Und selbstverständlich haben sie es nicht für nötig gehalten, den versperrten Weg ordnungsgemäß zu sichern und zu beschildern oder den Radverkehr gar umzuleiten. Nicht falsch verstehen, ich freue mich über jede Gelegenheit, einen &#8220;Radweg&#8221; nicht benutzen zu müssen, leider ist der Bordstein mir da zu hoch, um einfach auf die Fahrbahn zu wechseln. Nur eines von vielen Beispielen, das aufzeigt, welche Bedeutung Radverkehr in Köln üblicherweise hat.</p>
<div id="attachment_671" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-671 " title="Butzweiler Strasse" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/butzweiler01-300x234.jpg" alt="" width="300" height="234" /></a><p class="wp-caption-text">Baustellenfahrzeuge Butzweiler Strasse</p></div>
<p><strong><br />
Siegburger Straße in Köln-Deutz aus Poll in Richtung Deutzer Bahnhof</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_676" class="wp-caption aligncenter" style="width: 213px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-676 " title="siegburger01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger01-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Siegburger Strasse</p></div>
<p>Das ist eine typische Kölner &#8220;Radweg&#8221;-Baustelle ohne Schild, Umleitung oder ähnliches. Darüber würde ich sonst eigentlich kaum noch ein Wort verlieren. Der eigentliche Horror kommt erst hinter der Baustelle, denn aus der Gegenrichtung (die nicht für den Radverkehr freigegeben ist) sieht man folgende Verkehrslegasthenie:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 223px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-677 " title="siegburger02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/siegburger02-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle in Gegenrichtung</p></div>
<p><strong><br />
Zollstockgürtel aus Klettenberg kommend in Richtung Raderthal</strong><br />
Diese Baustelle und ihre Beschilderung ist das wahnwitzigste, das ich seit langem gesehen habe. Der &#8220;Radweg&#8221; ist in Fahrtrichtung benutzungspflichtig (nicht linksseitig freigegeben) und damit das niemand vergisst, haben die <span style="text-decoration: line-through;">Verkehrsplaner</span> Bauarbeiter das nochmal ausgeschildert:</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-686 " title="zollstock01" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Beschilderung Zollstockgürtel</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Nun weiß ich also, daß ich den &#8220;Radweg&#8221; weiter benutzen muß, was allerdings wohl in einen Slalom um Baugruben, Bauarbeiter und diverse Fahrzeuge und Gerätschaften ausarten wird:</p>
<div id="attachment_687" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-687 " title="zollstock02" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock02-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Baustelle Zollstockgürtel</p></div>
<p>Der Wahnsinn endet dann so, wie er angefangen hat, denn die Bauarbeiter haben mal eben den &#8220;Radweg&#8221; mit ihrer abstrusen Schilderkombination in Gegenrichtung freigegeben:</p>
<div id="attachment_689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-689 " title="zollstock03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2010/03/zollstock03-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Desaströse Beschilderung in Gegenrichtung</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Ich war tatsächlich mal so frei, die Bauarbeiter nach ihrem Vorarbeiter zu fragen. Nach einigen verwirrten Blicken deutete man mit den Worten &#8220;Cheffe da!&#8221; auf einen Herren in einem PKW. Freundlich fragte ich ihn, ob er, bzw. wer denn für den Schilderwald verantwortlich wäre. Irgendwie war derjenige &#8220;gerade nicht da&#8221; und der Herr wußte -gelinde gesagt- überhaupt nicht, wovon ich sprach und schaute mich fast bemitleidenswert verwirrt an, als ich versuchte, ihm die Groteske der Beschilderung zu erläutern. Mein konstruktiver Vorschlag: demnächst die Verkehrsschilder einfach von den Kids des Kindergartens in der Nähe aufstellen lassen &#8211; die haben wenigstens (hoffentlich) mehr Phantasie!</p>
<p>Ich habe Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; über die beiden sinnlos beschilderten Baustellen informiert, mit der Bitte um umgehende Klärung. Ich bin gespannt auf Antworten und werde berichten. Sollte einer meiner Leser die erwähnten Stellen passieren, bin ich um kurze Mitteilung dankbar, ich werde die Strecken in den nächsten Tagen vermutlich nicht befahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/03/09/sprachlos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kölner Strassenverkehrsbehörde reagiert in Rekordzeit!</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/02/17/kolner-strassenverkehrsbehorde-reagiert-in-rekordzeit/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/02/17/kolner-strassenverkehrsbehorde-reagiert-in-rekordzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 00:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=662</guid>
		<description><![CDATA[Wer sagt eigentlich, daß die Mühlen einer Behörde ausschließlich langsam mahlen? In Köln ist man richtig schnell, wenn es um die Belange wichtiger Verkehrsteilnehmer geht! Es geht konkret um ein widrig aufgestelltes Zeichen 254 (Verbot für Radfahrer), welches mir im Juni 2009 auffiel. Das Schild verbietet es mir, von der Zoobrücke aus über den Pfälzischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt eigentlich, daß die Mühlen einer Behörde ausschließlich langsam mahlen? In Köln ist man richtig schnell, wenn es um die Belange wichtiger Verkehrsteilnehmer geht!</p>
<p>Es geht konkret um ein widrig aufgestelltes Zeichen 254 (Verbot für Radfahrer), welches mir im Juni 2009 auffiel. Das Schild verbietet es mir, von der Zoobrücke aus über den Pfälzischen Ring nach Hause zu fahren, was ich seitdem selbstverständlich auch nicht tue, sondern stattdessen einen Umweg in Kauf nehme. Details gibt es in <a title="Du kommst hier nicht durch!" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/07/02/du-kommst-hier-nicht-durch/" target="_self">meinem Artikel vom 2. Juli 2009</a>. Danach passierte folgendes:</p>
<p><strong>3. Juli 2009</strong><br />
Ich frage jeweils per e-mail beim Amt für Straßen- und Verkehrstechnik und beim &#8220;Fahrradbeauftragten&#8221; der Stadt Köln an, mit der Bitte, die Verkehrssituation zu (er)klären, das Schild zu entfernen oder mir ggf. einen adäquaten Umweg aufzuzeigen. Ich erhalte innerhalb weniger Minuten Eingangsbestätigungen für meine beiden e-mails.</p>
<p><strong>6. August 2009</strong><br />
Ich frage freundlich per e-mail an, wann ich mit einer Antwort auf meine vor gut einem Monat gestellte Anfrage rechnen kann.</p>
<p><strong>10. August 2009</strong><br />
Ich erhalte eine Antwort, in der ausgesagt wird, daß meine Anfrage &#8220;aufgrund von <strong>Urlaubs-und Krankheitsvertretungen</strong> bislang noch nicht bearbeitet werden&#8221; konnte. Der Sachbearbeiter hatte sich die Situation an der Siegburger Straße, die ich ebenfalls monierte, aber in seiner Freizeit (!) angeschaut und versicherte, daß das Z254 dort überflüssig sei und entfernt werden würde. Für den Pfälzischen Ring erläuterte er, daß eine Ortsbesichtigung vorgenommen werden würde und es Sinn mache &#8220;im Rahmen der Überprüfung die Beschilderung des Radweges im gesamten Teilstück&#8221; zu überprüfen. Über eine Entscheidung wolle er mich informieren.</p>
<p><strong>17. August 2009</strong><br />
Ich bedanke mich für die Entfernung des &#8220;überflüssigen&#8221; Z254 an der Siegburger Straße und frage an, wie es sein kann, daß dennoch weiterhin solche Beschilderungen -wie ein paar Tage zuvor an der Mülheimer Brücke- vorgenommen werden. Eine Antwort erhalte ich nicht.</p>
<p><strong>12. November 2009</strong><br />
Ich nehme nochmals Kontakt zu dem Sachbearbeiter auf: &#8220;<em>Ich hoffe, daß sich der Krankheits- und Urlaubsstand in den letzten 4  Monaten etwas gebessert hat und erlaube mir noch einmal nachzufragen,  wann ich mit der Ortsbesichtigung, bzw. der Klärung bzgl. des Z254 am  Pfälzischen Ring rechnen kann</em>&#8221;</p>
<p><strong>17. November 2009</strong><br />
In einer wirklich längeren e-mail erhalte ich recht detailliert Auskunft. Zunächst wird festgestellt, daß das Zeichen VZ 254  wohl lediglich dazu dienen sollte, &#8220;Fahrradfahrer, die aus dem dortigen &#8211; aus der Siedlung kommenden &#8211; Weg auf den Radweg auffahren, <strong>zu verdeutlichen, dass der Radweg nicht in Richtung Grünstr. genutzt werden darf</strong>.&#8221; Es werden nun 2 Möglichkeiten aufgezeigt:</p>
<p>1. &#8220;Das VZ 254 wird entfernt und der Bereich zwischen dem alten VZ 254 und der Grünstraße wird als gemeinsamer (benutzungspflichtiger) Geh- und Radweg in beide Richtungen ausgeschildert.&#8221;, was allerdings bauliche Änderungen erfordern würde.</p>
<p>2. &#8220;Das VZ 254 wird entfernt und auf dem Brückenbauwerk an der Karlsruher Str. die Weiterfahrt durch ein VZ 237 mit Zusatz &#8220;Ende&#8221; unterbunden&#8221;.</p>
<p><strong>4. Januar 2010:</strong><br />
Ich schicke eine weitere e-mail:</p>
<p>&#8220;Nachdem wir nun gestern das halbjährige Jubiläum meiner Anfrage gefeiert  haben und es leider immernoch zu keiner Klärung der Situation gekommen  ist, wage ich es nochmals, freundlichst nachzufragen:</p>
<p>WANN kann ich mit einer StVO-konformen Beschilderung des Weges rechnen?&#8221;</p>
<p><strong>12. Januar 2010:</strong><br />
Ich bekomme eine Antwort, die Verzögerung <strong>wird mit &#8220;Urlaub&#8221; erläutert</strong>. Wenigstens wird es dann konkret, denn &#8220;eine verkehrsrechtliche Anordnung zum Abbau des VZ 254 und zur Abänderung bzw. Ergänzung der Beschilderung im Bereich Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße&#8221; würde noch &#8220;<strong>diese Woche gefertigt</strong> und mit der Polizei abgestimmt.&#8221;</p>
<p>Meiner nächsten Frage kommt der Herr von der Behörde direkt zuvor: &#8220;Wann mit einer Umsetzung durch den Bauhof zu rechnen ist, kann ich Ihnen nicht mitteilen. Der Erfahrung nach <strong>beträgt der Zeitraum von einem bis zu drei Monaten</strong>, je nach Personalsituation und vorrangiger Aufgaben(z.B. Winterdienst).&#8221;</p>
<p>Wenn es denn also tatsächlich drei Monate werden sollte, dann wäre das irgendwann Anfang April, also <strong>nur gut ein dreiviertel Jahr</strong> nachdem ich meine Anfrage gestellt habe und <strong>währenddessen ich den Pfälzischen Ring -der StVO folgend- nicht befahren</strong> habe. Das ginge dann ja &#8230; äh, fix!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2010/02/17/kolner-strassenverkehrsbehorde-reagiert-in-rekordzeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten im Oktober</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/26/weihnachten-im-oktober/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/26/weihnachten-im-oktober/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=622</guid>
		<description><![CDATA[Die Posse um die Mülheimer Brücke zeigt einmal mehr, wie hilflos man als (radfahrender) Bürger in Köln der Willkür und Sturheit der Straßenverkehrsbehörde ausgesetzt ist. Nachdem die Stadtverwaltung den Beschluß der Bezirksvertretung 5 vom 17. September 2009, die &#8220;aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mülheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Posse um die <a title="Artikel über die Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a> zeigt einmal mehr, wie hilflos man als (radfahrender) Bürger in Köln der Willkür und Sturheit der Straßenverkehrsbehörde ausgesetzt ist.</p>
<p>Nachdem die Stadtverwaltung den Beschluß der Bezirksvertretung 5 vom 17. September 2009, die <strong>&#8220;aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mülheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu entschärfen&#8221;</strong> komplett ignoriert hat, wurde mir schließlich geraten, <strong>Strafanzeige</strong> zu erstatten. Davon habe ich eigentlich nur abgesehen, weil ich das persönlich als zu stressig empfinde. Ich habe schließlich auch noch ein normales Leben und einige Radtouren zu fahren <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Obwohl die Sanierungsarbeiten ja lt. Pressemitteilung der Stadt Köln <em>&#8220;bis Oktober&#8221;</em> dauern sollten, tat sich in den letzten Wochen an der Baustelle nichts, ich konnte dort absolut keine Fortschritte feststellen (ich befahre die Brücke regelmäßig). Da der Dezember nun vor der Tür steht, ließ ich es mir nicht nehmen, noch einmal bei der Stadt Köln nachzufragen, wie lange die <em>&#8220;zeitlich begrenzte&#8221;</em> Gefährdung des Radverkehrs noch dauert. 3 Monate sind immerhin ein Vierteljahr.</p>
<p>Entgegen der üblichen Arbeitsweise des Amtes für Straßen- und Verkehrstechnik, kritische Anfragen schleppend zu beantworten und auszusitzen, antwortete Frau Schmitz mir recht zügig:</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">die Sanierung der Mülheimer Brücke hat sich wetterbedingt verzögert und wird voraussichtlich Anfang Dezember abgeschlossen sein. </span></p></blockquote>
<p>Nun gut, ich bin kein Bauarbeiter und insofern kann ich natürlich nicht beurteilen, ob Temperaturen von bis zu 18°C (im November) &#8220;wetterbedingte Verzögerungen&#8221; verursachen. Frau S. entgegnete mir dann, daß das eher an der feuchten Witterung gelegen habe. Ich hatte die letzten 3 Monate gar nicht so feucht in Erinnerung, ich wohne aber auch 700 Meter von der Mülheimer Brücke entfernt, vielleicht ist die Wetterlage da anders.</p>
<p>Es entwickelte sich ein kleiner e-mail Verkehr und ich möchte das Ende desselbigen vorweg nehmen. Und ja: ich hatte damit gerechnet!</p>
<blockquote><p>um einem endlosen Mailverkehr, der Sie schlussendlich nicht zufrieden stellen wird, zuvorzukommen, werde ich Ihnen nun abschließend antworten.</p>
<p>Die Beschilderung wurde von der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei mehrfach geprüft und abgewogen. Eine günstigere Lösung hat sich dabei, auch unter Berücksichtigung sämtlicher Vorschriften und Broschüren, nicht ergeben. Eine erneute Besichtigung, dieses Mal per Rad, halte ich ebenso wie Änderungen an der Beschilderung, nicht für erforderlich.</p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Ich traue dem geneigten Leser dieses Blogs die Transferleistung zu, die Kernaussage dieser Antwort in klares Deutsch zu übersetzen. Nutzt die Kommentarfunktion!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Es klingt ein wenig so, als wäre ich da jemanden auf den Schlips getreten, was ich zumindest nicht in böser Absicht tat, sondern einfach nur indem ich berechtigte Fragen stellte, die größtenteils auf Gesetzen (!), zumindest auf gesundem Menschenverstand und zudem auf meinen praktischen (!) Erfahrungen als radfahrender Verkehrsteilnehmer basieren. Nachfolgend einige meiner Fragen, bzw. Anmerkungen und die Antworten. Selbstverständlich bleiben auch meine unbeantworteten Fragen nicht unerwähnt:</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Frau S. monierte, daß die Beeinträchtigungen für den Radverkehr zwar lästig, aber sicher nicht &#8220;lebensgefährlich&#8221; seien. Meine Anmerkung dazu: </span></p>
<p><em><span style="color: #000000;">&#8220;</span>Haben Sie diesen Weg selbst einmal  mit dem Fahrrad befahren? Es wird ein Weg mit einer Breite von 1,20  Metern bei uneinsehbaren Hindernissen als beidseitig benutzungspflichtig  ausgeschildert. Wie nennen Sie das, wenn nicht &#8220;lebensgefährlich&#8221;?&#8221;</em> beantwortete sie nicht, stattdessen:</p>
<blockquote><p>Ich bin die Strecke selber mehrfach abgelaufen und habe dabei keine &#8220;lebensgefährlichen&#8221; Situationen erlebt. Es ist aber richtig, dass die Beschilderung infolge Sachbeschädigung, etc. mehrfach nachgebessert werden musste.</p></blockquote>
<p>Das Amt für Straßen- und Verkehrstechnik <strong>&#8220;läuft&#8221;</strong> also &#8220;Radwege&#8221; ab! Damit ist eigentlich alles gesagt. Meine Einladung zu einer Ortsbesichtigung wurde abgelehnt (siehe oben). Die Beschilderung, die &#8220;nachgebessert&#8221; werden mußte, war von Anfang an dilettantisch und wider der StVO, bzw. VwV zur StVO, bzw. ist es bis dato immernoch. Dies ist (unter anderem) in diesem Blog und auch mit Bildern dokumentiert und somit unzweifelhaft. Der Bezug auf &#8220;Sachbeschädigung&#8221; ist in diesem Zusammenhang aus der Luft gegriffen und dient ganz offensichtlich als Ausrede. Ich erläuterte Frau S. die derzeitige Beschilderung folgendermaßen:</p>
<p><em>&#8220;Von rechtsrheinisch aus kommend stehen auf der Südseite der Brücke ein  VZ254 und ein VZ241. Demnach darf die Brücke gar nicht mit dem Fahrrad  befahren werden.</em></p>
<p><em>An den Pylonen (Engpässe = Gefahrenstellen) stehen derzeit in beiden  Richtungen jeweils VZ241 mit Zusatzschild 1000-31. Diese standen anfangs  nicht in beide Richtungen. Mir ist zudem schleierhaft, warum das Z241  bereits nach einigen hundert Metern wiederholt wird. Mehrmals sind diese  Schilder auch durch Wind (es ist Herbst!) umgefallen. Ich kann Ihnen  versichern, daß dies -besonders im Dunkeln- eine zusätzliche Gefährdung  darstellt.</em></p>
<p><em>Der Weg ist nach der 2. Pylone, schon auf der linksrheinischen Seite,  abschüssig und macht auf schlechtem und bei Regen rutschigem Belag eine  Linkskurve. Dadurch besteht große Gefahr in den KFZ Gegenverkehr zu stürzen.</em></p>
<p><em>Im weiteren Verlauf (Höhe Kuthstr.) gibt es keinerlei Beschilderung  einer Umleitung, um in Richtung Innenstadt (Straße &#8220;An der Schanz&#8221;) zu  gelangen. Ein Großteil der Radfahrer fährt somit illegalerweise als  &#8220;Geisterfahrer&#8221; einfach geradeaus weiter &#8211; durch die fehlende  Beschilderung quasi gefördert.</em></p>
<p><em>Linksrheinisch steht an der Nordseite der Brücke in Riehl, also in  Richtung <strong><span>*</span>Mülheim<span>*</span></strong> ein Schild, daß besagt, daß die Brücke in Richtung  <strong><span>*</span>Riehl<span>*</span></strong> gesperrt ist. Muß ich Ihnen noch detailliert erklären, was ich  mit dem letzten Satz meine?</em></p>
<p><em>Dazu kommen die erwähnten (und auch dokumentierten) verwirrenden  Falschbeschilderungen seit Anbeginn der Sanierung der Brücke im August  sowie die <strong><span>*</span>im<span>*</span></strong> Verkehrsraum gelagerten Baken und Verkehrsschilder &#8211; wohl  durch die Firma, mit der Sie in &#8220;engem Kontakt&#8221; stehen.&#8221;</em></p>
<p>Die Antwort auf diese Konkreten Eingaben war:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Zur Umleitung und zu den Beschilderungen nahm Frau S. folgendermaßen Stellung:</p>
<blockquote><p>Zur Verkehrsführung ist, denke ich, alles gesagt bzw. geschrieben. Die Beschilderung wurde unter den erwähnten Aspekten von der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei mehrfach geprüft und abgewogen. Eine günstigere Lösung hat sich dabei nicht ergeben.</p></blockquote>
<p>D.h. also, daß die Beschilderungen geprüft wurden und man nicht zu dem Schluß kam, daß  die Beschilderungen nicht StVO-konform sind. Man hat also tatsächlich bewußt  rechtswidrig ausgeschildert? Meinen Einwand und die Frage <strong><em>&#8220;Wann genau fand die erste Prüfung statt?&#8221;</em></strong> beantwortete Frau S. so:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Bei dieser Antwort frage ich mich erstmal,  <strong>ob die Prüfung überhaupt stattgefunden</strong> hat.</p>
<p>Meine Frage <em>&#8220;Ich möchte gerne wissen, warum Sie nicht zumindest die <a title="Broschüre AGFS" href="http://www.fahrradfreundlich.nrw.de/visit/baustellen" target="_blank">Broschüre der  AGFS</a> (deren Mitglied die Stadt Köln ist) bei der Baustellenabsicherung  zu Rate ziehen.&#8221;</em> wurde folgendermaßen beantwortet:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Auf meine Erwähnung der Unfallstatistik durch Gegenverkehr an der Mülheimer Brücke (4 schwere Unfälle, ein Toter, ein Invalide) hatte Frau S. folgendes zu sagen:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Auch andere unangenehme Anmerkungen, so z.B. die Tatsache, daß selbst die Polizei mir gegenüber zunächst von einem &#8220;Schildbürgerstreich&#8221; sprach, wurden ignoriert.</p>
<p>Frau S. konnte ja bei ihren *mehreren* Orts*begehungen* keine Gefährdung des Radverkehrs feststellen und meinte, daß die Umleitung des Radverkehrs auf die Fahrbahn (so sieht es z.B. die <a title="RSA-95" href="http://www.rsa-95.de/" target="_blank">RSA95</a> vor) aus &#8220;Sicherheitsaspekten&#8221; nicht in Frage käme, was mich veranlaßte, sie zu fragen:</p>
<p><em>&#8220;Möchten Sie mir bitte den &#8220;Sicherheitsaspekt&#8221; erläutern? Wie belegen  Sie, daß Fahrrad fahren mit Gegenverkehr (inklusive Sichtbehinderung)  auf 1,20 Meter Breite (vgl.: Mindestanforderung VwV zu StVO §2:  durchgehend 2,40 m, mindestens 2,0 m) sicherer ist, als ohne  Gegenverkehr auf der Fahrbahn?&#8221;</em></p>
<p>Ihre Antwort war:</p>
<blockquote><p>&#8220;     &#8220;</p></blockquote>
<p>Meine mehrfache Nachfrage, warum der (einstimmige!) Beschluß der Bezirksvertretung vom 17.9.2009 ignoriert wurde, wurde schließlich doch noch beantwortet und zwar so, wie man es mir seitens einiger Fraktionen prophezeit hatte:</p>
<blockquote><p>Abschließend bin ich Ihnen noch eine Stellungnahme zu dem Beschluss der BV 5 schuldig: Die Straßenverkehrsbehörde hat mehrfach (auch nach der vg. Beschlussfassung) eine Überprüfung der Verkehrssituation durchgeführt und keinen Anlass zur Änderung gesehen.</p></blockquote>
<p>Das traurige Fazit einer Kölner Fraktion hierzu ist, daß  <em>&#8220;es meistens Monate und Jahre dauert, bis die Verwaltung Beschlüsse des Ausschusses oder des Rates umsetzt. BV-Beschlüsse werden in vielen Fällen ganz ignoriert&#8221;</em></p>
<p><strong>Und jetzt?</strong><em></em></p>
<p>Fraglich ist nun, wie man weiter mit solcher Ignoranz und Untätigkeit der Behörde umgeht<em>. &#8220;Auf die Nerven gehen&#8221;</em> ist eine Sache, andererseits<em> s</em>ieht unser Rechtsstaat immerhin einige Möglichkeiten vor, sich gegen Entscheidungen von Behörden zu wehren. Ich habe Wege im Kopf, über die ich dann sicherlich berichten werde &#8211; über weitere Anregungen meiner Leser freue ich mich sehr und falls jemand von Euch selbst tätig werden möchte, kann er mit meiner Unterstützung rechnen.<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/26/weihnachten-im-oktober/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine 100 Meter &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/23/keine-100-meter/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/23/keine-100-meter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 14:58:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=616</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; traut man in Köln Radfahrern zu, die Fahrbahn zu benutzen! Man muß sich das mal vorstellen, da wird ein &#8220;Radweg&#8221; für satte 100 Meter wegen Kanalbauarbeiten gesperrt und anstatt den Verkehr für diese Strecke über die Fahrbahn zu leiten, wird aufwändig eine Umleitung über locker die 5-8 fache Entfernung ausgeschildert. Konkret: der &#8220;Radweg&#8221; ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; traut man in Köln Radfahrern zu, die Fahrbahn zu benutzen!</p>
<p>Man muß sich das mal vorstellen, da wird ein &#8220;Radweg&#8221; für satte 100 Meter wegen Kanalbauarbeiten gesperrt und anstatt den Verkehr für diese Strecke über die Fahrbahn zu leiten, wird aufwändig eine Umleitung über locker die 5-8 fache Entfernung ausgeschildert.</p>
<p>Konkret: der &#8220;Radweg&#8221; ist auf der <a title="bei Google Maps" href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=50.93739,6.971611&amp;daddr=Mindener+Stra%C3%9Fe,+50679+K%C3%B6ln&amp;hl=de&amp;geocode=%3BCdRbSfYPmCtzFbJBCQMdTGFqACknDTs4yCW_RzEwJGygJyYEAQ&amp;mra=mi&amp;mrsp=0&amp;sz=19&amp;sll=50.937408,6.971885&amp;sspn=0.001193,0.002368&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;ll=50.937423,6.971606&amp;spn=0.001193,0.002368&amp;z=19" target="_blank">Mindener Straße, zwischen Deutzer Freiheit und Karlstraße</a> gesperrt, die Umleitung führt umständlich über Deutzer Freiheit, Theodor-Babylon-Straße und Karlstraße.</p>
<p><strong>Selbstverständlich heißt &#8220;Umleitung&#8221; aber nicht, daß man die Fahrbahn nicht benutzen darf &#8211; was ich dort natürlich mache!</strong></p>
<p>Hier die <a title="Mitteilung der Stadt Köln" href="http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/news/04741/" target="_blank">Mitteilung zur Baustelle</a> auf der Website der Stadt Köln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/11/23/keine-100-meter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Nord nach Süd &#8230;</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/25/von-nord-nach-sud/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/25/von-nord-nach-sud/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=601</guid>
		<description><![CDATA[&#8230; hat sich die Lebensgefahr auf der Mülheimer Brücke verschoben. Sonst ist nichts passiert. Zur Erinnerung: am 18.9.2009 -also vor einer Woche- wurde mir mitgeteilt, daß die Bezirksversammlung Nippes in ihrer Sitzung am 17.9.2009 einen einstimmigen Beschluß gefaßt hat, demnach &#8220;ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; hat sich die Lebensgefahr auf der Mülheimer Brücke verschoben. Sonst ist nichts passiert.</p>
<p>Zur Erinnerung: am 18.9.2009 -also vor einer Woche- wurde mir mitgeteilt, daß die Bezirksversammlung Nippes in ihrer Sitzung am 17.9.2009 einen <strong>einstimmigen Beschluß</strong> gefaßt  hat, demnach <em>&#8220;ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der  Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche  Umleitungssituation auf der Mühlheimer Brücke, zu überprüfen und  unverzüglich zu entschärfen&#8221;</em>. Passiert ist seitdem:</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>NICHTS!</strong></span></h2>
<p>Naja, <em>&#8220;nichts&#8221;</em> stimmt nicht ganz, denn mittlerweile wird die Nordseite der Brücke saniert und der Radverkehr wird -exakt genauso gefährdet wie in den letzten Wochen- beidseitig über die Südseite geleitet, also &#8220;dasselbe in grün&#8221;. Natürlich nicht, ohne abermals eine verkehrsanalphabetistische Stilblüte erster Güte abzuliefern:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_602" class="wp-caption aligncenter" style="width: 228px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/muelheimer-bruecke-sued-neu.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-602 " title="Mülheimer Brücke Südseite rechtsrheinisch neu" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/muelheimer-bruecke-sued-neu-218x300.jpg" alt="Schilda" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Schilda</p></div>
<p style="text-align: left;">Wie hieß der Typ mit den Windmühlen noch gleich?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/25/von-nord-nach-sud/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein sicheres Schelmenstück</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/19/ein-sicheres-schelmenstuck/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/19/ein-sicheres-schelmenstuck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 15:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Eine gute Woche habe ich Ruhe gegeben, was die Posse an der Mülheimer Brücke angeht und irgendwie hatte ich vor Filz und Willkür auch schon resigniert. Ein Letztes wollte ich aber noch versuchen, nämlich einfach mal die Kölner Parteien, bzw. Fraktionen um Stellungnahme zu der Sache bitten. Das habe ich am Donnerstag, den 10.9.2009, spät [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Woche habe ich Ruhe gegeben, was die Posse an der Mülheimer Brücke angeht und irgendwie hatte ich vor Filz und Willkür auch schon resigniert. Ein Letztes wollte ich aber noch versuchen, nämlich einfach mal die Kölner Parteien, bzw. Fraktionen um Stellungnahme zu der Sache bitten.</p>
<p>Das habe ich am Donnerstag, den 10.9.2009, spät abends, dann auch getan und fast allen demokratischen Parteien Kölns per e-mail einen offenen Brief mit Bitte um Stellungnahme zugesendet.</p>
<p>Die sowohl ernüchternden, aber auch zumindest augenscheinlich erfolgreichen Ergebnisse möchte ich Euch nicht vorenthalten. Den genauen Wortlaut meines Briefes gibt es unten.</p>
<p><strong>Die Antwort der Grünen</strong><br />
Die Grünen antworteten wahrhaftig in Rekordzeit, nämlich bereits am Freitag, den 11.9.2009, vormittags, mit einer ausführlichen und persönlichen e-mail der verkehrspolitischen Sprecherin, Frau Bettina Tull. Es ist ganz offensichtlich, daß die Grünen als &#8220;Umweltpartei&#8221; einen &#8220;Fahrradaktivisten&#8221; (<em>mein Gott, was für ein eigentlich schlimmes Wort! <img src='http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em>) ernst nehmen wollen. Mir wird für mein Engagement zunächst ganz herzlich gedankt. Frau Tull geht dann recht ausführlich auf das Engagement der Grünen bzgl. Verbesserung der Radsituation in Köln und insbesondere der Mülheimer Brücke ein und erläutert  die langfristigen Ziele. Das Wesentliche, nämlich die aktuelle Gefahrensituation wird im Großen und Ganzen beantwortet mit <em>&#8216;Fahrrad fahren auf der Fahrbahn ist gefährlich&#8217;</em>:<em> </em></p>
<p><strong><em>&#8220;Insofern bleibt nur, auf die Gefahrenstellen aufmerksam zu machen und auf gegenseitige Rücksichtnahme der RadfahrerInnen zu appellieren. Dies ist sehr unbefriedigend, aber leider sehe ich für den Moment keine andere Möglichkeit&#8221;</em></strong></p>
<p>Diese Aussage mag jeder selbst interpretieren, für mich heißt das leider <strong>&#8220;Autos haben Vorrang, Lebensgefahr für Radfahrer und Fußgänger sind Kollateralschäden&#8221;</strong>. Da hätte ich von den Grünen vielleicht eine andere Antwort erwartet.</p>
<p>Da die Grünen überhaupt nicht auf die Tatsache eingegangen sind, daß der angeordnete &#8220;Geisterverkehr&#8221; auf der Brücke zuvor noch als Ordnungswidrigkeit geahndet und abkassiert wurde, frage ich diesbezüglich noch einmal per e-mail nach und bekomme auch relativ schnell eine Antwort:</p>
<p><em><strong>&#8220;Zur Sache mit dem unterschiedlichen Gebahren der Kölner Polizei kann ich nichts sagen. Das Verhalten der Polizei in Bezug auf Radverkehr ist eh zwiespältig, wie man an den meiner Ansicht nach völlig überzogenen Kontrollen von RadfahrerInnen im Stadtgebiet erkennen kann. Es liegt im Ermessen der Polizei, ob eine Situation als gefährlich oder nicht gefährlich eingeschätzt wird. In diesem Fall bin ich eher froh, dass die Brücke für den Radverkehr offen bleibt, auch wenn es aufgrund der engen Verhältnisse zu Problemen kommt.&#8221;</strong></em></p>
<p>Nun denn. Frage weder beantwortet, noch einen Konsens gefunden. Außer einer schnellen und freundlichen Antwort hat die Anfrage bei den Grünen also nichts gebracht.</p>
<p><strong>Die Antwort von &#8220;Deine Freunde&#8221;</strong><br />
&#8220;Deine Freunde&#8221; haben (noch) nicht geantwortet, ich bin allerdings sicher, daß die derzeit einfach ganz andere Sachen um die Ohren haben.</p>
<p><strong>Die Antwort der FDP</strong><br />
Die FDP hat leider (noch) nicht geantwortet. Allerdings wurden die <strong>in den Verkehrsraum hineinragenden Wahlplakate</strong> nach einer knappen Woche wieder entfernt. Daß dies mit meiner Anfrage zusammenhängt und somit als Antwort zu werten ist, ist <strong>rein spekulativ</strong>.</p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp2.jpg" target="_blank"><img class="size-thumbnail wp-image-571    alignnone" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp2-150x150.jpg" alt="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" width="150" height="150" /></a><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-570" title="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-fdp-150x150.jpg" alt="FDP Wahlwerbung im Verkehrsraum" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: right;">
<p>Ich habe übrigens auch ein Foto bekommen, wie die Plakate aufgehängt wurden. Der benutzte PKW nutzt den Fuß- und &#8220;Radweg&#8221; recht &#8230;äh&#8230; unkonventionell. Aber egal, ist ja kein Pranger hier.</p>
<p><strong>Die Antwort der Linken</strong><br />
Die Linken haben mir am 14.9.2009 geantwortet, allerdings kurz und knapp direkt &#8220;Butter bei die Fische&#8221; gemacht: Vom sachkundigen Herrn im Verkehrsausschuß wurde mir mitgeteilt</p>
<p>&#8220;A) dass ich vollkommen Recht habe.<br />
B) dass er sich deswegen an den Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Herr Harzendorf, wenden wird.&#8221;</p>
<p><strong>Außerdem wurde ein Dringlichkeitsantrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 17.9.2009 gestellt.</strong> Ein pdf des Antrages wurde mir übersandt, darin heißt es u.a., daß in Betracht gezogen werden soll, einen <strong>Autostreifen vorübergehend in einen Radweg umzuwidmen</strong>. Als Begründung werden im Wesentlichen meine Ausführungen (siehe unten) benannt.</p>
<p>Da war ich -ehrlich gesagt- mal baff, ging ich doch inzwischen davon aus, daß man als &#8220;kleiner Mann&#8221; eigentlich gar keinen Einfluß hat &#8211; bis auf ein bis drei Kreuze alle paar Jahre. Es sollte aber noch besser kommen, denn es fehlt ja noch:</p>
<p><strong>Die Antwort der CDU</strong><br />
Die CDU antwortete am 15.9.2009, ebenfalls kurz und knapp und herzlich:</p>
<p>&#8220;herzlichen Dank für die treffliche Schilderung auf der Mülheimer Brücke und für den besonderen Hinweis auf <strong>das aktuelle Schelmenstück</strong>. Wir haben eine Anfrage für die Bezirksvertretung Mülheim erstellt und reichen diese morgen bereits ein. Zudem habe ich das Bezirksamt Mülheim informiert und darum gebeten, sich der Sache auf Verwaltungsseite anzunehmen.&#8221;</p>
<p>Eine Partei fehlt noch und just in dem Moment, als ich das schon abhakte, kam dann doch noch &#8230;</p>
<p><strong>Die Antwort der SPD</strong><br />
Die SPD antwortete am 18.9.2009. Mir wird für meine &#8220;ausführliche e-mail vom 14.9.2009&#8243; gedankt (ich habe die e-mail am 10.9.2009 geschrieben!). Die Antwort ist aber prinzipiell erstmal erfreulich, lautet sie nämlich:</p>
<p><strong>&#8220;Zwischenzeitlich hat sich die Bezirksvertretung Nippes in ihrer Sitzung am 17. September 2009 mit der Thematik befasst und einen einstimmigen Beschluss gefasst. Danach ist die Verwaltung beauftragt, die aus Sicht der Bezirksvertretung für Radfahrer/innen lebensgefährliche Umleitungssituation auf der Mühlheimer Brücke, zu überprüfen und unverzüglich zu entschärfen. Das Thema wird daher weiter auf der Agenda bleiben.&#8221;</strong></p>
<p>Nun gut, die Antwort der SPD fasse ich als Ergebnis des Engagements der Linken auf (Dringlichkeitsantrag in der BV Nippes), aber immerhin: es soll sich was tun, die Situation soll unverzüglich entschärft werden. Fragt sich nur, was die Ausführenden unter &#8220;Entschärfen&#8221; verstehen. Am 18.9.2009, noch bevor mich die e-mail der SPD erreichte, sah ich nämlich folgende Beschilderung an zwei der vier Gefahrenstellen an den Brückenpfeilern:</p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-01.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-572 alignleft" style="margin: 5px;" title="Gesicherte Entschärfung 1" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-01-214x300.jpg" alt="Gesicherte Entschärfung 1" width="150" height="210" /></a></p>
<p><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-02.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-573 alignnone" style="margin: 5px;" title="Gesicherte Entschärfung 2" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-02-222x300.jpg" alt="Gesicherte Entschärfung (1. Pfeiler vom Linksrheinischen aus)" width="155" height="210" /></a></p>
<p>Sollte das der Versuch einer &#8220;Entschärfung&#8221; sein, ist das <strong>eigentlich nur ein weiteres Schelmenstück</strong>, um den treffenden Ausdruck aus der Antwort der CDU zu verwenden. Der einzige Erfolg wäre dann also lediglich die Tatsache, daß meine Anfrage behandelt wurde (womit ich nicht gerechnet hatte), während &#8220;einen <strong>Autostreifen vorübergehend in einen Radweg umzuwidmen</strong>&#8220;, wie die Linken es formuliert hatten, <strong>ein wirklicher Erfolg</strong>, weil eine sichere Lösung, wäre. Mir würde die <strong>einfache Öffnung der Fahrbahn für den Radverkehr</strong> übrigens reichen. Meinetwegen noch ein Warnschild &#8220;Achtung Radfahrer&#8221; für den KFZ-Verkehr.</p>
<p>Immerhin wurden aber (nach gut 2 Wochen!) die auf dem &#8220;Radweg&#8221; herumstehenden Baken und das vermutlich dort geparkte Verkehrsschild (Pfeil links) entfernt:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_580" class="wp-caption aligncenter" style="width: 155px"><a href="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-03.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-580  " title="brücke-sicher-03" src="http://www.radfahren-in-koeln.de/wp-content/uploads/2009/09/brücke-sicher-03-207x300.jpg" alt="Abstellfläche" width="145" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Abstellfläche auf &quot;Radweg&quot;</p></div>
<p>Fazit: anscheinend kann man als engagierte Privatperson doch tatsächlich irgendwas erreichen, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, was das genau ist, bzw. sein wird. Mein Dank geht prinzipiell an alle Politiker, die sich die Zeit genommen haben, meine Eingabe zu lesen und auch zu beantworten. Mein ganz <strong>besonderer Dank geht an die Kölner Linken und an die Kölner CDU</strong> für Ihr bisheriges Engagement in dieser Sache.</p>
<p>Hier der Text meines Schreibens:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren:</p>
<p>mein Name ist Marco Laufenberg, ich bin 39 Jahre alt, seit 1993  zugezogener Kölner und wohne in Köln-Mülheim.</p>
<p>Ich berichte -als Privatperson- in meinem Webblog unter  <a href="../">http://www.radfahren-in-koeln.de</a> über meine persönlichen Erlebnisse und  Ansichten als Radfahrer in und um Köln. Dabei behandle ich subjektiv  verkehrspolitische Themen, bin jedoch nicht parteipolitisch aktiv.</p>
<p>Ich möchte mit meinem Anliegen ihre kostbare Zeit nur so begrenzt wie  möglich in Anspruch nehmen, deswegen trage ich es in Stichworten vor.  Detailiertere und bebilderte Informationen entnehmen Sie bitte meinem  Webblog.</p>
<p>Seit Montag, den 24.8.2009, wird die Mülheimer Brücke saniert. Die Stadt  Köln teilte dies am Donnerstag, den 20.8.2009 in einer Pressemitteilung  mit. Diese Sanierung soll noch &#8220;bis Oktober&#8221; dauern.</p>
<p>Die Mülheimer Brücke ist eine wesentliche Gefahrenstelle für den  Radverkehr in Köln, es kam seit 2004 -seit die &#8220;Radwege&#8221; auf der Brücke  benutzungspflichtig sind- öfters zu Zusammenstößen zwischen Radfahrern,  die in der falschen Richtung als &#8220;Geisterradler&#8221; unterwegs waren. Es gab  einen Toten und mindestens einen Mann, der durch einen Frontalunfall nun  berufsunfähig ist. Aus diesem Grunde finden öfters Verkehrskontrollen  durch die Polizei statt, so mindestens auch in den Kalenderwochen 33 und 34.</p>
<p>Seit dem 24. August (KW 35) wird der Radverkehr von links- nach  rechtsrheinisch nun über die Nordseite der Mülheimer Brücke umgeleitet,  d.h. dort wo Geisterradler die Wochen davor noch (berechtigterweise)  abkassiert wurden, MÜSSEN sie nun fahren!</p>
<p>Meine Anfrage an die Stadt Köln (Amt für Straßen- und Verkehrstechnik  und &#8220;Fahrradbeauftragter&#8221;) über diese untragbare, weil gefährdende  Situation wurde dahingehend beantwortet, daß die Freigabe des Radweges  in beide Richtungen (&#8220;Geisterverkehr&#8221;) &#8220;nach Abstimmung mit der Polizei&#8221;  erfolgte.</p>
<p>Meine entsprechende Anfrage an die Polizei wurde zunächst telefonisch so  beantwortet, daß die Polizei dieser Regelung NICHT zugestimmt hätte und  das ja auch sonst ein &#8220;Schildbürgerstreich&#8221; wäre, wenn in der einen  Woche das Befahren des Weges mit einer Ordnungswidrigkeit belegt und in  der anderen Woche selbiges Befahren angeordnet wird.</p>
<p>Mittlerweile wurde ich telefonisch von der Polizei unterrichtet, daß die   Zustimmung der Polizei zu der gefährdenden Regelung tatsächlich  stattgefunden hätte und zwischen den Zeilen hörte ich heraus, daß es  lediglich darum geht, den KFZ-Verkehr nicht zu behindern, denn die  einzig sinnvolle Alternative zur derzeitigen Regelung wäre die sichere  Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn.</p>
<p>Zusammengefaßt heißt dies für mich, daß die Stadt Köln Fahrradfahrer und  Fußgänger auf der Mülheimer Brücke für ca. 5-9 Wochen bewußt gefährdet,  nur um dem KFZ-Verkehr ausnahmslos freie Fahrt zu gewähren.</p>
<p>Falls Sie die Situation vor Ort nicht kennen oder selbst kein Fahrrad  fahren sollten: der Weg, den sich die Radfahrer derzeit in beide  Richtungen teilen müssen, ist ca. 1,20 Meter breit und zweimal wird bei  der Überfahrt durch die Brückenpfeiler die Sicht komplett versperrt. Ein  Fahrrad ist ca. 60 cm breit und benötigt als einspuriges Fahrzeug  genügend Abstand zu den Seiten. Ich wurde in dieser Woche selbst Zeuge  eines Zusammenstoßes, bei dem -Gott sei dank- nichts schwerwiegendes  passierte.</p>
<p>Vielleicht können Sie nachvollziehen, daß ich die geschilderte Situation  als Willkür seitens der Behörden empfinde. Mich würde interessieren, wie  Ihre Partei zu meinen Ausführungen steht. In diesem Sinne würde ich mich  über eine Stellungnahme sehr freuen.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Zeit!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/19/ein-sicheres-schelmenstuck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kehrtwende um 180 Grad</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/10/kehrtwende-um-180-grad/</link>
		<comments>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/10/kehrtwende-um-180-grad/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baustellen]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadtteile]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mülheimer Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Radwege]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.radfahren-in-koeln.de/?p=550</guid>
		<description><![CDATA[Zur Situation an der Mülheimer Brücke erhielt ich heute einen weiteren Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat. Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Situation an der <a title="Mülheimer Brücke" href="http://www.radfahren-in-koeln.de/category/mulheimer-brucke/" target="_self">Mülheimer Brücke</a> erhielt ich heute einen weiteren  Anruf der Kölner Polizei, der zum einen ernüchternd war, mir andererseits aber auch in gewissem Maße die Augen geöffnet hat.</p>
<p>Herr S., der mich bereits vor einigen Tagen angerufen und mir mitgeteilt hatte, daß die Kölner Polizei einer Gefährdung des Radverkehrs durch angeordnete &#8220;Geisterfahrer&#8221; <strong>NICHT</strong> zugestimmt hätte, machte nun eine Kehrtwende um 180 Grad, indem er erklärte, daß der zuständige Sachbearbeiter erst jetzt wieder im Büro wäre. <strong>In Wirklichkeit hätte die Polizei der Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in beide Richtungen zugestimmt</strong>, wenn der Radverkehr ausreichend gewarnt werden würde. Dies geschieht derzeit durch das Zusatzzeichen Zeichen 1000-30 (&#8220;in beide Richtungen&#8221;), was sich im Normalfall an jedem beidseitig benutzungspflichtigen &#8220;Radweg&#8221; befinden sollte und in diesem Sinne also auch keine außergewöhnliche Warnung vor Frontalzusammenstößen darstellen kann. Ich fasse zusammen:</p>
<ul>
<li>Montag, 7. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei <em>mitnichten</em> die Öffnung des “Radweges” in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre.<br />
</strong></li>
<li>Donnerstag, 10. September: Polizei erklärt mir durch Herrn S., <strong>daß mit der Polizei die Öffnung des &#8220;Radweges&#8221; in Gegenrichtung abgestimmt worden wäre, </strong>wenn der Radverkehr &#8220;gewarnt&#8221; werden würde.<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p>Kann man es mir verübeln, daß ich mich ein wenig &#8220;veräppelt&#8221; fühle? Ich konfrontiere Herrn S. mit den Fakten (Unfallstatistiken ab 2004, Kontrolle und Abkassieren durch die Polizei noch in der Woche vor der Sanierung) und frage ihn, ob er den Weg überhaupt selbst befahren habe (Montag hatte er angegeben, die Brücke nicht zu kennen) und wie breit er die Spur für den Radverkehr einschätzt.</p>
<p>Herr S. gibt an, daß er gestern eine Ortsbesichtigung vorgenommen habe, indem er die Brücke von Riehl aus nach Mülheim <strong>zu Fuß passierte</strong>! Er schätzt die Breite des &#8220;Radweges&#8221; auf 1 Meter bis 1,20 Meter (letzteres kommt ungefähr hin &#8211; mir ist schleierhaft, wie jemand ernsthaft glauben kann, dieser Platz würde für entgegenkommende Fahrräder ausreichen) und gibt an, daß &#8220;die Radfahrer an den Pylonen ja zur Seite ausweichen&#8221;. Richtig, das tun sie und die Polizei wird wissen, daß sie das lt. Beschilderung (Zeichen 241 und Zeichen 295, &#8220;durchgezogene Linie&#8221;) nicht dürfen. Ich schlage ihm vor, daß die Polizei am besten vor Ort Kontrollen macht und dafür dann auch noch &#8220;Knöllchen&#8221; kassiert.</p>
<p>Herr S. erklärt mir, daß &#8220;die Straßen der Stadt und nicht der Polizei gehören&#8221; und die Polizei entsprechend auch nicht darüber entscheidet. Ich möchte -bei aller Kritik-  klar zum Ausdruck bringen, daß sich die Polizei durch Herrn S.  wenigstens mit meinem Einwand auseinander setzt und immerhin engagiert zeigt, während ich bei der Stadt den Eindruck habe, in keinster Art und Weise auch nur annähernd ernst genommen zu werden. Alleine die Dauer einer Antwort spricht eher für Hinhaltetaktik und Totschweigen.</p>
<p>Laut Herrn S. wäre die einzige Alternative gewesen, die Brücke komplett für den Radverkehr zu sperren. Dem entgegne ich, daß eine mögliche und sichere Alternative die Umleitung des Radverkehrs über die Fahrbahn wäre, wie es bis 2004 die normale Situation war &#8211; ohne schwere Unfälle.</p>
<p>Ich spreche dann offen aus, &#8220;<strong>daß es der Stadt Köln in Wirklichkeit wohl nur darum geht, den motorisierten Verkehr nicht durch Radfahrer zu behindern und daß dafür die Gefährdung von Menschen in Kauf genommen wird.&#8221;</strong></p>
<p>Herr S. widerspricht dieser These nicht.</p>
<p>Mag man es mir verübeln, wenn mir  der Begriff <strong>&#8220;Bananenrepublik&#8221;</strong> grad nicht mehr aus dem Kopf will?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/09/10/kehrtwende-um-180-grad/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
