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	<title>Kommentare zu: Neulich auf dem Fahrradweg</title>
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	<description>Ein Watchblog für Kölner Radverkehrspolitik</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 08:00:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: siggi</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/06/10/neulich-auf-dem-fahrradweg/comment-page-1/#comment-124</link>
		<dc:creator>siggi</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 08:30:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Bußgeld für das Überfahren einer roten Fußgängerampel würde ich erst mal verkehrsrechtlich überprüfen.
“”&quot;”&quot;”&quot;”&quot;§37 (2) Nr. 6 StVO: “Radfahrer haben die
Lichtzeichen für Fußgänger zu beachten, wenn eine Radwegfurt an
eine Fußgängerfurt grenzt und keine gesonderten Lichtzeichen für
Radfahrer vorhanden sind.”°°°°°°°°°°°°°°°
Es gibt in der StVO also nur einen einzigen Fall wo eine Fußgängerampel auch für Radfahrer gilt.
Haben Radwegfurt und Fussgängerfurt keine gemeinsame Grenze, sind also getrennt geführt, oder es gibt gar keine Radwegfurt, gilt für Radfahrer immer die Ampel auf der Fahrbahn. Auch dann, wenn sie auf dem Radweg fahren.
Ich würde also raten die Sache mit dem Bußgeld noch mal genau zu überprüfen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bußgeld für das Überfahren einer roten Fußgängerampel würde ich erst mal verkehrsrechtlich überprüfen.<br />
“”&#8221;”&#8221;”&#8221;”&#8221;§37 (2) Nr. 6 StVO: “Radfahrer haben die<br />
Lichtzeichen für Fußgänger zu beachten, wenn eine Radwegfurt an<br />
eine Fußgängerfurt grenzt und keine gesonderten Lichtzeichen für<br />
Radfahrer vorhanden sind.”°°°°°°°°°°°°°°°<br />
Es gibt in der StVO also nur einen einzigen Fall wo eine Fußgängerampel auch für Radfahrer gilt.<br />
Haben Radwegfurt und Fussgängerfurt keine gemeinsame Grenze, sind also getrennt geführt, oder es gibt gar keine Radwegfurt, gilt für Radfahrer immer die Ampel auf der Fahrbahn. Auch dann, wenn sie auf dem Radweg fahren.<br />
Ich würde also raten die Sache mit dem Bußgeld noch mal genau zu überprüfen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hilmar Steinhauer</title>
		<link>http://www.radfahren-in-koeln.de/2009/06/10/neulich-auf-dem-fahrradweg/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Hilmar Steinhauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 13:22:51 +0000</pubDate>
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		<description>Hui, der &quot;Kollege&quot; ist ja ein schönes Beispiel dafür, wie man sich als Radler besser nicht verhalten sollte. Ich kann zwar durchaus die Kritik an der Regel als Selbstzweck, und den Drang sich dadurch nicht steuern lassen zu wollen, nachvollziehen, aber halte das in der Praxis für nicht verantwortungsvoll umsetzbar.
Zumindest nicht, ohne einen Zweck der freieren Auslegung, nämlich das flüssigere Vorankommen empfindlich einzuschränken. Denn das, was ich quasi täglich an Rotlichverstössen von Radfahrern sehe, ist fast immer nicht die verantwortungsvolle Variante, bei der sich von der Risikolosigkeit der Rotlichtübertretung überzeugt wurde, sondern vielmehr &quot;Russisches Rotlicht-Roulette&quot;: es wird weder die Geschwindigkeit signifikant reduziert, noch ausreichend links und rechts geschaut, sondern sehr selbstverständlich einfach drübergebrettert. Rein statistisch passiert dabei nur sehr selten was, aber jedes einzelne Mal ist zu viel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hui, der &#8220;Kollege&#8221; ist ja ein schönes Beispiel dafür, wie man sich als Radler besser nicht verhalten sollte. Ich kann zwar durchaus die Kritik an der Regel als Selbstzweck, und den Drang sich dadurch nicht steuern lassen zu wollen, nachvollziehen, aber halte das in der Praxis für nicht verantwortungsvoll umsetzbar.<br />
Zumindest nicht, ohne einen Zweck der freieren Auslegung, nämlich das flüssigere Vorankommen empfindlich einzuschränken. Denn das, was ich quasi täglich an Rotlichverstössen von Radfahrern sehe, ist fast immer nicht die verantwortungsvolle Variante, bei der sich von der Risikolosigkeit der Rotlichtübertretung überzeugt wurde, sondern vielmehr &#8220;Russisches Rotlicht-Roulette&#8221;: es wird weder die Geschwindigkeit signifikant reduziert, noch ausreichend links und rechts geschaut, sondern sehr selbstverständlich einfach drübergebrettert. Rein statistisch passiert dabei nur sehr selten was, aber jedes einzelne Mal ist zu viel.</p>
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